Stiftung Warentest Meldungen

Der RSS Infoticker informiert über aktuelle Tests und Meldungen der Stiftung Warentest.
  1. Küchenwaagen sind heut­zutage digital und flach, sodass sie sich leicht in einer Schublade verstauen lassen. Und sie sind günstig: Käufer müssen nicht mehr als 10 bis 15 Euro für eine gute Waage ausgeben. Das schreiben unsere hollän­dischen Partner vom Consumentenbond. Sie haben acht Küchenwaagen getestet, einige davon sind auch hier­zulande erhältlich.

  2. Handy am Steuer – für jene, die erwischt werden, ist das schon seit 2017 ein teurer Spaß. Hier erfahren Sie, was es kostet, wenn man mit dem Telefon erwischt wird. Zudem finden sie hier laufend aktualisiert Urteile zum Thema „Handy am Steuer“. Denn immer wieder gibt es Streit um die Handy-Regeln. Ist zum Beispiel das Aufheben eines herunter­gefallenen Telefons schon eine verbotene Nutzung?

  3. Die Singlebörsen Parship und Elite­partner macht bei Kunden ordentlich Kasse. Bis zu 75 Prozent des vollen Mitglieds­beitrags sollen sie zahlen, wenn sie den Dienst nur inner­halb der 14-tägigen Widerrufs­frist genutzt haben und dann widerrufen. Teuer wird es auch für Kunden, die nur ein 6-Monats-Paket buchen und die strengen Kündigungs­regeln der Singlebörse nicht beachten. Nach Ansicht der Singleportale verlängert sich der Vertrag dann nämlich auto­matisch um zwölf Monate – zu saftigen Preisen. Doch das Amts­gericht Hamburg hat diese Praktiken in vielen Urteilen verworfen. Wer sich wehrt, hat also gute Chancen, einen Rechts­streit gegen die Singlebörsen zu gewinnen. test.de nennt Rechts­anwälte, die Kunden gegen Parship oder Elite­partner helfen konnten.

  4. Eine Handy­versicherung springt bei Diebstahl oft nicht ein. Denn verletzt jemand seine Sorgfalts­pflichten und passt nicht gut genug auf das Telefon auf, muss die Versicherung nicht leisten. So entschied das Amts­gericht Wiesbaden zum Beispiel: Ein Handy­versicherer muss nicht zahlen, wenn das Telefon aus einem Ruck­sack in einer unver­schlossenen Umkleidekabine geklaut wurde (Az. 93 C 193/11 (34)). Weil dann kein Schadens­fall vorliegt, kann ein verärgerter Kunde seinen Vertrag dann nicht einmal außer­ordentlich und vorzeitig kündigen.

  5. Lösen Kunden ihren Immobilien­kredit durch eine andere Bank ab, darf die bisherige Bank kein Entgelt dafür verlangen, dass sie die Grund­schuld im Rahmen eines Treu­hand­verhält­nisses auf den neuen Kredit­geber über­trägt. Das hat der Bundes­gerichts­hof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundes­verbands gegen die Kreissparkasse Steinfurt entschieden (Az. XI ZR 7/19).

  6. Kostenlose Produkt­proben verspricht die Website Probenheld.de. Klingt gut, kann aber teuer werden. Wer sich registriert, riskiert horrende Rechnungen statt kostenloser Proben. Betroffene berichten: Plötzlich sollen sie für Abos bezahlen, die sie nie haben wollten. Beispiel: fast tausend Euro für die Mitgliedschaft bei einem Seiten­sprungportal. Andere informieren über Kreditkarten, die sie nie bestellt hatten.

  7. Ein neues, von der Bundes­regierung initiiertes Textilsiegel soll es Verbrauchern erleichtern, nach­haltige Mode zu erkennen. Vergeben wird es an Anbieter, die auf die Einhaltung sozialer und ökologischer Mindest­stan­dards achten – wie Mindest­lohn und ausreichender Gesund­heits­schutz für die Textilbeschäftigten. Zertifiziert wird dies durch externe Institute. Produkte mit dem grünen Knopf könnten schon bald erhältlich sein. Kritiker loben die Zielset­zung, fordern aber verbindlichere Vorgaben.

  8. Streik von Personal im Flug­verkehr führt zu Flugannullierungen und Verspätungen, so wie jetzt aktuell beim Streik der Piloten von British Airways. Die europäische Flug­gast­rechte­ver­ordnung regelt die Rechte der Betroffenen. Eine finanzielle Entschädigung für streikbe­dingte Warte­zeiten am Flughafen gibt es zwar in der Regel nicht. Wer nicht fliegen kann, weil sein Flug streikbe­dingt ausfällt, hat aber Anspruch auf eine Ersatz­beför­derung oder Erstattung seiner Ticket­kosten.

  9. Etwa 55 Kilogramm Lebens­mittel pro Kopf landen in Deutsch­land jähr­lich im Müll – 150 Gramm pro Tag. Rund die Hälfte davon wäre vermeid­bar, teilt das Bundes­land­wirt­schafts­ministerium mit. Ein Drittel des Weggeworfenen ist Obst und Gemüse, der zweitgrößte Posten sind Brot und Back­waren. Richtig lagern erhöht die Lebens­dauer.

  10. Der drahtlose Laut­sprecher empfängt keine Musik vom Handy? Wind­ows findet keine Geräte? Nicht immer klappt die Verbindung von Geräten via Bluetooth reibungs­los. Hier lesen Sie, wie Sie Bluetooth zum Laufen bringen, wenn es hakt.

  11. Mitte Januar 2020 stellt Microsoft den Support für sein Betriebs­system Win­dows 7 ein. Dann gibt es keine Sicher­heits-Updates mehr. Wer das System jetzt noch nutzt, muss bis dahin handeln. Hier lesen Sie, welche Optionen Sie als Wind­ows–7–Nutzer haben.

  12. Roll­ruck­säcke sind wandel­bare Reise­begleiter: Mit Griff und Rollen ausgestattet, lassen sie sich ziehen. Wird es mal unweg­sam, werden sie auf den Rücken geschnallt. Im Test unserer schweizerischen Part­nerzeit­schrift Saldo schneiden sieben von zehn geprüften Modellen gut ab. Sie mussten etwa Halt­barkeits­tests und Beregnung über­stehen sowie ihre Hand­lich­keit und Kipp­stabilität unter Beweis stellen.

  13. Amazon, Google, Apple, Microsoft und Facebook – die Enthüllungen der letzten Monate haben gezeigt: Wo sogenannte „künst­liche Intelligenz“ zur Sprach­erkennung einge­setzt wird, haben auch menschliche Mitarbeiter zugehört. Kein Wunder: Maschinelles Lernen basiert auch auf menschlicher Arbeit. Doch wirft die Praxis Fragen zum Daten­schutz auf.

  14. Im Februar 2019 hatte das Bundes­kartell­amt dem Dienst Facebook weitreichende Beschränkungen bei der Verarbeitung von Nutzer­daten auferlegt. Die Behörde gab dem Internet­konzern zwölf Monate Zeit, seine Anordnungen umzu­setzen. Facebook wehrte sich und zog vor Gericht. Nun hat das Ober­landes­gericht Düssel­dorf die Umsetzungs­frist vorläufig ausgesetzt, bis das Verfahren entschieden wird. Das Gericht teilte mit, dass es „ernst­liche Zweifel“ am Verfahren des Kartell­amts gegen Facebook habe. test.de erklärt die neuen Entwick­lungen und sagt, was Facebook-Nutzer tun können.

  15. Vielen Rauchern fällt der Ausstieg schwer. Helfen können dabei Nikotin­ersatz­produkte – bei starken Rauchern vor allem, wenn Nikotin­pflaster und Kaugummis kombiniert werden. Das zeigt eine aktuelle Studien­auswertung. Entscheidend ist möglicher­weise auch, wie hoch die Präparate konzentriert sind.

  16. Wer derzeit plant, ein Haus zu kaufen oder zu bauen, sollte mit der Finanzierung möglicher­weise noch bis Anfang Oktober warten: Ab 1.10. erhöht die staatliche KfW-Bank im Wohn­eigentums­programm das Höchst­darlehen von 50 000 Euro auf 100 000 Euro. Gleich­zeitig verlängert sie die Frist, in der für noch nicht abge­rufene Kredit­beträge Bereit­stellungs­zinsen fällig werden, von vier auf zwölf Monate.

  17. Hanfhaltige Nahrungs­mittel liegen im Trend. Berauschende Wirk­stoffe dürfen sie aber praktisch keine enthalten. Doch darauf ist nicht immer Verlass. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl das Bundes­institut für Risiko­bewertung (BfR) als auch das Chemische und Veterinär­unter­suchungs­amt Karls­ruhe in zwei Unter­suchungen. Vor allem Tees und die trendigen Produkte mit extrahiertem Cannabidiol (CBD) erwiesen sich als kritisch.

  18. Melanom oder Muttermal? Um Haut­ver­änderungen zu beur­teilen, sollte künst­liche Intelligenz (KI) Ärzte unterstützen. Zu dem Schluss kommt eine Heidel­berger Studie. 157 Dermatologen und ein für die Studie entwickelter Algorithmus sichteten Bilder von schwarzem Haut­krebs und gutartigen Muttermalen. Der Computer ordnete die Auffälligkeiten im Schnitt zuver­lässiger ein als der Mensch. Die Forscher betonen, dass die Technik den Dermatologen nicht ersetzen kann. Manche Haut­arzt­praxen bieten KI-gestützte Unter­suchungen als Selbst­zahlerleistung bereits an. Ihnen liegen aber andere Algorithmen als in der Studie zugrunde.

  19. Wenn während eines Flugs das Video­programm ausfällt, kann das einen Reise­mangel darstellen, so das Land­gericht Frank­furt am Main (Az. 2–24 O 20/19). Geklagt hatte ein Urlauber, der auf einem mehr­stündigen Flug von Mada­gaskar nach Paris keine Videos sehen konnte. Laut Urteil stehe ihm eine Preis­minderung von 20 Prozent zu, bezogen auf den anteiligen Tages­reise­preis der Pauschal­reise. Der betrug 572 Euro. Bei einer Minderung von 20 Prozent sind dies 114 Euro.

  20. Vom Händler vermittelte Ratenkredite zur Finanzierung von Computern oder Unterhaltungs­elektronik sind oft auf Dauer widerruf­bar. Darauf weist Anwalt Achim Tiffe aus Hamburg hin. In den Vertrags­unterlagen fehlen immer wieder Pflicht­informationen, oder die Belehrung über das Widerrufs­recht ist mangelhaft. Das Land­gericht Hamburg verurteilte die Hanseatic Bank, alle Zahlungen zu erstatten und zwei Notebooks zurück­zunehmen (Az. 302 O 420/16). Der Käufer, den Tiffe vertrat, hatte zuvor von Notebooks­billiger.de vergeblich Nachbesserung gefordert. Die Geräte funk­tionierten nicht richtig.

  21. Ikea gibt alten Möbeln eine zweite Chance. Gut erhaltene Exemplare von Billy, Pax und Co landen bei neuen Besitzern statt auf dem Sperr­müll. Unter ikea.de/zweitechance führt das Möbel­haus eine Liste mit Produkten aus seinem Sortiment, die für einen Rück­kauf in Frage kommen. Interes­senten müssen angeben, in welchem Zustand das Stück ist, und erhalten einen Preis­vorschlag. In Frage kommen nur neuwertige oder gut erhaltene Möbel mit leichten Gebrauchs­spuren. Verkäufer müssen sie aufgebaut zu einer Filiale bringen. Das Möbel­haus zahlt nicht in bar, sondern in Gutscheinen.

  22. Viele Berliner und Touristen nennen sie liebevoll Spätis, anderen Einzel­händ­lern und auch Anwohnern sind die Spät­verkaufs­stellen oft ein Dorn im Auge. Das Verwaltungs­gericht Berlin urteilte, dass die Läden „weiterhin sonn­tags grund­sätzlich nicht öffnen“ dürfen (Az. VG 4 K 357.18). Das Berliner Ladenöffnungsgesetz sieht vor, dass Verkaufs­stellen an Sonn- und Feier­tagen geschlossen bleiben. Das Gesetz macht jedoch eine Ausnahme bei Läden, deren Sortiment auf den Bedarf von Touristen ausgerichtet ist. Eine Späti-Betreiberin aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmers­dorf hatte gegen das Sonn­tags-Verbot geklagt. Ihr Laden bietet etwa Berlin-Artikel, Post­karten und Erfri­schungs­getränke, die oft von Touristen gekauft werden, aber auch Artikel für den täglichen Bedarf wie H-Milch und Kaffee­pulver. Das Gericht entschied: Dieses späti­typische Waren­angebot ist über­wiegend auf die Versorgung der Nach­barschaft ausgerichtet.

  23. Digital­radio über Antenne, kurz DAB+, klingt besser als UKW und empfängt sowohl deutsch­land­weite als auch lokale Sender. Bisher gibt es 13 bundes­weite Programme, zum Beispiel Deutsch­land­funk, Deutsch­land­radio, Radio­BOB, Energy und Klassik Radio. Bis 2020 sollten 16 weitere bundes­weite Sender hinzukommen. Doch deren Start verzögert sich.

  24. Viele kennen Schwarz­kümmel etwa als schwarze Saat auf Fladenbrot. Der würzige Geschmack der Körner entfaltet sich im Öl besonders gut. Zuletzt stiegen dessen Verkaufzahlen stark. Die arabische Volks­medizin empfiehlt es bei Verdauungs­leiden und Erkältung. Die ätherischen Öle können Keime hemmen. Schwarz­kümmelöl ist ähnlich reich an ungesättigter Linolsäure wie Sonnenblumenöl. Diese kann helfen, Blut­fett­werte zu senken. Einige Onlinehändler gehen aber zu weit, wenn sie das Öl gegen Heuschnupfen oder Krebs anpreisen. Studien belegen dies nicht.

  25. Kein zeit­aufwendiges Schnippeln, keine klebrigen Hände: Fertige Obst­salate sind praktisch – aber auch keim­anfäl­lig. Unsere Kollegen der Schweizer Verbraucher­zeit­schrift K-Tipp prüften 30 Salate aus Supermärkten und Imbissen. In 11 Produkten fanden sie mehr Enterobakterien, Hefen oder Schimmelpilze, als die Richt­werte der Deutschen Gesell­schaft für Hygiene und Mikrobiologie vorsehen – die Salate waren dabei, zu verderben. Bei einem Produkt bestand durch extrem hohe Keimbelastung Gefahr für Brech­durch­fall. In fünf Salaten könnten Schimmelpilze krebs­er­regende Gifte produzieren. Krank­heits­erreger wie Salmonellen oder Listerien waren nicht nach­weisbar.

  26. Vom Einkauf mit mehr Bargeld nach Hause kommen als ursprüng­lich mitgenommen? Das ist immer öfter möglich. Der Discounter Norma bietet jetzt in mehr als 1 300 deutschen Filialen Geld­abheben mit der Kreditkarte von Mastercard an. Ab einem Einkaufs­wert von 10 Euro können sich Kunden bis zu 200 Euro bar auszahlen lassen. Der Kassenzettel weist den Einkaufs- und den Abhebe­betrag meist getrennt aus.

  27. Rauchende müssen sich in Schweden seit Juli auf ein strenges Rauch­verbot auf öffent­lichen Plätzen einstellen. Es umfasst auch Außen­bereiche von Restaurants und Bushalte­stellen sowie Eingänge etwa zu Geschäften. Das Verbot gilt zudem für E-Ziga­retten und Wasser­pfeifen. Auch andere Länder haben strenge Verbote – vor allem fürs Qualmen im Auto: In Italien etwa können laut ADAC Strafen bis 5 000 Euro anfallen, wenn dabei Kinder oder Schwangere im Auto mitfahren.

  28. Ein wesentlicher Teil der Energiekosten von Mietern geht für Ablese­dienste drauf. Das kritisiert der Marktwächter Energie vom Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv). Die Verbraucherschützer haben fast 1 700 Heiz­kosten­abrechnungen geprüft. Mehr als ein Viertel der Verbraucher zahlt mindestens 10 Prozent der Heiz­kosten für die Miete der Mess­geräte und deren einmal im Jahr anstehende Ablesung. Ein weiteres Viertel zahlt sogar 15 Prozent und mehr. Das sei nicht verhält­nismäßig. Schuld daran sind laut vzbv einige wenige Groß­unternehmen, die den Markt unter­einander aufgeteilt haben. Sie schließen in der Regel Jahr­zehnte laufende Verträge mit Vermietern. Zudem verwenden sie unterschiedliche Mess­systeme. Mieter haben keine Chance, zu einem güns­tigeren Anbieter zu wechseln. Die Auftrags­vergabe an einen Ablese­service können sie nicht beein­flussen.

  29. Der Verfassungs­gerichts­hof des Saar­landes verbessert die Chancen von Temposündern, sich gegen Bußgelder zu verteidigen. Voraus­setzung: Sie wurden mit einem „Traffi­star S 350“ geblitzt. Diese Geräte speichern keine Rohdaten ab. Deshalb lässt sich die Tempo­messung im Nach­hinein nicht prüfen. Das verletze das Recht auf ein faires Verfahren, entschieden die Richter (Az. Lv 7/17). Im Saar­land ist das Urteil verbindlich. In anderen Ländern sind die Gerichte nicht daran gebunden. Betroffene sollten einen auf derartige Fälle spezialisierten Verteidiger fragen, ob Gegen­wehr sinn­voll ist.

  30. Hand aufs Herz: Nehmen Sie Ihre Medizin regel­mäßig ein? Viele Patienten beteuern, dass sie das tun – ohne dass es stimmt. Das stellte die Welt­gesund­heits­organisation schon 2013 fest. Aktuellen Studien zufolge hat sich daran bis heute nichts geändert. Fast jeder zweite Lang­zeit­erkrankte nimmt seine Medikamente nicht regel­mäßig ein. Die Gründe sind unterschiedlich. Was könnte helfen, damit es besser wird?

  31. Äußert ein Kunde im Reisebüro einen Sonder­wunsch und geht die Reise­bestätigung nicht darauf ein, gilt der Wunsch als angenommen. Kann der Reise­ver­anstalter den Wunsch nicht erfüllen, muss er darauf gesondert hinweisen. Unterlässt er das, liegt ein Reise­mangel vor, entschied das Land­gericht Frank­furt am Main (Az. 2–24 S 162/18). Wegen des Mangels muss der Kunde nicht den vollen Reise­preis bezahlen.

  32. Sie sind wendig, leise und auf der Straße emissions­frei unterwegs: Elektroroller liefern gute Gründe, warum sie für kurze Wege geeignet sind. Sieben E-Roller hat der ADAC getestet, darunter die Elektrovarianten von Schwalbe und Vespa. Sie fahren maximal 45 Kilo­meter pro Stunde und kosten 2 300 bis 6 400 Euro. Test­ergebnis: Vespa und Schwalbe fahren vorweg – aber auch einige Güns­tige machen Spaß.

  33. Eine umwelt­freundliche Kreuz­fahrt – das verspricht die Reederei Hurtig­ruten mit ihrer MS Roald Amundsen. Das im Juli vom Stapel gelaufene Expeditions­schiff ist das erste mit Hybrid­antrieb. Es verfügt über Elektro- und Diesel­motoren und soll laut Hurtig­ruten 20 Prozent weniger Luft­schad­stoffe ausstoßen als herkömm­liche Schiffe. Wirk­lich grün ist das noch nicht, aber ein Anfang. Der Rest der Branche fährt nur lang­sam hinterher: Von welt­weit rund 300 Kreuz­fahrt­schiffen sind laut Branchen­verband Clia bislang 111 mit Abgasfiltern ausgestattet. Schwefel- und Stick­oxide, Kohlen­dioxid und Fein­staub sind das größte Übel von Kreuz­fahrten. In unserem Kreuzfahrt-Test schnitten acht von zwölf Schiffen bei der Emissions­vermeidung mangelhaft ab, einzig die Aida Prima war befriedigend.

  34. „Mit der Kraft der Natur gegen Magen- und Darm-Beschwerden“ – so vermarktet die Firma Bayer Ibero­gast. Doch das enthaltene Schöll­kraut kann die Leber schädigen: 2018 soll es den Tod einer Frau verursacht haben. Die Staats­anwalt­schaft Köln ermittelt laut Handels­blatt, ob eine Warnung im Beipack­zettel den Tod hätte verhindern können: test gegen­über gab die Behörde dazu auf Anfrage keine Information. Schon 2008 hatte das Bundes­institut für Arznei­mittel und Medizin­produkte vom damaligen Hersteller gefordert, über das Leberrisiko aufzuklären. Der hielt den Schöll­kraut­anteil für zu klein – ebenso der neue Anbieter Bayer. Er warnt erst seit dem Todes­fall. Unsere Arznei­mittel­experten beur­teilten das Mittel bei Reizmagen bislang als mit Einschränkung geeignet. Aktuell wird die Sachlage neu geprüft.

  35. Rewe ruft den Bio-Frucht­aufstrich „Sauerkirsche 75% Frucht“ mit dem Mindest­halt­barkeits­datum „25.10.2020 Uhrzeit: 16:00 bis 17:15“ zurück. Grund: Der Frucht­aufstrich kann kleine Glas­stück­chen enthalten. Das Unternehmen rät deshalb dringend davon ab, die betroffenen Produkte zu essen.

  36. Bucht ein Urlauber eine Unterkunft auf Sylt, bekommt aber statt­dessen eine im mehreren Hundert Kilo­meter entfernten Nord­deich, kann er sich den vollen Reise­preis erstatten lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Frank­furt am Main hervor (Az. 2–24 S 32/18). Der Kläger hatte auf einem Onlineportal eine Unterkunft im „Fähr­haus“ auf Sylt gebucht. In der Reise­bestätigung stand der Zusatz „Nord­deich“. Die Reise­bestätigung kann aber nicht als geändertes Angebot des Reise­ver­anstalters angesehen werden, so das Gericht.

  37. Die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) warnt Verbraucher vor der Postal Bank. Die Bank fordere Kunden der Cash Express Solution mit Sitz in Deutsch­land und Frank­reich auf, Gebühren für genehmigte Kredit­anträge zu über­weisen. Die Bank verwende im E-Mail-Verkehr die Bezeichnung La.banque-postale und suggeriere Kunden so, dass sie zur etablierten La Banque Postale in Paris gehöre.

  38. Mit der Fonds­gesell­schaft Amundi gibt es einen weiteren Anbieter für Gold-ETC (Isin FR 001 341 671 6). Dieses Wert­papier ist mit realem Gold hinterlegt, wie Xetra-Gold und Euwax-Gold. Die Barren werden im Tresor der Groß­bank HSBC in London verwahrt. Mit jähr­lichen Kosten von 0,19 Prozent ist der ETC günstig. Für Anleger, die in Gold investieren wollen, sind physisch hinterlegte Exchange Traded Commodities (ETC) eine Über­legung wert. Finanztest sieht sie als akzeptablen Kompromiss für Anleger, die sich nicht mit der Lagerung von Barren oder Münzen befassen wollen. Nachteil: Recht­lich besteht bei ETC Schuld­verschreibungen das Risiko einer Emitten­tenpleite. Anders als bei ETF handelt es sich bei den Einlagen nicht um geschütztes Sonder­vermögen.

  39. Freiberufliche Rentenberater können ihr Geld wert sein. Aber einer, der 2 123 Euro für einfache Berechnungen verlangt? Wohl kaum. Die Finanztest-Experten schildern einen besonders dreisten Fall von Honorar-Abzocke und sagen, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie die Höhe Ihrer Rente in Erfahrung bringen wollen.

  40. Das Ober­landes­gericht Dresden stuft das Weiterleiten von Kunden im Internet durch eine Verlinkung auf die Internetseite von Händ­lern oder Verkäufern als geschäftliche Hand­lung ein. Firmen, die so den Absatz ihrer Geschäfts­partner fördern und für das Weiterleiten von Kunden Geld erhalten, dürfen sich nicht „werbefrei“ nennen (Az. 14 U 207/19, nicht rechts­kräftig).

  41. Versicherer Basler kündigt die laufenden Verträge für die Kinder­invaliditäts­versicherung „Junior Schutz Plus“. Gute Alternativen sind rar. Die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest sagen, was betroffene Eltern jetzt tun können.

  42. Deutsche Dividenden­aktien sind als Lang­frist­anlage beliebt. Ihre Wert­entwick­lung ist aber oft enttäuschend, wie unsere Grafik zeigt. Zum Glück gibt es Alternativen für Anleger.

  43. Um den Prozess gegen drei Kinder des Anla­gehais Rainer von Holst abzu­kürzen, versuchen Anwälte und Staats­anwalt­schaft sich zu verständigen. Das ­berichtet die Zeitung Augs­burger All­ge­meine. Anne, Alexander und Antonia, die verschiedene Abzo­ckerfirmen leiteten, wird Anla­gebetrug vorgeworfen. Vor dem Land­gericht Augs­burg haben sie bedauert, Anleger geschädigt zu ­haben. Die Schuld an den unter Rainer von Holst und der Gerlachreport geschilderten Betrügereien ­habe allerdings ihr Vater. Er habe die Abzo­ckereien von den USA aus gesteuert. Dorthin hatte sich der Mann 2015 abge­setzt, um sich dem Zugriff der deutschen Justiz zu entziehen. Für Anne sind vier Jahre und neun Monate, für Alexander etwa drei­einhalb Jahre Haft und für Antonia eine Bewährungs­strafe im Gespräch (Prozess um Millionenbetrug).

  44. Für Arbeitnehmer ändert sich 2020 einiges. Vermieter, die Wohnungen bauen, können jetzt Kosten schneller abschreiben. Einiges, wie die höhere Abschreibung von Miet­wohnungen, steht schon fest. Andere Änderungen müssen erst noch Bundes­tag und Bundes­rat passieren. Die Steuer­experten der Stiftung Warentest fassen die geplanten Neuregelungen zusammen.

  45. Der Mobil­funk­stan­dard 5G verspricht viel: Höhere Daten­raten sollen ultra­schnelles Surfen mobil möglich machen, Netze sollen belast­barer werden. Die ersten Kunden können jetzt das 5G-Netz nutzen. Wer mobil surfen will und noch einen alten 3G-Vertrag hat, sollte handeln.

  46. Ein Vermieter muss das Halten eines Hundes in einer Miet­wohnung erlauben, wenn er keine konkreten Gründe dagegen nennen kann. Allgemeine Bedenken sind nicht ausreichend. Das gilt zumindest, wenn die Wohnung groß genug ist und der Hund nicht einer gefähr­lichen Rasse angehört. Das hat das Amts­gericht München entschieden (Az. 411 C 976/18).

  47. Das Eigentum an gestohlenen oder anders verschwundenen Kunst­werken geht verloren, wenn ein neuer Besitzer es gutgläubig bekommt und zehn Jahre behält. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. V ZR 255/17). Juristen nennen das „Ersit­zung“.

  48. Der Anbieter DWS stellt seine Garan­tiefonds-Serie Flexpension ein, deren Fonds viele Sparer als Garan­tiebaustein in fonds­gebundenen Renten­versicherungen haben. Die Gesell­schaft löst die Fonds auf, weil sie „ihren eigentlichen Zweck, nämlich durch eine positive Wert­entwick­lung der Alters­vorsorge der Anteils­inhaber zum Erfolg zu verhelfen“, nicht mehr erfüllen könnten. Das Prinzip der Garan­tiefonds war, den Beitrags­erhalt durch sichere Anleihen hoher Bonität zu garan­tieren und einen Teil des Geldes rendite­stärker anzu­legen. Durch die negativen Zinsen sei das Konzept nicht mehr möglich, da alles Geld nun in den sicheren Teil fließen müsse. Versicherer bieten andere Fonds an. Wer nicht handelt, wird umge­schichtet.

  49. Die Berliner Daten­schutz­beauftragte Maja Smoltczyk hat gegen die Smart­phone­bank N26 ein Bußgeld in Höhe von 50 000 Euro verhängt. Die Zahl der Beschwerden gegen die Bank in Berlin sei im Vergleich mit anderen Banken in der Haupt­stadt über­durch­schnitt­lich hoch. Bei einem Groß­teil der Beschwerden geht es um Konten, die an die Schufa gemeldet wurden, obwohl sie gar nicht existierten. Das könnte die Kreditwürdig­keit der Konto­inhaber verschlechtern. N26 verteidigt sich. Es ­habe sich um Einzel­fälle gehandelt.

  50. Eine Bausparkasse darf einen Bauspar­vertrag nicht kündigen, bloß weil 15 Jahre seit Vertrags­abschluss vergangen sind. Eine solche Klausel in den allgemeinen Bausparbedingungen benach­teiligt Bausparer unan­gemessen und ist unwirk­sam. Das haben die Ober­landes­gerichte Karls­ruhe und Stutt­gart nach Klagen der Verbraucherzentrale Baden-Württem­berg gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia (Az. 17 U 131/17) und die LBS Südwest (Az. 2 U 188/17) entschieden.

  51. Die Shopping-App Wish wirbt mit Rabatten von bis zu 90 Prozent auf aktuelle Mode, Schmuck, Kosmetik, Deko und Elektronik. Das Angebot ist ebenso groß wie verlockend. Doch Verbraucherschützer warnen: Produkte kommen häufig beschädigt oder gar nicht an. Kunden, die sich beschweren, sperrt Wish jetzt vom Service aus.

  52. Ob Muffin, Herz oder Gugelhupf – Back­formen aus Silikon sind praktisch und zer­brechen nicht. Sie können aber beim Backen Kunst­stoff­partikel an den Teig abgeben. Das zeigt ein Test unserer Kollegen des Schweizer Verbrauchermagazins K-Tipp. Sie schickten zwölf Back­formen ins Labor und prüften neben der Hand­habung, ob flüchtige Stoffe ausgasen oder Sili­konteilchen im Lebens­mittel landen.

  53. Zwei Drittel der Männer, die Hälfte der Frauen und 15 Prozent der Kinder und Jugend­lichen in Deutsch­land sind überge­wichtig. Ernährungs­experten fordern daher seit Langem ein verbraucherfreundliches Kenn­zeichnungs­system für Lebens­mittel. Verschiedene Vorschläge liegen auf dem Tisch. Welcher ist der beste? Das soll eine Verbraucherbefragung des Ernährungs­ministeriums bis Ende September ermitteln. Nun ist die gemeinnützige Organisation Foodwatch mit einer eigenen Umfrage vorgeprescht.

  54. In Zeiten der Nied­rigzins­phase erheben tatsäch­lich immer mehr Banken Minuszinsen auf die Spar­guthaben der Kunden. Besitzer von Giro­konten, Tages­geld­konten oder Fest­geld­konten müssen hier­zulande aber keine Angst haben: Die Experten von Finanztest empfehlen, freie Geld­beträge auf kostenlose Tages- und Fest­geld­konten zu legen. Dann kann man weiterhin Zinsen kassieren und sein Geld vermehren.

  55. Die genetische Mutter eines von einer Leihmutter in der Ukraine ausgetragenen Kindes kann nach deutschem Recht nicht als leibliche Mutter einge­tragen werden. So hatte der Bundes­gerichts­hof am 20. März 2019 geur­teilt. (Az. XII ZB 530/17). Die genetische Mutter darf ihr Kind aber adoptieren, entschied jetzt das Ober­landes­gericht Frank­furt am Main (Az. 1 UF 71/18).

  56. Es soll Entzündungen hemmen, Schmerzen lindern, vor Krebs oder Alzheimer schützen – im Internet wird Nahrungs­ergän­zungs­mitteln mit konzentriertem Kurkuma wie Kapseln und Pulver eine immense Heil­kraft zuge­schrieben. Bewiesen ist das nicht.

  57. Die Kredit- und Leasing­verträge fast aller Auto­banken sind fehler­haft. Folge: Käufer, die ihren Wagen nach dem 10. Juni 2010 mit einem vom Händler vermittelten Kredit- oder Leasing­vertrag finanziert haben, dürfen letzteren zeitlich unbe­schränkt widerrufen. Sie können dann den Wagen zurück­geben und erhalten Anzahlung und Raten zurück. Im Gegen­zug müssen sie das Auto zurück­geben. Neu: Die BMW-Bank muss einer Käuferin mehr zahlen, als diese für den Wagen insgesamt gezahlt hat. Sie darf nicht mal eine Entschädigung für die mit dem Wagen gefahrenen Kilo­meter behalten.

  58. Wie halten Sie es mit dem Kauf einer Versicherung? Haben Sie schon mal per Mausklick schnell die Kfz-Versicherung gewechselt? Oder informieren Sie sich im Internet und vereinbaren danach einen Termin mit Ihrem Versicherungs­vertreter? Folgen Sie dem Rat von Freunden und Familie? Wir sind neugierig und freuen uns über Ihre Teil­nahme an unserer Umfrage – sie dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank vorab für Ihre Unterstüt­zung!

  59. Nicht jeder kann oder will sich eine große Solar­anlage aufs Dach setzen. Eine Alternative sind Stecker-Solargeräte für den Balkon. Die Preise für kleine Solar­zellen sind stark gefallen. Eine Kilowatt­stunde Strom gibt es schon für unter 10 Cent. Für den Eigen­verbrauch lohnen die Paneele, wenn der Strom tags­über verbraucht wird. Außerdem sind bauliche und recht­liche Voraus­setzungen zu erfüllen. Wir sagen, was Sie wissen müssen, wenn Sie so eine kleine Solar­anlage betreiben wollen.

  60. Ein Mann aus dem Land­kreis Lippe ist an lebens­gefähr­lichem Botulismus erkrankt, nachdem er Trocken­fisch gegessen hatte. Das nieder­sächsische Land­wirt­schafts­ministerium und der Fisch­groß­händler Ozean GmbH warnen deswegen vor dem Verzehr von mehreren Sorten Trocken­fisch, die der Groß­händler vermarktet hatte. Verbraucher sollten ihn auf keinen Fall essen.

  61. Versicherer Lemonade bietet die „Police 2.0“, eine Privathaft­pflicht- und Hausrat­versicherung im Paket. Das Angebot gibt es über App und Internetseite des Versicherers. Der Anbieter aus den USA ist in den Nieder­landen zugelassen, darf in Deutsch­land Policen verkaufen und verspricht: „Alles im Nu. Dufte Preise. Großes Herz.“ test.de hat sich das Angebot genau angesehen.

  62. Oregano ist beliebt als würzende Zutat auf Pizza oder in Nudelsoßen. In getrock­neter, zerkleinerter Form kann das Kraut aber sehr stark mit giftigen Pyrrolizidin­alkaloiden (PA) belastet sein: Das belegen aktuelle Rück­rufe und Kontrollen. Auch Rück­stände von Pflanzen­schutz­mitteln sind ein Problem. Als wenn das nicht schon genug wäre: Gerebelter Oregano fällt bei Unter­suchungen auch immer wieder durch Verfälschungen mit Blättern anderer Pflanzen auf.

  63. Taugen Halb­schuhe für eine Berg­wanderung? Dieser Frage gingen mehrere unserer Part­ner­organisationen in einem europäischen Gemein­schafts­test nach, unter anderem das österrei­chische Testmagazin Konsument. Sie prüften, ob leichte Wanderschuhe auf nassem und trockenem Unter­grund Halt geben, ob sie robust und atmungs­aktiv sind, vor Regen und Blasen schützen und sich leicht an- und ausziehen lassen.

  64. Amazons „Dash“-Bestell­knöpfe sind bald Geschichte. Im März 2019 stellte Amazon den Verkauf seiner Bestell­knöpfe ein, am 31. August 2019 schaltet Amazon nun die Bestell­funk­tion aller ausgelieferten Dash-Buttons ab. Die WLan-Bestell­knöpfe ermöglichten Prime-Mitgliedern, per Knopf­druck Wasch­mittel, Windeln oder Zahnpasta zu bestellen. Da sich Amazon das Recht vorbehält, den Preis zu erhöhen oder Kunden ein anderes Produkt zu schi­cken, hatte das Ober­landes­gericht München die Buttons im Januar 2019 für unzu­lässig erklärt – und so die Kritikpunkte der Stiftung Warentest bestätigt. Nun stampft der Konzern seine Dash-Buttons ein.

  65. Fußball live ist ein teures Vergnügen: Wer alle Spiele der Männer-Bundes­liga und Champions League sehen möchte, braucht zwei Abos. Hier geben wir einen Über­blick, wer wann was wo über­trägt.

  66. Ob medizi­nische Einrichtung oder Bäckerei: Lange, künst­liche und lackierte Fingernägel kommen nicht in jedem Job gut an. Arbeit­geber dürfen sie aus Hygienegründen verbieten. So hat das Arbeits­gericht Aachen kürzlich entschieden (Az. 1 Ca 1909/18).

  67. Wer den “Gefällt-mir“-Button mit der von Facebook gelieferten Technik unver­ändert auf seiner Website platziert, muss Nutzer darüber informieren, dass schon beim Besuch einer solchen Seite Daten an Facebook über­tragen werden – und sagen, welche Daten das sind. Das hat der Europäische Gerichts­hof (EuGH) entschieden. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen gegen den Betreiber eines Onlineshops der Peek-&-Cloppenburg-Gruppe. test.de erklärt, welche weitreichenden Folgen das Urteil haben könnte.

  68. Nach erlittener Verletzung anderen zu vergeben, fällt nicht jedem leicht. Doch wer auf Dauer nach­tragend ist, schadet seiner Gesundheit. Wer dagegen in der Lage ist, anderen zu verzeihen, erleichtert nicht nur die Seele, sondern hilft auch dem Körper. Das ist das Ergebnis einer jüngst veröffent­lichen Meta-Studie.

  69. Auf einigen smarten Fernsehern, Blu-ray-Playern und AV-Recei­vern von Sony wird ab Ende September die Prime-Video-App von Amazon nicht mehr laufen. test.de sagt, wer betroffen ist, und was zu tun ist.

  70. Jeder zehnte Mensch glaubt laut Umfragen aufrichtig, gegen Penicillin allergisch zu sein. Warum nicht? Jeder Zehnte schläft schlecht, jeder Zehnte hat die Reisekrankheit, jeder Zehnte steht kurz vorm Burnout. Es gibt unendlich viele Möglich­keiten, „jeder Zehnte“ zu sein. Doch im Falle Penicillin liegt in 95 Prozent der Fälle gar keine Allergie vor, schreiben US-Forscher im Fachjournal Jama. Die Nicht­einnahme von Penicillin kann für die nur „gefühlt“ Betroffenen Folgen haben.

  71. Hunde­besitzer aufgepasst: Die Tier­futterkette Fress­napf ruft bundes­weit Produkte zurück: Eine Wurst mit Pferde­fleisch, die mit Kadmium belastet ist, sowie Lamm­lungen und Kälber­schlund, die ein Problem mit Salmonellen haben. Seit dem 26.7. ruft das Unternehmen zusätzlich mit Salmonellen belastete Rinder­kopf­haut und einen Snack mit Pferde­fleisch zurück.

  72. „Preis­garantie: Wir sind 10 Prozent billiger.“ Mit solchen Versprechen lotsen ungebetene Anrufer Strom­kunden in teure Verträge. Oft täuschen sie vor, vom aktuellen Strom­anbieter zu sein, sie müssten die Vertrags­daten aktualisieren. Sie fragen Namen und Zählernummer ab. Tage später kommt Post: „Will­kommen bei Ihrem neuen Anbieter.“ Die Anrufer haben im Namen des Kunden seinen Vertrag gekündigt und anderswo einen neuen abge­schlossen.

  73. Studien­beginn – die Zeit wird knapper, der Alltag stressiger, der Körper verändert sich. Viele junge Menschen nehmen in dieser Zeit zu. Aber hat das etwas mit dem Studium zu tun? Im eng­lisch­sprachigen Raum ist das Phänomen der plötzlichen Gewichts­zunahme als „Freshman 15“ oder „Fresher Five“ bekannt . Wissenschaftler haben untersucht, ob Studierende in den ersten beiden Semestern wirk­lich 5 Kilo oder gar 15 Pfund zunehmen – und fest­gestellt: Das Phänomen ist gar keines.

  74. Facebook plant, zusammen mit Part­nern im Jahr 2020 eine eigene digitale Währung an den Start zu bringen: Libra. Betrüger versuchen, daraus schon jetzt Kapital zu schlagen. test.de erklärt, wie die Betrugs­masche funk­tioniert – und was Verbraucher über die Kryptowährung Libra wissen sollten.

  75. Wenn Sohn oder Tochter das Auto der Eltern mitbenutzen dürfen, wird die Auto­versicherung richtig teuer. Oft steigt der Jahres­preis dann auf das Doppelte. Die R+V hat jetzt einen speziellen Tarif­zusatz entwickelt. Die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest haben das Angebot unter die Lupe genommen und sagen, was davon zu halten ist.

  76. Bei Hitze den Durst löschen und gleich­zeitig das Mittags­tief über­winden? Dafür bieten Super- und Biomärkte neuerdings eine Vielfalt an Erfri­schungs­getränken mit Kaffee an: von kalt „aufgebrühtem“ Cold-Brew-Kaffee über Kaffee-Limonaden mit Kohlensäure bis hin zu Mineral­wasser mit Koffein. Abge­füllt sind die Produkte in kleinen Glasflaschen oder Getränkedosen. Der Koffeinkick empfiehlt sich aber nicht für jeden.

  77. Um wachsen zu können, benötigen Pflanzen neben Sonne und Regen vor allem Nähr­stoffe wie Stick­stoff, Kalium und Phosphor. Welche Blumen­erde eine optimale Pflanzen­kost bietet, hat unser österrei­chisches Part­nermagazin Konsument getestet. Von den 19 Erden sind einige gute auch in Deutsch­land erhältlich.

  78. Kinder und Jugend­liche nehmen über die Nahrung teils zu viele Phosphate auf, was den Nieren schaden kann. Die Europäische Behörde für Lebens­mittel­sicherheit hat unter anderem deshalb den Wert gesenkt, bis zu dem die Aufnahme von Phosphaten als unbe­denk­lich angesehen werden kann. Sie kommen natürlich in Lebens­mitteln vor, werden aber auch in Wurst, Schmelzkäse, Cola und Nahrungs­ergän­zungs­mitteln als Zusatz­stoffe einge­setzt.

  79. Einsamkeit ist ein Gefühl, dass Jung und Alt erfassen kann. Sehr verbreitet sei es bei Mitt­dreißigern und über 65-Jährigen, antwortete die Bundes­regierung auf eine Anfrage der FDP. In Deutsch­land steigt die „Einsamkeits­quote“ seit Jahren an. Von den 45- bis 84-Jährigen fühlen sich rund 9 Prozent betroffen, so das Deutsche Zentrum für Alters­fragen. Es besteht Hand­lungs­bedarf, weil Einsamkeit lang­fristig Krankheiten begüns­tigen kann, die die Gesund­heits­systeme belasten. Einsamkeit bedeutet nicht nur einen Verlust von Lebens­qualität, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Stress, Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen, Depressionen, Demenz und frühen Tod. Die Regierung will Maßnahmen gegen Einsamkeit entwickeln. Bisher ist – von der Förderung von Mehr­generationenhäusern abge­sehen – aber wenig passiert.

  80. Es kann teuer werden, wenn Flugreisende zu spät zum Boarding, dem Einstieg am Flugsteig, erscheinen. Diese Erfahrung machte ein Paar, das erst 15 Minuten vor Abflug am Gate ange­kommen war. Die Air­line erklärte, das Boarding sei bereits abge­schlossen und nahm das Paar nicht mit. Die Ersatz­flüge für eine Reise nach Asien kosteten die beiden rund 2 000 Euro. Vor dem Amts­gericht Frank­furt verlangten sie vom Veranstalter Erstattung. Auf ihrem Ticket stand der Boarding-Schluss nicht. Ihr Name war auch nicht ausgerufen worden. Das Gericht wies ihre Klage ab: Da sie flug­erfahren seien, habe ihnen klar sein müssen, dass sie nicht kurz vor Abflug am Gate sein dürfen (Az. 32 C 1560/18 (88)).

  81. Seit Jahren kursiert die Meldung im Netz, viele Tampons seien mit Glyphosat belastet. Das Pestizid wird auch im Baumwoll­anbau einge­setzt – die Hygiene­produkte bestehen vor allem aus Baumwolle. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung gibt es aber „keine Hinweise auf gesundheitlich bedeut­same Rück­stände“. So war Glyphosat in Tampons bei Unter­suchungen von verschiedenen Forschungs­einrichtungen nicht nach­weisbar.

  82. Zwei Schüler einer zehnten Klasse einer Integrierten Gesamt­schule in Berlin durften vorläufig vom Unter­richt suspendiert werden. Sie hatten während der Schul­stunden heimlich Videos und Fotos von Lehrern ange­fertigt und an eine dritte Person weitergeleitet. Diese hatte sie auf einer öffent­lichen Instagram-Seite verbreitet und teil­weise mit sexistischen und beleidigenden Kommentaren versehen. So hat es das Verwaltungs­gericht Berlin Anfang Juni 2019 in zwei Eilverfahren entschieden (Az. 3 L 357.19 und 3 L 363.19).

  83. Rund 13 Millionen Tonnen Lebens­mittel landen Schät­zungen zufolge in Deutsch­land jähr­lich im Müll. Und dort sollen sie dem Gesetz nach auch bleiben. Weggeworfene, aber noch genieß­bare Lebens­mittel aus Supermarkt-Containern mitzunehmen, ist weiterhin illegal. Die Justiz­minister der Länder konnten sich nicht darauf einigen, das „Containern“ zu legalisieren. Es kann weiterhin als Diebstahl oder Haus­friedens­bruch strafrecht­lich verfolgt werden. Länder wie Frank­reich und Tschechien verpflichten große Supermärkte bereits, unver­kaufte Lebens­mittel an Hilfs­organisationen zu spenden.

  84. Bürger haben Anspruch zu wissen, wie es um die Hygiene in Gast­stätten und Lebens­mittel­märkten steht, beschloss das Verwaltungs­gericht Gießen (Az. 4 L 1902/19.GI). Über das Onlineportal Topf Secret können sie die Ergeb­nisse von Lebens­mittel­kontrollen bei den zuständigen Behörden anfordern. Eine Frau wollte Informationen über einen Supermarkt im Land­kreis Gießen einholen. Der Land­kreis unter­richtete die Betreiber, welche die Über­mitt­lung der Ergeb­nisse per Eilantrag verhindern wollten. Vergeblich.

  85. Beinahe jedes zehnte Paar in Deutsch­land ist ungewollt kinder­los. Seelische Belastung kann dazu führen, dass jedes Mittel Hoff­nung gibt – auch ein „Kinder­wunsch-Tee“. Es ist aber unzu­lässig, einen Kräutertee so zu bezeichnen, wenn seine empfäng­nisfördernde Wirkung nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden kann. Dies entschied jüngst das Oberlandesgericht Köln in einem Rechts­streit zwischen einem Wett­bewerbs­verband und dem Unternehmen Madena: Es warb laut Gericht damit, dass sein Tee Pflanzen­stoffe enthalte, die in der Erfahrungs­heil­kunde angewendet würden, um den Zyklus zu harmonisieren und so den Eisprung zu fördern. Die Werbung sei so zu verstehen, „dass der Tee Probleme, die einer Empfäng­nis im Wege stünden, lindere und so die Empfäng­nis ermögliche“. Solche gesund­heits­bezogenen Angaben sind laut Gericht jedoch nur zulässig, wenn sie auf allgemein anerkannte wissenschaftliche Nach­weise gestützt seien. Einen solchen hätten die Beklagten nicht vorgelegt (Az. 6 U 181/18).

  86. Ringelblüte, Lavendel, Olive – mit pflanzlichen Inhalts­stoffen werben Anbieter von Seifen­stücken gern. Durch und durch Natur pur sind sie aber längst nicht alle, zeigt ein Check des Vereins für Konsumenteninformation. Unser Partner aus Österreich hat Packungs­angaben von 31 Seifen­stücken über­prüft. Fazit: Konventionelle Seifen haben oft die gleiche Aufmachung wie Seifen mit einem hohen Anteil an natürlichen Inhalts­stoffen. Einige Seifen­stücke waren konserviert, das ist bei fester Seife wegen des geringen Wasser­gehalts über­flüssig. Viele konventionelle Seifen enthielten zudem den kritischen synthetischen Duft­stoff Lilial.

  87. Schnarchende Möpse und grunzende Bull­doggen lassen die Herzen vieler Hundefans höher­schlagen, dabei ist das Röcheln Anzeichen eines Leidens: Um dem Kind­chenschema zu entsprechen – Kuller­augen, Stups­nase, runder Kopf – wurden einige Rassen so kurz­nasig gezüchtet, dass die Tiere ständig Atemnot quält. Oft müssen sie operiert werden, damit sie über­haupt noch Luft bekommen. Die nieder­ländische Regierung hat nun ihre Qual­zucht-Regeln verschärft. Unter anderem ist nur noch die Zucht von Hunden erlaubt, deren Schnauze mindestens ein Drittel so lang ist wie der Kopf. Auch Tierschützer in Deutsch­land fordern ein Ende sogenannter Qual­zuchten.

  88. Wild­schweine haben in Wohn­gebieten nichts verloren. So entschied das Verwaltungs­gericht Gießen per Eilverfahren (Az. 4 L 1922/19.GI, 4 L 1940/19.GI).

  89. Wie gelingt es, dass Menschen weniger zuckerhaltige Getränke trinken? Forscher des Cochrane-Netzwerks werteten 58 Studien aus 14 Ländern aus. Fazit: Wirk­sam den Konsum senken können verschiedene Maßnahmen, die am Ort des Verkaufs ansetzen. Dazu zählen: Produkte verständlich kenn­zeichnen zum Beispiel mit Nähr­wert­ampeln, Sternen oder Nummern, Preise von Süßgetränken erhöhen, in Schulen Wasser anbieten, gesunde Getränke im Supermarkt gut platzieren. Studien zu Gesund­heits­bildung und Süßgetränke­steuern wurden in die Auswertung nicht einbezogen.

  90. Für einen Obolus von monatlich meist um die 10 Euro bieten Streamingportale Musik ohne Ende. Fans klassischer Musik sind damit oft weniger glück­lich als Popfans. Das liegt unter anderem an einge­schränkten Suchoptionen: Popmusik kennt nur einen „Künstler“ als Such­begriff, klassische Musik zwei oder mehr: Komponist, Solist, Dirigent, Orchester. Spezielle Klassik-Apps wie die des Berliner Unter­nehmens Idagio und der Amsterdamer Firma Primephonic bieten auf Klassik zuge­schnittene Suchoptionen. Sie sortieren Musik etwa nach Dirigenten, Ensembles, Genres, Instru­menten und Komponisten. Interes­senten können sie zwei Wochen (Primephonic) oder 30 Tage frei testen. Danach kostet der Monat bei Primephonic 7,99 Euro in mp3-Tonqualität und 14,99 Euro in hoher Qualität, bei Idagio 9,99 Euro in CD-Qualität.

  91. Was taugt „Deutsch­lands erster mobiler und provisions­freier Broker“? Die Experten von Finanztest haben das Angebot des jungen Online­unter­nehmens Trade Republic unter die Lupe genommen. Für kostenbewusste Trader hat es seinen Reiz. Für lang­fristig orientierte Anleger eignet sich die Platt­form weniger.

  92. Wer freundlich bedient wird, gibt gerne Trinkgeld. Fast über­all auf der Welt ist es üblich, in Restaurants das Trinkgeld prozentual nach der Höhe der Rechnung zu bemessen. Hier eine Über­sicht, wie viel in verschiedenen Ländern gängig ist.

  93. Müssen Kunden im Versand­handel bestellte Ware zur Reparatur einschi­cken, wenn sie sich als mangelhaft heraus­stellt? Oder muss der Händler sie abholen? Ein Urteil des Europäischen Gerichts­hofs (EuGH) bringt nun etwas Klarheit: Bei besonders schwerer, sper­riger oder zer­brech­licher Ware muss der Händler die Ware zur Mangelbehebung („Nach­erfüllung“) zu Hause abholen. Ist die Ware ohne große Unannehmlich­keiten zu verpacken und zu versenden, muss der Kunde sie einschi­cken (Az. C-52/18).

  94. Bundes­netz­agentur und Verbraucherschützer gehen gegen Mobil­funkanbieter vor: Gerichte haben entschieden, dass Telekom und Vodafone mit ihren Zero-Rating-Angeboten gegen die Netz­neutralität verstoßen. In ihrer jetzigen Form sind die sich ähnelnden Produkte nicht zulässig. In einem aktuellen Urteil haben Richter jetzt Anpassungen bei den StreamOn-Tarifen der Telekom gefordert.

  95. Fehlt der Heil- und Kostenplan, kommt güns­tiger Zahn­ersatz aus Osteuropa für gesetzlich Versicherte am Ende teuer. Das musste eine deutsche Kassenpatientin schmerzhaft erfahren. test.de schildert den Fall und sagt, worauf Versicherte achten müssen, wenn sie Zahn­ersatz im Ausland anfertigen lassen.

  96. Weil sie in wirt­schaftlichen Schwierig­keiten stecken, nehmen drei Pensions­kassen keine neuen Kunden mehr. Zweien davon hat die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) das Neugeschäft untersagt: Kölner Pensions­kasse und Pensions­kasse der Caritas. Sie senken zudem ihre Leistungen für Versicherte und Rentner. Bei der dritten Pensions­kasse, der Deutschen Steuerberater-Versicherung, ist die wirt­schaftliche Lage ebenfalls so angespannt, dass sie von sich aus keine neuen Kunden mehr nimmt und ebenfalls ihre Leistungen kürzt.

  97. Kosten für Möbel und Haus­halts­artikel eines beruflich benötigten Zweit­haus­halts lassen sich grund­sätzlich voll­ständig absetzen. Das hat der Bundes­finanzhof entschieden (Az. VI R 18/17).

  98. Die gesetzliche Kranken­versicherung über­nimmt keine Kosten für die Haltung eines Haustiers. Selbst wenn jemand Hunde oder Katzen auf ärzt­liche Empfehlung hält, bleiben die Ausgaben für die Tierhaltung private Kosten, entschied das Sozialge­richt Dort­mund (Az. S 8 KR 1740/18).

  99. Ein Kranken­tagegeld­versicherer kann die Zahlung an einen Kunden nicht einfach einstellen, wenn dieser neben seinem versicherten Beruf einen Neben­job ausübt, der in dem abge­schlossenen Tarif nicht versicher­bar ist. Das hat das Ober­landes­gericht Hamm entschieden (Az. 20 U 52/18).

  100. Beim Hausbau kommt es auf den Milli­meter an. Schon kleine Flüchtig­keits­fehler beim Einmessen können später zu teuren und zeit­aufwendigen Korrekturen führen. Der Verband Privater Bauherren rät deshalb, regel­mäßig die Maße zu kontrollieren. Das könnten Bauherren leicht selbst über­nehmen, so der Verband. Alles, was der Bauherr benötige, sei ein Zoll­stock und ein Maurerb­leistift. Nach­messen sollte er Längen und Breiten der Außenwände, Längen, Breiten und Höhen der Innenraummaße, Breiten und Höhen der Fenster- und Türöffnungen und den rechten Winkel von Tür- und Fens­terlaibungen. Grund­lage für die Kontrolle sind vermaßte Pläne, auf die der Bauherr nach neuem Baurecht einen Anspruch hat.

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