Stiftung Warentest Meldungen

Der RSS Infoticker informiert über aktuelle Tests und Meldungen der Stiftung Warentest.
test.de-Archiv
  1. Singlebörsen wie Parship fordern teils viel Geld von Kunden, die nur kurz Mitglied waren. Wer nicht früh kündigt, steckt in teuren Verträgen fest. So wehren sich Kunden.

  2. Das Berliner Mieten­deckel-Gesetz ist nichtig. Das hat das Bundes­verfassungs­gericht entschieden. Mieter müssen sich auf Nach­zahlungen einstellen. Ihnen bleibt nur die Miet­preisbremse.

  3. Babyschalen sind meist sicher. Das zeigen unsere Kinder­sitz-Tests. Doch nun versagte ein eigentlich sicherer Babysitz beim Crashtest – schuld ist das Zusammen­spiel von Sitz und Basis.

  4. Lust auf selbst belegte Pizza? Dann mal los! Unsere Schweizer Test-Kollegen von K-Tipp haben fertige Teige untersucht – und fast nichts zu bean­standen.

  5. Der korea­nische Anbieter LG zieht sich aus dem Geschäft mit Handys zurück. Der Markt verliert damit einen originellen Impuls­geber.

  6. Spätestens jetzt ist Zeit für einen Frühlings-Check am Fahr­rad, am besten bei der Fahr­radwerk­statt Ihres Vertrauens. Vieles können Radler aber auch selbst machen. Wir sagen, worauf Sie schauen sollten.

  7. Maulwürfe sind niedlich. Doch wenn ihre Erdhaufen den Rasen über­säen, treiben sie viele Hobby­gärtner zur Verzweiflung. Die nützlichen Tiere zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten, verbietet das Bundes­natur­schutz­gesetz. Denn der Maulwurf gehört zu den besonders geschützten Arten. Bei Verstößen droht ein Bußgeld, abhängig vom Bundes­land, bis zu 50 000 Euro.

  8. Ob Fisch­stäbchen, Shrimps oder Lachs – mitt­lerweile sind auch Fisch­produkte als Veggie-Varianten erhältlich. Abge­sehen vom Aussehen, reichen sie aber selten ans Original heran, so das Fazit der Verbraucherzentrale Hessen.

  9. Gesetzlich Kranken­versicherte können vor jeder OP eine zweite ärzt­liche Meinung einholen. Dafür kommt die Krankenkasse auf. Mitunter haben sie Anspruch auf das „strukturierte Zweitmeinungs­verfahren“.

  10. Die Druckersoftware „HP Smart“ verlangt fürs Scannen ein Nutzer­konto. Das ist ärgerlich – aber leicht zu umgehen. Die Multimedia-Experten der Stiftung Warentest zeigen, wie.

  11. Bei Onlinekäufen dürfen Händler von den Kunden Gebühren für die Nutzung von Paypal oder Sofort­über­weisung erheben. Sie müssen aber ein kostenfreies Zahlungs­mittel anbieten.

  12. Auto­banken haben Kredit­kunden oft unzu­reichend über ihre Rechte informiert. Die können Kredite deshalb widerrufen und das Auto zurück­geben und bekommen ihr Geld zurück.

  13. Von Berlin nach München für 17,90 Euro oder – mit Bahncard 25 – sogar für nur 13,40 Euro? Solche Billigpreise bietet die Deutsche Bahn nur begrenzt. Eine neue Bestpreissuche hilft, sie zu finden.

  14. „Die Packung ist doch etwas zu groß geraten für den Inhalt, findet test-Leserin Jasmina Hirth aus Wuppertal.

  15. Braunes Körperfett­gewebe kann das Risiko senken, an Diabetes oder Herz-Kreis­lauf-Leiden zu erkranken. Das hat eine aktuelle Studie gezeigt.

  16. Eine winterharte, mehr­jährige Staude erlebt eine Renaissance im Garten: die Nelkenwurz, auch Geum genannt. Sie blüht monate­lang in starken Farben und wird meist gruppen­weise in Beete oder an den Gartenrand gesetzt, in der Sonne oder im Halb­schatten. Die britischen Tester von Which haben 28 Sorten im zeitigen Früh­jahr gepflanzt und über zwei Sommer beob­achtet.

  17. Der Online­handel boomt. Kundinnen und Kunden verlieren mitunter den Über­blick, ob im Moment ein Paket zu ihnen unterwegs ist. Genau darauf zielt eine aktuelle Betrugs­masche, wie unter anderem das Landes­kriminal­amt (LKA) Nieder­sachsen und der Mobil­funkanbieter Klarmobil warnen.

  18. Manche Keime mögen es kalt. Das zeigt eine Unter­suchung des Chemischen und Veterinär­unter­suchungs­amts Stutt­gart. Die Kontrolleure haben in Baden-Württem­berg 80 Proben Crushed Ice – die hippe Form des Eiswürfels – analysiert, etwa aus Gast­stätten, Bistros oder Bäckereien. Zwölf Proben beur­teilten sie als hygie­nisch bedenk­lich. Sie fanden unter anderem die Fäkalkeime Enterokokken und E. coli. Grund waren meist Crushed-Ice-Auto­maten, die unsachgemäß gereinigt worden waren.

  19. Lange Zeit als Oma-Getränk verschrien, feiert der Mischung aus hoch­prozentigem Alkohol, Eigelb und Zucker gerade ein Come­back. Wir sagen, was im Eierlikör drin sein muss, warum Salmonellen normaler­weise kein Problem sind – und wie Sie mit selbst­gemachtem Likör Oma zu Ostern eine Freude machen können.

  20. Ob Video­konferenz oder Selfies zu Hause: Fehlt gutes Licht, wirken die Bilder oft grau, verwaschen und ohne Ausdrucks­kraft. Mit einer LED-Video- oder Foto­leuchte lassen sich Porträts dagegen professionell ausleuchten.

  21. Psycho­therapien sind derzeit gefragter als sonst: Um etwa 40 Prozent sind die Anfragen im Vergleich zum Jahres­beginn 2020 gestiegen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung, auf die rund 4 700 Ärztinnen und Ärzte in ambulanten Praxen geant­wortet haben.

  22. Ob Bücher oder Badehose – viele Waren kommen mitt­lerweile per Paketbote zur Kund­schaft. Ein ökologisches Desaster? Das Umwelt­bundes­amt (Uba) hat die Klimabilanz des Onlineshoppings untersucht und gibt – teil­weise – Entwarnung: Werden zum Beispiel 100 Pakete per Zustell­fahr­zeug verteilt, sei das klima­schonender, als wenn jeder Kunde zum Einkaufen im Laden fünf Kilo­meter selbst mit dem Auto fahre. Vergleichs­weise am besten schneiden Shopping-Touren per Fahr­rad oder zu Fuß ab.

  23. Kontakt- und Reise­beschränkungen prägten die vergangenen Monate. Etwa jede dritte Person, die Online-Datingportale nutzt, loggte sich deshalb häufiger dort ein als zuvor, ergab eine Umfrage des Digital­verbands Bitkom im Januar. Ebenfalls etwa jede dritte befragte Person fühlte sich durch Online-Dating weniger einsam. Viele meldeten sich zudem bei einem weiteren Dating-Dienst an. Das lohnt sich für die Portale: Rund 13 Prozent der Kontakt­suchenden nutzten in der Pandemie­zeit ein kosten­pflichtiges Angebot. Vorher waren es nur rund 6 Prozent. Kostenlose Basis­versionen finden dennoch den größten Anklang. Aufgepasst: Viele Dating-Apps in unserem letzten Test wiesen Mängel beim Daten­schutz auf.

  24. Endlich warm draußen – dicke Kleidung ade! Auch die Füße wollen jetzt an die Luft. Befreit vom Schuh, rollt der Fuß beim Laufen natürlich ab und passt sich dem Boden an. Barfuß­laufen trainiert Fuß- und Wadenmuskeln, kann den Rücken stärken − und Fehl­stel­lungen vorbeugen. Schon die Kleinsten profitieren.

  25. „Die drei Eis am Stiel wirken im Verhältnis zum Karton und zur Hülle lächerlich klein. Wenig Eis und viel Verpackung“, schreibt uns test-Leserin Annalena Federle.

  26. Billigfleisch ist in Verruf geraten. Handels­konzerne, Fleisch­wirt­schaft und Branchen­initiativen versuchen durch immer neue Tier­wohl-Label verloren gegangenes Vertrauen wieder­zugewinnen. Da ist es oft schwer, den Durch­blick zu bewahren. Zu „Haltungs­form“, „Initiative Tier­wohl“ und „Tier­schutz­label“ soll noch ein staatliches Tier­wohl­kenn­zeichen hinzukommen. Wir sagen, welche Siegel es gibt und wofür die Stan­dards stehen.

  27. Kunden mit einer Riester-Renten­versicherung sollten aufpassen und zu hohe Abschluss­kosten zurück­fordern. Der Versicherungs­ombuds­mann hilft dabei – oder eine Klage. Finanztest schildert zwei Fälle, in denen es Versicherungs­kunden gelungen ist, zu viel gezahltes Geld zurück­zubekommen.

  28. Wer mit der eigenen Haarfarbe hadert, den Friseur­besuch wegen Corona aber noch etwas heraus­zögern möchte oder muss, kann selbst färben. In der Vergangenheit standen Haarfärbe­mittel im Verdacht, Krebs auszulösen. Inzwischen sagen Experten: Moderne Haarfärbe­mittel sind sicher.

  29. Jetzt bricht wieder die Zeit an, sich über die Verschönerung des eigenen Gartens Gedanken zu machen. Das betrifft auch Hecken und Sicht­schutz­bepflan­zungen. Denn viele Garten­gehölze bieten mehr als nur Sicht­schutz. Wir stellen vor: die idealen Hecken­pflanzen für Insekten, Vögel und Naschkatzen.

  30. Jens Meier, Ex-Vorstand der Geno Wohn­baugenossenschaft aus Ludwigs­burg, ist zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Land­gericht Stutt­gart legte ihm Betrug in 161 Fällen, Untreue, ­vorsätzlichen Bank­rott und vorsätzliche Insolvenz­verschleppung zur Last. Die Genossenschaft, die früher unter Genotec firmierte, hatte ein Mietkaufmodell angeboten. Genossen sollten eine Immobilie mieten und dann ohne Kredit kaufen können. ­Finanztest warnte 2006: Das könne nur klappen, wenn ständig neue Genossen einzahlten. Seit 2015 steht Geno auf der Warnliste Geldanlage, seit 2018 ist die Gesell­schaft insolvent.

  31. Seit März 2021 brauchen Klein­kraft­räder wie Mopeds, Mofas oder auch einige Elektrofahr­räder ein neues Versicherungs­kenn­zeichen. Fahrer, die ohne ein gültiges Kenn­zeichen unterwegs sind, machen sich nicht nur strafbar, sondern stehen im Schadens­fall auch ohne Haft­pflicht­schutz da. Die Farbe der Versicherungs­kenn­zeichen ändert sich jähr­lich. Versicherte müssen daher jedes Jahr ein neues Kenn­zeichen an ihr Fahr­zeug schrauben.

  32. Der gesetzliche Mindest­lohn steigt in den kommenden eineinhalb Jahren in drei Stufen. Das hat Einfluss darauf, wie viele Stunden Minijobber arbeiten können, bis sie die 450-Euro-Verdienst­grenze erreichen.

  33. Wenn Börsen­betreiber den Handel zeit­weise aussetzen, gibt es meist triftige Gründe – wie nach den Anschlägen am 11. September 2001. Die damalige einwöchige Zwangs­pause lag auch im Interesse der Anleger, da in der Panik­stimmung eine faire Kurs­stellung kaum möglich war. Doch ob die Handels­aussetzung im aktuellen Fall Gamestop gerecht­fertigt war, ist umstritten.

  34. Die soziale Absicherung von selbst­ständigen Künst­lern und Publizisten über die Künstlersozialkasse bleibt 2021 auch dann bestehen, wenn sie aufgrund der Corona-Pandemie nichts verdienen konnten. Die Regelung ist Teil des Sozialschutzpakets III der Bundes­regierung.

  35. Praktisch, aber gefähr­lich: Können Auto­besitzer ihren Wagen während der regulären Öffnungs­zeiten nicht in die Auto­werk­statt bringen, stellen viele das Auto nach Feier­abend auf dem Gelände ab und werfen Schlüssel sowie Papiere in den Werk­statt­brief­kasten. Können Diebe den Brief­kasten öffnen und stehlen sie das Auto, zahlt die Versicherung oft nicht.

  36. Müssen manche Kunden bei Amazon oder Zalando mehr zahlen als andere? Tech­nisch wäre es möglich. Händler können erfassen, was ein Kunde bisher kaufte und ob er zum Beispiel mit einem teuren Smartphone im Shop unterwegs ist. Wird solchen Kunden ein höherer Preis angeboten? Eine Studie im Auftrag des Bundes­ministeriums der Justiz und für Verbraucher­schutz liefert jetzt die Antwort.

  37. Die Spül­maschine mit Warm­wasser zu betreiben, kann Energie sparen – doch es kommt darauf an, wie das Warm­wasser erhitzt wird und wie weit sein Weg zum Geschirr­spüler ist.

  38. Zahllose Internetfirmen bieten Anlegern in Deutsch­land hoch­riskante Geld­anlagen an. Viele von ihnen haben dafür gar keine Lizenz, warnt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Für Anleger sind die Geschäfte oft ruinös.

  39. Beim Auto­kauf spielt die Kofferraumgröße eine wichtige Rolle. Der ADAC hat bei 150 aktuellen Modellen nachgemessen und fest­gestellt: Viele Hersteller über­treiben beim Kofferraumvolumen – teils um mehrere Hundert Liter.

  40. Wenn ein Ehepartner dem anderen die Zugangs­daten zum Online-Banking gibt, führt das im Betrugs­fall nicht zu einem Schadens­ersatz­anspruch der Bank. Diese Urteil hat das Land­gericht Nürn­berg-Fürth gefällt (Az. 6 O 5935/19). Die Bank muss an eine Frau rund 26 000 Euro zurück­zahlen, die durch Betrug von deren Wert­papier­konto verschwunden waren.

  41. Die Insolvenz­verwalter der vier zahlungs­unfähigen Containergesell­schaften von P&R streben eine erste Auszahlung an Anleger im ersten Quartal 2021 an. Sie teilten mit, dass Anleger zu je 99,9 Prozent ihrem Vorschlag zuge­stimmt hätten, Erlöse anteilig nach Schadenhöhe der Anleger auf die vier P&R-Gesell­schaften zu verteilen (mehr Infos auf unserer Themenseite Containerinvestment und P&R-Pleite). 90 Prozent der Gläubiger hätten teil­genommen.

  42. Geschädigte von gescheiterten Anlagemodellen verklagen immer wieder die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) auf Schaden­ersatz, weil diese ein Anleger-Debakel nicht verhindert habe. Die Erfolgs­aussichten solcher Klagen gehen allerdings gegen Null. Trotzdem gibt es Anwälte, die Mandanten zu Klagen gegen die Bafin raten.

  43. Lärm von Autos und Motorrädern kann auf Dauer krank machen. Zwar verbietet die Straßenverkehrs­ordnung unnötigen Motorenlärm, zudem gelten Grenz­werte für bestimmte Fahr­zeugklassen – doch die Lärm­emissionen für ein bestimmtes Fahr­zeug werden nur unter genau fest­gelegten Fahr­bedingungen gemessen. Wie laut kann so eine Maschine aber wirk­lich fahren? Das Umwelt­bundes­amt hat drei Motorräder und drei Pkw mit einem „sport­lichen“ Motoren­geräusch untersucht. Die Ergeb­nisse sind erstaunlich.

  44. 40 bis 50 Millionen männ­liche Hühnerküken werden hier­zulande bisher jedes Jahr nach dem Schlüpfen getötet. Grund: Sie können weder Eier legen noch viel Fleisch ansetzen. Bis Ende 2021 soll diese unethische Praxis nun verboten werden. Durch Geschlechts­erkennung sollen männ­liche Brut­eier künftig früher aussortiert werden. Hier erfahren Sie mehr über die politischen Pläne und über zahlreiche Initiativen, die sich dem Aufwachsen von „Bruderküken“ widmen.

  45. Mit Versicherungs­makler-Apps sollen Kunden ihren Versicherungs­schutz bedarfs­gerecht anpassen – einfach und bequem. Clark ist so eine App. Ex-Clark-Kunde André Engele war jetzt entsetzt, als seine persönlichen Versicherungs­daten einem anderen Kunden ange­zeigt wurden. Die Maklervoll­macht für Clark hat er widerrufen, alle Daten gelöscht und die App dein­stalliert. Laut Clark „kann es in wenigen Einzel­fällen zu Fehlern kommen.“

  46. Die Bundes­netz­agentur hat gegen die Call­center-Firma Cell it wegen unerlaubter Telefonwerbung ein Bußgeld von 145 000 Euro verhängt. Ein Bußgeld in gleicher Höhe hatte die staatliche Aufsicht für den Telefonmarkt bereits 2020 gegen die Mobil­funk­firma Mobilcom-Debitel verhängt. Die Bußgelder sind noch nicht rechts­kräftig, weil beide Firmen Einspruch einge­legt haben.

  47. Kolloidales Silber, auch Silber­wasser genannt, ist ein Mix aus Silber­partikeln und Wasser. Um 1900 war es als Desinfektions­mittel verbreitet, heute raten einige Anbieter, es gegen Bakterien, Pilze oder gar das Coronavirus zu schlu­cken. Achtung: Solche Wirkungen sind nicht belegt.

  48. Ein halb leerer Salz­streuer? Anna7mir ist fassungs­los. „Ohne Worte“, schreibt sie uns auf Facebook.

  49. „Heute musste es zum Essen besonders schnell gehen. Beim Öffnen der Packung hat es mir jedoch die Sprache verschlagen. Die Packung war nur halb gefüllt!“, ärgert sich test-Leser Bela Balser aus Darm­stadt.

  50. Nur 1 Cent pro Teil? Irre Schnäpp­chen bietet Amazon – scheinbar. Für viele Waren gibt es lange Listen mit Angeboten für 1 Cent, wenn man nach „Preis aufsteigend“ sortiert. Doch die böse Über­raschung folgt: hohe Versand­kosten. Wir schildern ein paar besonders krasse Beispiele.

  51. Die Corona-Krise hat zum Glück bei vielen Menschen Hilfs­bereitschaft ausgelöst. Die einen helfen älteren Nach­barn beim Einkauf, andere unterstützen Organisationen und Einrichtungen mit Spenden. Das Deutsche Zentral­institut für soziale Fragen (DZI) hat Tipps veröffent­licht, wie Sie leichter und sicherer spenden. Unser Spenden­rechner hilft Ihnen zu ermitteln, wie viel Steuern Sie durch Ihre Spenden sparen.

  52. Mini­pflanzen – Microgreens genannt – sind ein neuer Küchentrend. Sie lassen sich ohne großen Aufwand schnell zu Hause ziehen und können viele Gerichte dekorieren. Sie gelten als Superfood, sprich: als besonders nähr­stoff­reich. Doch stimmt das auch? Erste Studien zeigen, dass es die Pflänz­chen in sich haben können.

  53. Natur­katastrophe, Strom­ausfall, Cyber­anschlag, Pandemie – das Bundes­amt für Bevölkerungs­schutz und Katastrophen­hilfe empfiehlt, für den Fall der Fälle Nahrungs­mittel­vorräte anzu­legen. Nicht erst seit Corona machen Anbieter via Internet Geschäfte mit der Angst und verkaufen teure Notfall­pakete. test.de verrät, was davon zu halten ist, wie Sie billiger vorsorgen können – und welche Lebens­mittel sich gut für den Vorrats­schrank eignen.

  54. Die Allianz Lebens­versicherung senkt den Renten­faktor von fonds­gebundenen Riester-Renten­versicherungen. Kunden bekommen also eine geringere Monats­rente je 10 000 Euro ­Vertrags­guthaben. Über die staatlich geförderte Riester-Rente hinaus gilt dies auch für private Fonds­policen des Markt­führers sowie für Verträge der betrieblichen Alters­vorsorge mit Renten­faktor.

  55. Anleger der 2014 insolvent gewordenen Prokon GmbH (heute Prokon e. G.) aus Itzehoe berichten, der Verein Deutsche Gemeinschaft für Anleger- und Daten­schutz e. V. aus Duisburg habe sie angerufen. Er riet, Ansprüche von einem Rechts­anwalt prüfen zu lassen und ein Angebot für einen Verkauf ihrer Anteile („Rekapitalisierung“) anzu­fordern.

  56. Vorsicht vor zwei Handels­platt­formen für riskante Geld­geschäfte: Arbitrage A. I. betreibt Smartbitrage.com und steht erst seit 20. November 2020 im britischen Handels­register. Auszahlungen sollen durch angemessenes Betriebs­kapital „garan­tiert und geschützt“ sein. Das ist keine Garantie. Finance Reserves betreibt Freserves.com und nennt Registrierungs­nummern der britischen und zypriotischen Finanz­aufsicht, die zu einem anderen Anbieter gehören. Die Behörden warnen, dass die Nummern miss­braucht werden. Auf unsere Fragen antwortete Finance Reserves nicht, die angekündigte Antwort von Arbitrage A. I. ging nicht bis Redak­tions­schluss ein. Wir setzen beide auf unsere Warnliste.

  57. Dass immer mehr Bausparkassen versuchen, Sparer mit gut verzinsten Altverträgen loszuwerden, ist bekannt. Doch besonders absurd ist das Vorgehen der Bausparkasse Schwäbisch Hall: Sie lehnte erst die Sparzahlung eines Kunden ab – und kündigt ihm anschließend wegen fehlender Sparraten. Erst als Finanztest sich einschaltete, lenkte die Bausparkasse ein.

  58. Die BGFI Bank Europe aus Paris hat vielen Sparern ihre über das Portal Zinspilot abge­schlossenen gut verzinsten Fest­geld­verträge zum 1. Februar 2021 vorzeitig gekündigt. Das hat bei Anle­gerinnen und Anlegern, deren Verträge noch länger laufen würden, Ärger ausgelöst.

  59. Die Finanz­aufsicht Bafin hat den in der Schweiz lebenden Hintermann der Adcada-Gruppe, Heiko Kühn, dazu verpflichtet, das unerlaubt betriebene Einlagen­geschäft einzustellen und Anlegern ihr Geld zurück­zuzahlen. Heiko Kühn ist der Vater von Benjamin Kühn, der die Adcada-Gruppe bis zu deren Pleite leitete. Laut Insolvenz­verwalter ist das Unternehmen verschuldet und zahlungs­unfähig.

  60. Anleger der geschlossenen Fonds CTI 20, CTI Vario D, CTI 5D und CTI 9D von ThomasLloyd sollten bis 5. Februar 2021 kund­tun, ob sie weiter Ausschüttungen haben wollen. Sie müssten mit weniger Gesamt­rendite rechnen als Anleger, die verzichten, teilte ThomasLloyd mit. Formal muss die Änderung noch beschlossen werden.

  61. Die GSB Gold Stan­dard Banking Corporation AG aus Hamburg bietet Kunden, die Coins ihrer Kryptowährung G999 aufbewahren, 2,5 Prozent im Jahr als Belohnung. GSB ist keine Bank, obwohl es der Name nahelegt, und hat laut Handels­register auch nichts mit Kryptowährungen zu tun.

  62. Das Zinsportal Savedo, das Kunden Fest­zins­angebote bei in- und ausländischen Banken anbot, wird abge­wickelt. Das teilte ein Sprecher des Portal­betreibers Deposit Solution auf Anfrage von Finanztest mit.

  63. Arbeit­geber können ihren Mitarbeitern Masken zur Verfügung stellen. Zudem können sie Eltern in der Krise unterstützen.

  64. „Erwartungen erfüllt“ schreibt die Uniklinik Freiburg über die Neugeborenen-Reihen­unter­suchung auf schwere kombinierte Immun­defekte, kurz Scid genannt. Diese wird seit Sommer 2019 bundes­weit angeboten und ist nun Bestand­teil des umfang­reichen Neugeborenen-Scree­nings, das bei allen Säuglingen am dritten Lebens­tag durch­geführt wird.

  65. Der drahtlose Laut­sprecher empfängt keine Musik vom Handy? Wind­ows findet keine Geräte? Nicht immer klappt die Verbindung von Geräten via Bluetooth reibungs­los. Hier lesen Sie, wie Sie Bluetooth zum Laufen bringen, wenn es hakt.

  66. Menschen aus Risiko­gruppen sollen zum Schutz vor dem Coronavirus FFP2-Masken erhalten. Für die Kosten kommt weit­gehend der Bund auf. Zu den Begüns­tigten gehören Über-60-Jährige und Menschen mit bestimmten chro­nischen Erkrankungen. Sie bekommen nun per Post entsprechende Berechtigungs­scheine, die sie in der Apotheke einlösen können. Doch zum Teil gehen die Coupons auch an Menschen, die sich keiner Risikogruppe zugehörig fühlen. test.de erklärt, wieso sie dennoch Post bekommen.

  67. Auto­fahrer, die unter Drogen stehen, müssen Kfz-Haft­pflicht­schäden bis zu einer Summe von 5 000 Euro selbst bezahlen. Kfz-Versicherer dürfen dies in ihren Versicherungs­bedingungen fest­legen, bestätigte das Amts­gericht Hannover.

  68. Handy am Steuer – das kann teuer werden und außerdem Punkte geben. Im Jahr 2018 führten Handy­verstößen am Steuer zu insgesamt 443 588 Einträgen ins Flens­burger Fahr­eignungs­register. Hier erfahren Sie, was es kostet, wenn man als Auto­fahrer oder Radfahrer mit dem Telefon erwischt wird. Zudem finden sie hier laufend aktualisiert Urteile zum Thema „Handy am Steuer“. Denn immer wieder gibt es Streit: Ist das Aufheben eines im Auto herunter­gefallenen Telefons schon eine verbotene Nutzung? Was ist mit anderen Geräten? Darf ich während der Fahrt einen fest verbauten Touchs­creen bedienen?

  69. Der Mobil­funkanbieter Telefónica (O2) hätte seine Kunden 2017 auto­matisch von den Roaming­gebühren inner­halb der EU frei­stellen müssen. In einem Urteil vom September 2020 bestätigte der Europäische Gerichts­hof (EuGH) die Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Jetzt haben sich der vzbv und Telefónica auf eine Tarif­umstellung und die Erstattungs­möglich­keiten von Roaming-Entgelten geeinigt.

  70. Einfach digital: Wer inner­halb Deutsch­lands Briefe und Post­karten verschickt, kann seine Post nun auch per Smartphone-App frankieren. Einen Stift braucht er trotzdem noch. test.de erklärt, wie es geht.

  71. Auf der Seite voelkner.de konnten bis zum Nach­mittag des 29. Januar 2021 die Bestel­lungen unzäh­liger Kunden einge­sehen werden – samt Namen und Adressen. Die Sicher­heits­lücke machte es möglich, Menschen auszuspionieren, in ihrem Namen Kommentare abzu­geben und bestellte Waren abzu­fangen. Die gleiche Lücke fanden wir auch bei den Onlineshops digitalo.de und smdv.de, die zum selben Unternehmen gehören wie voelkner.de. Der Seiten­betreiber schloss das Daten­leck, nachdem die Stiftung Warentest ihn informiert hatte.

  72. Das Schweizer Konsumentenmagazin K-Tipp untersuchte kürzlich Schneidebretter. Nach zwei Wochen Benut­zung und täglicher Hand­wäsche war das Buchen­holz­brett Propp­mätt von Ikea am wenigsten mit Bakterien belastet. Einige Plastikbretter hingegen waren stark verkeimt.

  73. Eltern aufgepasst: Kauf­land hat wegen eines Keims die Bevola Baby Pflege-Lotion aus dem Verkauf genommen. Die betroffenen Flaschen sollten nicht mehr verwendet werden. Grund ist ein potenziell krankmachender Keim, der bereits in anderen Fällen in Kosmetika nachgewiesen wurde: Burkholderia cenocepacia. Wir sagen, welche Bevola-Flaschen verunreinigt sein könnten und was über den Keim bekannt ist.

  74. Rund 50 bis 100 Kilo­meter nach dem Reifen­wechsel ist eine Kontrolle nötig. Das schreiben viele Werk­stätten in ihre Geschäfts­bedingungen. Einige kleben zur Erinnerung sogar einen Button aufs Lenk­rad. Doch viele Kunden halten sich nicht daran – ein fataler Fehler: Das Rad kann sich lösen. Schlimme Unfälle sind die Folgen. test.de sagt, warum das Nach­ziehen der Schrauben nötig ist und wer im Schadens­fall haftet.

  75. Schenken Eltern ihren Kindern Vermögen, bleiben bis zu 400 000 Euro steuerfrei. Alles, was darüber hinaus­geht, wird nach Steuerklasse I gemäß Erbschaft­steuergesetz versteuert. Bei Nicht­verwandten bleiben nur 20 000 Euro frei, zudem wird der Über­schuss nach der ungüns­tigeren Steuerklasse III besteuert.

  76. Wie sieht das optimale Radwegenetz in einer Stadt aus? Es ist sicher, lädt zum Radfahren ein und verbindet alle wichtigen Plätze. Weil die Menschen vor Ort ihre eigenen Wege und Radelbedürf­nisse am besten kennen, ruft der Allgemeine Deutsche Fahr­rad-Club (ADFC) Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Radwege selbst zu planen.

  77. Schorn­steinfeger­arbeiten zur Erhaltung der Brandsicherheit eines Hauses sind auch während der Pandemie notwendig, hat das Verwaltungs­gericht Hannover kürzlich entschieden.

  78. Das Smartphone hängt am Lade­kabel, doch der Akku lädt nicht. Das passiert insbesondere bei Handys, die in Hosentaschen getragen werden. Da gelangen schnell Fussel in die Buchse, verstopfen sie und blockieren den elektrischen Kontakt zum Laden. Wir sagen, wie Sie die Ladehemmung beseitigen.

  79. Ob Home­office oder Freundes­kreis: Das Video­bild der einge­bauten Selfie-Kamera von Notebook oder Smartphone erscheint oft verwaschen und trüb. Auch Gegen­licht stört. Das können Systemkameras besser. Ihre Porträts sind klarer, Haut erscheint in natürlichen, warmen Tönen. Ein licht­starkes Objektiv mit leichter Tele­wirkung setzt Chat-Teilnehmer optimal ins Bild – dank natürlicher Unschärfe im Hintergrund.

  80. Manche Handy-Apps erfassen regel­mäßig den Stand­ort des Nutzers, obwohl das für ihre Funk­tion nicht nötig ist. Doch Smartphone­besitzer können neugierigen Apps den Stand­ortdaten-Hahn abdrehen. Hier lesen Sie, wie es geht.

  81. „Sie wollen sich beim Arzt nicht wie Schlacht­vieh fühlen?“, fragt ein Manfred Speitels­bach im Internet auf ämg.de, das für „Ärzte mit Grenzen“ steht. Er bietet eine Kranken­versicherung an, die nur zahlt, wenn die Behand­lung Erfolg hatte. Die Geschäfts­idee: Kunden kaufen für monatlich 300 oder 800 Euro Forschungs­anleihen. „Die damit entwickelten medizi­nischen Therapien können nur mit diesen Forschungs­anleihen bezahlt werden“, heißt es. Der Arzt soll sie angeblich in Euro tauschen können.

  82. Kostenlose Apps wie E-Station, Bike-Energy oder die des Radhänd­lers Fahrrad.de zeigen Lade­stationen und Gast­stätten, die einen Lade­service bieten. An den Bike-Energy-Säulen braucht man kein eigenes Ladegerät, aber ein Kabel des Anbieters. Die App-Entwickler sitzen in Deutsch­land und Österreich, unterliegen also hiesigen Daten­schutz­behörden. Das Daten­sende­verhalten prüften wir aber nicht.

  83. Die Post­bank verschlechtert ihre Bedingungen für Auslands­abhebungen mit der Post­bank Sparcard ein weiteres Mal. Ab 1. Februar 2021 gibt es damit keine kostenlosen Geld­abhebungen an ausländischen Auto­maten mit Visa-Zeichen mehr.

  84. Fruchtig-scharf, leicht süß, zitronig – die Ingwer­knolle lockt mit einem exotischen Aromen­mix. Ihre ätherischen Öle und Scharf­stoffe – Gingerole und Shogoale – verleihen Gerichten eine feurige Note. Und die Knolle wird immer beliebter: Seit 2014 hat sich die Einfuhr­menge nach Deutsch­land verdoppelt. Frische Ware enthält mehr Gingerol als getrock­neter Ingwer, zeigt ein Test.

  85. Kinder sind in den Wintermonaten oft krank. Ihre Eltern können sich dann bis zu zehn Tage pro Kind vom Job frei­stellen lassen. Manche Arbeit­geber zahlen in solchen Fällen den Lohn weiter. Zahlt der Chef nicht, springt die Krankenkasse ein und zahlt Kinder­krankengeld. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden die Rege­lungen sogar noch ausgeweitet. test.de sagt, was Eltern beachten müssen.

  86. Ein alters­gerechter Umbau des Hauses für 10 000 Euro oder die Anschaffung eines neuen Autos für 15 000 Euro sind Vorhaben, die viele Menschen nur über die Bank finanzieren können. Doch wie reagieren Banken, wenn die Kreditnehmenden 60 Jahre und älter sind? Haben Sie selbst schon Erfahrungen als älterer Kreditnehmer gemacht? Schreiben Sie uns eine E-Mail an die Adresse seniorenkredit@stiftung-warentest.de und schildern Sie uns, wie die Bank auf Ihren Kredit­wunsch reagiert hat.

  87. Entweder Herr oder Frau: So einfach können es sich Firmen nicht mehr machen. Menschen, die sich weder dem weiblichen noch dem männ­lichen Geschlecht zuordnen, haben nach einem Urteil des Land­gerichts Frank­furt am Main ein Anrecht auf geschlechts­neutrale Ansprache (Az. 2–13 O 131/20).

  88. Millionen Selbst­ständige und Betriebe erhielten 2020 Über­brückungs­hilfen wegen Corona. Den Betrag müssen sie in der Steuererklärung 2020 angeben und versteuern. Spätestens dann kann es sein, dass die Beamten prüfen, ob sie das Geld zu Recht erhielten. Darauf sollten sie vorbereitet sein.

  89. Der Garten einer Familie grenzt an ein natürliches Gewässer. Dort machte sich eine Biberfamilie breit und richtete auch Schäden im Garten an. Die Tiere stehen unter strengem Natur­schutz und dürfen weder gejagt noch vergrämt werden. In Absprache mit der Natur­schutz­behörde entschied sich die Familie daher für eine Biber­sperre. Die Kosten für Sperre und Beseitigung der Biberschäden wollte sie steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen.

  90. Anleger von drei Nach­rangdarlehen aus der auf erneuer­bare Energien spezialisierten UDI-Gruppe müssen um ihr Geld fürchten. Die Emitten­tinnen des UDI Energie Fest­zins 13, UDI Energie Fest­zins 14 und des UDI Immo Sprint Fest­zins I teilten der Bundes­finanz­aufsicht mit, es sei nicht sicher, dass sie ihre Pflichten gegen­über Anlegern erfüllen könnten. Anlegern des Ende 2020 fälligen Immo Sprint wurden für 2020 statt 3,75 Prozent nur 0,89 Prozent Zins und vor­erst knapp 24 Prozent Rück­zahlung ihres Anlagekapitals angekündigt. Finanztest hat seit November 2018 auf Probleme der Gruppe hingewiesen (Solar Sprint Festzins II reißt Rückzahlungsfrist), UDI Energie Fest­zins 14 steht auf der Warnliste Geldanlage.

  91. Die Bundes­finanz­aufsicht hat die Anleihe 2020/2022 der Deutsche Edel­fisch DEG GmbH & Co. II KG mit Sitz in Berlin wegen Verstoßes gegen das Wert­papier­prospektgesetz untersagt. Die DEG GmbH & Co. II KG darf die Anleihe nicht mehr zum Kauf in Deutsch­land anbieten. Das Unternehmen steht seit August wegen unseriöser Werbung für ein riskantes Genuss­recht auf unserer Warnliste Geldanlage.

  92. Die Bundes­regierung hat die bisherige Kinder­krankengeld­regelung befristet ausgeweitet: Eltern können sich von der Arbeit frei­stellen lassen und ihre Kinder daheim betreuen, wenn Kita oder Schule wegen Corona geschlossen sind oder den Betrieb einge­schränkt haben. test.de sagt, was gesetzlich kranken­versicherte Eltern wissen müssen, wenn sie die neue Regelung in Anspruch nehmen wollen – und welche Leistungen es für Privatversicherte gibt.

  93. Am Telefon schiebt die Firma Voxenergie Verbrauchern unerwünschte Verträge unter. Betroffene können sich dagegen wehren.

  94. Früh­erkennungs­unter­suchungen für Kinder – U-Unter­suchungen genannt – sollen helfen, Krankheiten und Entwick­lungs­störungen recht­zeitig zu erkennen und zu behandeln. Wegen Corona gibt es derzeit für die sonst festen U6– bis U9-Termine Lockerungen.

  95. Stürze, Verbrühungen, Vergiftungen: Immer wieder ereignen sich schwere Unfälle mit Lauflern­hilfen – mit schlimmen Folgen für Klein­kinder. Kinder­ärzte und die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder warnen daher vor Lauflern­hilfen, die auch unter den Namen „Gehfrei“ oder „Babywalker“ bekannt sind. Eine verbesserte EU-Sicher­heits­norm reiche nicht aus. Auch die Stiftung Warentest riet nach einem Test bereits 1997 vom Kauf ab.

  96. Mehr als 2 Prozent Zinsen für ein einjähriges Fest­geld bei einer europäischen Bank sind aktuell nicht drin. Trotzdem versuchen zahllose Firmen und Internetplatt­formen – meist mit Sitz im Ausland – deutschen Sparern dubiose Festgeldanlagen mit angeblichen Topzinsen anzu­drehen. Meist handelt es sich um Betrug, auch wenn die Verträge täuschend echt aussehen. So versucht die Sweuk Consulting derzeit, Sparer mit Topzinsen für Fest­geld-Angebote der HSBC zu ködern. Doch die weiß gar nichts davon.

  97. Wer sich auf dem Balkon freizügig sonnt, Markisen aufhängt, grillt oder laut feiert, riskiert Ärger mit Vermieter oder Nach­barn. test.de fasst einschlägige Gerichts­urteile zusammen und sagt, was geht – und was verboten ist.

  98. Durch das „Sozial­schutz­paket“, mit dem die wirt­schaftlichen Folgen des Corona-Virus gemindert werden sollen, können Frührentner deutlich mehr hinzuver­dienen, bevor ihnen die Rente gekürzt wird. Das erleichtert den Wieder­einstieg für Menschen in Bereichen, die dringend Personal suchen, etwa im Gesund­heits- und Pflege­bereich. Die Regelung ist jedoch nicht an Berufs­felder geknüpft und kann von allen Frührentnern genutzt werden. Sie gilt auch 2021. Es bleiben 46 060 Euro anrechnungs­frei.

  99. Ab Januar dürfen nur noch Ärzte Tattoos und Permanent-Make-ups per Laser entfernen. Dann gilt eine neue Verordnung zum Strahlen­schutz­gesetz. Tattoo- oder Kosmetik-Studios dürfen diesen Job fortan nicht mehr über­nehmen.

  100. Die Parkinsons­fonds Deutsch­land gGmbH aus Berlin informiert auf ihrer Webseite über Parkinson und sammelt nach eigenen Angaben Spenden für die Finanzierung von Forschung zu dieser Krankheit. Spenden sollten Verbraucher aktuell aber besser nicht: Laut Jahres­abschluss 2018 ist die Gesell­schaft buch­mäßig über­schuldet. Zwar hat Geschäfts­führer Rene Kruijff eine Patronats­erklärung abge­geben, wonach er Verbindlich­keiten der Gesell­schaft über­nehmen will. Fragen zur Organisation beant­wortete er jedoch nicht.

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