Spiegel Wirtschaft

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  1. Die Coronakrise kostet die ZF Friedrichshafen wahrscheinlich ein Viertel des Jahresumsatzes. Der Autozulieferer reagiert mit einem Jobkahlschlag: Bis zu einem Zehntel aller Arbeitsplätze soll wegfallen.
  2. Nur noch knapp zehntausend Passagiere am Tag - statt 700.000 wie ein Jahr zuvor: Die deutschen Airports haben im April einen beispiellosen Einbruch der Fluggastzahlen verzeichnet.
  3. Tesla hat bei seinem Fabrikprojekt bei Berlin Testpfähle ohne die nötige Erlaubnis in den Boden gerammt. Inzwischen gibt es zwar eine Genehmigung - dennoch läuft ein Verfahren gegen den E-Auto-Hersteller.
  4. Die Rettung der Lufthansa hakt an einem Streit mit der EU-Kommission. Die will die Fluglinie zwingen, zwölf Maschinen und die zugehörigen Startrechte abzugeben. Das gefährdet das Geschäftsmodell des Konzerns.
  5. VW-Chef Herbert Diess muss sich im Aufsichtsrat unangenehmen Fragen stellen. In einem offenen Brief äußern die Belegschaftsvertreter harte Kritik: Der Vorstand habe die Probleme des Konzerns nicht mehr im Griff.
  6. Im Mai sind die Verbraucherpreise auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren gefallen. Während die Energiepreise stark sanken, verteuerten sich Nahrungsmittel.
  7. Erneut haben in nur einer Woche mehr als 2,1 Millionen Amerikaner Arbeitslosenhilfe beantragt - die Coronakrise trifft den US-Jobmarkt weiter hart. Und die Wirtschaft schrumpft noch stärker als angenommen.
  8. Kunden haben in der Corona-Pandemie grundsätzlich einen Anspruch auf die Erstattung von stornierten Flugreisen. Doch die Auszahlung zieht sich meist hin - zum Ärger von Kunden und Verbraucherschützern.
  9. Vier Jahre lang dienten sie nur als Reserve, weil sie ein Verlustgeschäft waren. Nun sollen zwei moderne Blöcke des Gaskraftwerks Irsching wieder regulär laufen - der Rohstoff ist derzeit deutlich billiger.
  10. Bei Polizeikontrollen im niederländischen Apeldoorn wurden Kleinbusse entdeckt, die Arbeitsmigranten zu einer Vion-Fleischfabrik bringen sollten. Der Schlachthof musste vorübergehend schließen.
  11. Der japanische Renault-Partner Nissan hat im vergangenen Jahr einen Milliardenverlust gemacht. Nun macht Nissan Werke in Spanien und Indonesien dicht und zieht sich aus Südkorea zurück.
  12. Der Bauboom kommt zu einem abrupten Ende: Die Corona-Pandemie macht sich schon jetzt in der Branche bemerkbar - dabei steht das Schlimmste wohl noch bevor.
  13. Zum Jahresbeginn war es erst windig, dann sehr sonnig - Folge ist ein Rekord: Erstmals wurde in einem Quartal mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als aus Kohle, Gas und Atomkraft.
  14. Die Coronakrise treibt Fluggesellschaften zu drastischen Einschnitten: Easyjet will bis zu 4500 Stellen abbauen. Auch die Flotte soll schrumpfen, statt wie geplant zu wachsen.
  15. Mehr Alte, weniger Junge: Die Rentensysteme stehen in den meisten Ländern vor gewaltigen Problemen. Eine Allianz-Studie zeigt nun, dass zwei europäische Nachbarn am besten damit umgehen.
  16. Von 2016 bis 2018 stieg der Preis für einen Standardbrief stark an, von 62 auf 70 Cent - weil die Bundesregierung die Berechnungsgrundlage änderte. Diese sei aber unwirksam, entschied nun das Bundesverwaltungsgericht.
  17. In Babymilchpulver wurden erneut Spuren von Mineralölen nachgewiesen - nun von staatlichen Laboren. Die Ergebnisse sind erst deshalb bekannt geworden, weil Foodwatch die Herausgabe beantragt hat.
  18. Deutschlands Betriebe produzieren wieder - doch für wen? Haupthandelspartner wie die USA, Großbritannien und Italien stecken noch tief in der Krise. Zwei Hoffnungsträger kommen aus dem Osten.
  19. Bis Jahresende drohen weltweit 86 Millionen Kinder unter die jeweilige nationale Armutsgrenze zu rutschen, warnen Unicef und Save the Children. In Europa und Zentralasien erwarten sie einen besonders starken Anstieg.
  20. Zehn Prozent Wachstum: Das trauen Unternehmen einer Ifo-Umfrage zufolge der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr zu. Zunächst kommt jedoch wohl der Rekordeinbruch.

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