Die Grünen Klimaschutz

Aktuelle Informationen der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
  1. Wir müssen in Deutschland unseren CO2-Ausstoß dramatisch reduzieren, um die Klimakrise abzuwenden. Ein Drittel des klimaschädlichen CO2 stammt aus dem Energieverbrauch im Gebäudebereich, vor allem dem Heizen und Kühlen. Deshalb wollen wir alle Wohnungen und Gebäude bis 2040 klimaneutral umbauen und sie so bauen, dass sie CO2 speichern statt ausstoßen. Dazu haben wir Anträge in den Bundestag eingebracht.
  2. Unter der Präsidentschaft Joe Bidens können die USA wieder in den Kreis treibender Kräfte in der internationalen Klimapolitik aufsteigen. Diese Chance gilt es nutzen. Eine von uns in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, was nun zu tun ist.
  3. Im Bundestag wurde der öffentlich-rechtliche Vertrag zum Kohleausstieg verabschiedet. Damit zementiert die Bundesregierung einen Kohleausstieg, der für den Klimaschutz zu langsam kommt und für den Steuerzahler zu teuer ist.
  4. Mit den Maßnahmen der Bundesregierung können die Klimaziele nicht erreicht werden. Wir brauchen eine viele engagiertere und entschiedenere Politik, wenn wir die Vereinbarungen von Paris einhalten wollen.
  5. Am 01. Januar 2021 beginnt der nationale Emissionshandel für die Bereiche Verkehr und Wärme. Die Einführung eines CO2–Preises in den Bereichen Wärme und Verkehr ist überfällig, denn gerade in diesen Bereichen sind die klimaschädlichen CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren kaum zurückgegangen.
  6. Wir Grüne im Bundestag stellen die Weichen für einen zuverlässigen und attraktiven Schienenverkehr in Deutschland und Europa. In einem Fraktionsbeschluss haben wir aufgeschrieben, wie wir die Infrastruktur wieder leistungsfähig machen, Anschlüsse verbessern, das Ticketsystem vereinfachen und den Schienengüterverkehr stärken.
  7. Deutschland droht die Energiewende auf halbem Wege auszubremsen und die Verkehrswende zu verpassen. Zahlreiche größere Vorhaben benötigen vom Beginn der Planung bis zur Baugenehmigung 20 Jahre. Den Ausbau der erneuerbaren Energien oder die Mobilitätswende wollen wir Grüne mit einer schnellen, guten und verlässlichen Planung voranbringen, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht.
  8. Bisher ist das Abkommen nur auf dem Papier ein Erfolg. Die klimaschädlichen Emissionen haben einen neuen Höchstwert erreicht. Wir brauchen jetzt einen Aufbruch in der internationalen Klimapolitik, damit das Abkommen endlich umgesetzt wird.
  9. Die Bundesregierung zementiert mit ihrer Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den Stillstand beim Ausbau der Erneuerbaren. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir aber einen vielfach höheren Ausbau von Wind- und Solarenergie, mehr Engagement für Bürgerenergie sowie den Abbau bürokratischer Hürden.
  10. Aus der Wissenschaft stammen die Erkenntnisse zur Bekämpfung der Klimakrise. Wir Grüne möchten Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglichen, Ideen für Klimaneutralität auf ihren Geländen zu entwickeln und auch umzusetzen.
  11. Ein wirksamer Klimaschutz hängt vom weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ab. Aber die Nutzung von Energie aus Wind muss im Einklang mit der Natur ausgebaut werden. Ausbau der Windkraft und Artenschutz müssen zusammen betrachtet und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir zeigen auf, wie das gelingen kann.
  12. Grüne Finanzmärkte können einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele leisten. Wir haben Vorschläge gemacht, wie Nachhaltigkeit eine wichtigere Rolle auf den Finanzmärkten spielen kann.
  13. Die Vorboten der Klimakrise haben auch unser Land erreicht. Unser oberstes Ziel muss es daher sein, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich zu reduzieren. Gleichzeitig müssen wir uns auf die Auswirkungen der globalen Klimakrise vorbereiten.
  14. Auch großen Unternehmen muss in der aktuellen Krise geholfen werden. Die Hilfen müssen aber mit klaren Bedingungen an Klima- und Beschäftigtenschutz geknüpft werden. Die bisherigen Hilfen an Lufthansa und TUI erfüllen diese Kriterien nicht. Das müssen wir dringend ändern!
  15. Windenergie vom Meer wird für die Energiewende dringend gebraucht. Der Ausbau muss zuverlässig, naturverträglich und kostengünstig abgesichert werden und darf nicht, wie von der Bundesregierung vorgesehen, dem Zufallsprinzip überlassen werden. Dafür haben wir einen Antrag in den Bundestag eingebracht.
  16. Am 2. November 2020 fand auf Einladung derBundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Online-Diskussion über das Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung und Alternativen dazu aus dem Grünen Zukunftspakt statt.
  17. Klimaschutz, Wirtschaft und Generationengerechtigkeit - Zeit zu handeln ist jetzt. Wir diskutierten, was noch während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft getan werden muss - mit einer Keynote von Ursula von der Leyen. Aufzeichnung vom 30. Oktober 2020.
  18. Neben der Elektromobilität brauchen wir auch Wasserstoff sowie biogene und synthetische Kraftstoffe für eine saubere und bezahlbare Mobilität. Unsere Grüne Kraftstoffstrategie zeigt, wie wir diese Möglichkeiten am besten nutzen.
  19. Die Große Koalition hat mit ihrer Ablehnung eines Baustopps für die A 49 und mit ihren unsäglichen Beiträgen zur Aktuellen Stunde "Autobahnen und Bundesstraßen" erneut dokumentiert und betoniert, dass sie zu einer zukunftsfähigen Mobilitätspolitik nicht fähig ist.
  20. Für den Erfolg der Energiewende braucht es einen ganzheitlichen Plan: Weg von atomarer Forschung, hin zu einer Forschung, die konsequent auf Erneuerbare setzt und Energieeinsparungen und Effizienz im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich vorantreibt.
  21. Um die Klimaschutzziele im Verkehr zu schaffen, müssen deutlich mehr Elektroautos auf die Straße kommen. Für eine ökologische und sozial gerechte Verkehrswende braucht es vor allem neue Verkehrskonzepte.
  22. Um die Klimaschutzziele im Verkehr zu schaffen, hat die Bundesregierung in ihrem Klimaschutzprogramm eine ökologisch ausgerichtete Kfz-Steuer angekündigt. Geworden ist daraus so gut wie nichts.
  23. Atomkraft ist der größte Irrtum der Industriegeschichte und bleibt unökologisch, teuer und gefährlich. Zudem blockiert Atomkraft die Energiewende durch verstopfte Netze und Investitionen an falscher Stelle und verhindert damit echten Klimaschutz.
  24. In der Klima- und Nachhaltigkeitswoche des Bundestags geht es ums Ganze. Während die Regierung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit vor allem redet statt zu handeln, hat sich die Klimakrise dramatisch verschärft und das Armutsrisiko von Kindern erhöht.
  25. Wir brauchen Wälder, die der Klimakrise besser trotzen und dabei aktiven Klimaschutz betreiben: Dafür müssen dringend Maßnahmen für eine Waldwende in Angriff genommen werden, weg von Forstplantagen, hin zu naturnahen Laubmischwäldern.
  26. Die Landwirtschaft in Deutschland erlebt das dritte Dürrejahr. Die Folge ist auch in diesem Jahr eine unterdurchschnittliche Ernte. Der Umbau hin zu einer umweltfreundlichen und klimaangepassten Landwirtschaft ist dringend notwendig, um den Landwirt*innen eine Perspektive zu bieten.
  27. Die Klimakrise wirkt längst auch in Deutschland: Das dritte Jahr in Folge herrscht extreme Trockenheit. Wenn wir jetzt als Reaktion auf die wirtschaftliche Flaute nach Corona in den Klimaschutz investieren, winkt doppelte Dividende. Wir haben dazu einen Antrag eingebracht.
  28. In Folge der Klimakrise werden Hitze und Dürre zunehmen - auch in den Städten. Wir wollen die Städte kühlen, indem wir Grünflächen, naturnahe Freiräume und Wasserläufe schaffen. So steigern wir die Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und erhöhen die Aufenthalts- und Lebensqualität.
  29. Es ist gut, dass der EU-Rat sich auf einen siebenjährigen EU-Haushalts mit einem Wiederaufbaufonds geeinigt hat. Doch die Einigung geht auf Kosten unserer Zukunft und der Grundwerte. Kanzlerin Merkel muss die Ratspräsidentschaft für Reformen nutzen.
  30. Ohne uns Grüne würde es das EEG nicht geben. Nun müssen die Bremsen beseitigt und Ausbau von Ökostrom wieder angekurbelt werden. Denn es geht noch viel mehr mit dem EEG.
  31. Energetische Modernisierung ohne Erhöhung der Warmmiete ist möglich und rechtssicher - mit dem Drittelmodell. Wir haben dazu ein Gutachten erstellen lassen.
  32. Mit dem Kohleausstiegsgesetz hat die Bundesregierung weder den Beschluss der von ihr eingesetzten Kohlekommission eins zu eins umgesetzt noch bewegt sie sich mit dem Gesetz auf dem notwendigen Pfad, die Pariser Klimaschutzziele zu erfüllen.
  33. Seit dem 01. Juli 2020 hat Deutschland für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft inne. Die Bundesregierung muss die Chance nutzen und daraus eine Klimapräsidentschaft machen. Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Green Deal weist dabei den Weg.
  34. Wir Grüne im Bundestag drängen weiter auf eine Änderung der Verkehrsregeln in Deutschland und wollen insbesondere auch auf Landstraßen und im städtischen Verkehr mehr Sicherheit schaffen.
  35. Wasserstoff muss aus erneuerbaren Energien produziert werden. So trägt er dazu bei, Treibhausgase einzusparen und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.
  36. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) der Bundesregierung erfüllt nicht annähernd die Anforderungen des Klimaschutzes. Er ist nicht einmal ausreichend, um die spezifischen CO2-Minderungsziele zu erreichen, die sich die Bundesregierung für das Jahr 2030 gesetzt hat.
  37. Europa ist zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft mit einer Gesundheits-, Wirtschafts- und der Klimakrise konfrontiert. Der Green Deal ist die Chance, alle drei Krisen zu meistern. Aufzeichnung eines Fachgesprächs vom 15. Juni 2020.
  38. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zum Kohleausstieg in den Bundestag eingebracht. Das Ergebnis ist eine Enttäuschung und nicht die Umsetzung der Empfehlungen der Kohlekommission – anstelle eines zügigen und stetigen Ausstiegs sollen viele Braunkohlekraftwerke noch bis zum 31.12.2038 am Netz bleiben, mit Datteln 4 ist jetzt sogar ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen worden.
  39. Damit die Wirtschaft wieder in Gang kommt und wir gleichzeitig die Klimakrise lösen wollen wir jetzt in die Zukunft investieren: Erneuerbare, Verkehrswende, Gebäudesanierung und in die CO2-freie Industrie.
  40. Wir Grüne im Bundestag sind überzeugt, dass die Bewältigung der Corona-Krise neue Antworten braucht, für einen nachhaltigen Aufbruch in Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür legen wir den Zukunftspakt vor.
  41. Es sind durchaus hoffnungsvolle Signale für den internationalen Klimaschutz. Die am Petersberger Klimadialog teinehmenden Staaten bekennen sich zur Chance, mit Klimaschutz aus der aktuellen Krise zu kommen. Die Bundesregierung muss die Chance nutzen und ins Handeln kommen.
  42. Veranstaltungsbericht und Aufzeichnung unseres Livestreams.
  43. Die Kommunen sitzen für die Umsetzung von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmaßnahmen an einem großen Hebel. Mit unserem Fraktionsbeschluss zeigen wir, wie die Bundesebene die Kommunen besser dabei unterstützen kann, diesen Hebel kraftvoll zu bedienen.
  44. Die Wissenschaft zeigt es wieder und wieder auf: Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für das globale Zusammenleben und die gesamte Menschheit. Wann erkennt das endlich auch die Bundesregierung?
  45. Die EU-Kommission hat die ersten Schritte für die Umsetzung ihres European Green Deal vorgestellt, darunter ihren Entwurf für ein EU-Klimaschutzgesetz. Der Entwurf hat noch Lücken, kann aber zum Maßstab auf dem Weg zu einem klimaneutralen Europa werden.
  46. E-Autos fahren schon heute klimafreundlicher als Benziner oder Diesel. Bessere Recyclingziele, Batterieforschung und Kontrollen der Lieferketten machen die E-Mobilität zudem umweltfreundlicher. Damit E-Autos ihr Potenzial voll ausspielen können, muss die Bundesregierung handeln..
  47. Klimaschutz geht alle an. Erfreulich, dass in der Filmbranche bereits Initiativen dafür entstehen. Während anderen Wirtschaftszweigen aber seitens der Politik Anreize gemacht werden, bleiben diese im Filmbereich aus. Wir wollen die Filmbranche bei ihren Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit unterstützen.

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