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  1. Homeoffice auf Zeit - So können Sie die Kosten steuerlich absetzen: Neustadt a. d. W. (ots) - Anmoderationsvorschlag: Normalerweise kommt man morgens ins Büro und hat dort Schreibtisch, Stuhl, Computer, Telefon, Drucker, usw. Aber was ist in Zeiten von Corona schon normal? Aktuell ist der Arbeitsplatz von vielen das Homeoffice. Das heißt, sie sitzen am Esstisch, auf der Couch oder richten sich irgendwo eine Arbeitsecke ein. Telefoniert wird übers heimische Festnetz oder das eigene Handy. Wer Glück hat, bekommt einen Laptop vom Arbeitgeber gestellt. In der Regel sitzt man aber am privaten Computer mit Login-Zugriff auf den betrieblichen Server. Wenn man so arbeiten muss, entstehen natürlich auch Kosten, auf denen viele sitzen bleiben. Welche Kosten man fürs Homeoffice absetzen kann, weiß Mario Hattwig. Sprecher: Ist das Arbeitszimmer der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit, also zum Beispiel bei Journalisten, kann man die Kosten dafür zu hundert Prozent als Werbungskosten absetzen. O-Ton 1 (Christina Georgiadis, 14 Sek.): "Wer sein Arbeitszimmer nur für bestimmte berufliche Aufgaben nutzt, weil er beim Arbeitgeber dafür keinen Arbeitsplatz hat, der kann maximal 1.250 Euro im Jahr absetzen. Das gilt zum Beispiel für Lehrer oder auch für Außendienstmitarbeiter." Sprecher: Erklärt Christina Georgiadis vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V., kurz VLH. Essentiell, um überhaupt Kosten absetzen zu können, ist, dass das Arbeitszimmer ein separater Raum ist. Ein Durchgangszimmer, der Küchentisch oder die Ecke im Wohnzimmer erkennt das Finanzamt nicht an. O-Ton 2 (Christina Georgiadis, 35 Sek.): "Das heißt also, wer wegen der aktuellen CoronaKrise über mehrere Wochen im Homeoffice in seiner Arbeitsecke im Wohnzimmer sitzt, der geht nach geltendem Steuerrecht leider leer aus. Wir als VLH sagen, dass angesichts der CoronaKrise auch die Kosten für die Arbeitsecke anerkannt werden sollten. Ganz konkret heißt das, die Bundesregierung und das Finanzministerium sollten für die Steuererklärung 2020 wirklich die tatsächlichen Kosten für eine Arbeitsecke anerkennen und eben auch anteilig die Kosten für Strom, für Telefon, die Miete, aber auch für den privat finanzierten Bürostuhl, den Computer, den Drucker." Sprecher: Alle Betroffenen sollten sich schriftlich vom Arbeitgeber bescheinigen lassen, in welchem Zeitraum sie von zu Hause aus arbeiten mussten. Man sollte auch einen genauen Plan von seiner Arbeitszeit im Homeoffice machen sowie Rechnungen für Druckerpapier, Schreibmaterial, Strom- oder Telefonkosten aufbewahren. Informieren kann man sich hierzu auf der Internetseite der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e.V. O-Ton 3 (Christina Georgiadis, 12 Sek.): "Unsere bundesweit rund 3.000 Beratungsstellen stehen übrigens allen Arbeitnehmern und Rentnern auch jetzt während der Corona-Krise zur Verfügung. Unsere Mitglieder erhalten rund 1300 Euro in Erstattungsfällen vom Staat zurück." Abmoderationsvorschlag: Laut aktuellem Steuerrecht kann man die Kosten fürs Homeoffice nur absetzen, wenn man ein separates Arbeitszimmer hat. Arbeitnehmer, die aktuell in einem improvisierten Homeoffice sitzen - zum Beispiel in einer Arbeitsecke - würden leer ausgehen. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe fordert aber, in der aktuellen Situation diese Regelung zu lockern. Mehr Infos finden Sie unter vlh.de. Pressekontakt: Christina Georgiadis Mail:christina.georgiadis@vlh.de Tel.:06321/49010
  2. Hörbuch-Tipp: "Der König der Krähen" von Katharina Hartwell - Erster Teil der Silbermeersaga entführt in eine märchenhafte Fantasy-Welt: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Es gibt ja Geschichten, die uns mit ihren einzigartigen Figuren und der fantasievollen Story in eine andere Welt entführen - und für den ein oder anderen scheint das ja gerade im Moment sehr verlockend zu sein. "Der König der Krähen" von Katharina Hartwell ist genau so eine Geschichte: Sie ist der erste Teil der Silbermeersaga und erzählt von einem sagenhaften Inselreich, fantastischen Wesen und einer ebenso jungen wie starken Heldin. Jessica Martin mit unserem Audible-Hörbuch-Tipp der Woche. Sprecherin: Edda ist vor einigen Jahren mit ihrem Bruder Tobin nach Colm gezogen. Seitdem führt sie ein freudloses und angsterfülltes Leben - das ganze Dorf scheint unter einem dunklen Schicksal zu leiden. Ihr Freund Teofin kennt die traurige Geschichte. O-Ton 1 (Der König der Krähen, 29 Sek.): "Es war das Jahr, in dem eine große Flut bevorstand", begann er. "Im Dorf lebte eine Hexe, und sie wusste von der Flut, weil ihr die Möwen davon erzählt hatten, und sie wusste auch, was getan werden musste, um sie abzuwenden. Wenn die Bewohner Colms nicht allesamt ertrinken wollten, mussten sich zwei ihrer Kinder opfern und hinaus in den Silbersee gehen. Keines der Kinder Colms konnte schwimmen, und jeder im Dorf wusste, dass sie ertrinken würden." Sprecherin: Trotzdem gingen zwei Schwestern ins Wasser - um sich für das Dorf und die Sicherheit der Bewohner zu opfern. Und das war erst der Anfang. Seit diesem Zeitpunkt verschwindet jedes Jahr zum Beginn der Kaltzeit ein Kind aus dem Dorf. Auch Tobin, Eddas Bruder, ist spurlos verschwunden. Ilsa, ein Mädchen aus dem Dorf, weiß etwas darüber. O-Ton 2 (Der König der Krähen, 24 Sek.): "Ich kann dir sagen, wer ihn geholt hat." Sie senkte die Stimme. "Der König der Krähen hat sich deinen Bruder geholt. Und er lebt auf einer der Inseln dort draußen." Sie deutete mit dem Kinn in Richtung der Silbersee. "Dorthin bringt er die Kinder. Er isst sie nicht. Und er gräbt ihnen auch nicht die Augen aus. Er verwandelt sie in Vögel. Damit er weniger einsam ist." Sprecherin: Von diesen Inseln, auf denen der geheimnisvolle König der Krähen wohnen soll, erzählen sich die Bewohner Colms die erstaunlichsten Geschichten... O-Ton 3 (Der König der Krähen, 23 Sek.): Es gab Wassermänner, Drachenrochen, Seegespenster, giftige Quallen und vieräugige Fische. Und trotzdem hatte sie in den letzten Jahren immer wieder an die Inseln denken müssen. Der Gedanke stieg mitunter in ihr auf wie ein Lachen oder Niesen, unwillkürlich und ohne dass sie Einfluss auf ihn gehabt hätte: Könnte man nicht auf einer der Inseln ein Zuhause finden? Sprecherin: Also macht sie sich eines Tages tatsächlich auf, um gemeinsam mit Teofin die sagenumwobenen Inseln zu erkunden. O-Ton 4 (Der König der Krähen, 31 Sek.): "Ich bin hier, weil ich mit euch über den König der Krähen sprechen will." Unmerklich ließ die Hexe ihre Öllampe sinken. Sie schien nachzudenken, während sich ein sonderbarer Ausdruck auf ihr Gesicht legte. Dann drehte sie sich mit einem Seufzen um, kehrte Teofin und Edda den Rücken zu und verschwand im Innern der Hütte. Statt die Tür hinter sich zuzuschlagen, so unvermittelt, wie sie sie zuerst geöffnet hatte, rief sie mit gedämpfter Roststimme: "Na, dann kommt!" Abmoderationsvorschlag: Ob Edda den Besuch der geheimnisvollen Inseln bald bereut oder am Ende wirklich das Geheimnis um das Verschwinden der vielen Kinder Colms aufklären und endlich auch ihren Bruder finden kann, erfahren Sie im Hörbuch "Der König der Krähen" von Katharina Hartwell. Und das ist erst der Auftakt der Silbermeer-Saga. Teil eins gibt es ab sofort nur auf Audible.de zum Download. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/ep/hoerbuch-tipp. Pressekontakt: Audible GmbH Silvia Jonas Tel.: 030-310 191 132 Mail: silvia.jonas@audible.de
  3. Vorsicht Zecken! - Tipps zum Schutz gegen die fast unsichtbare Gefahr: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Der Corona-Virus hat uns alle ziemlich im Griff. Dass der Frühling gerade in die Gänge kommt, ist da zumindest ein wenig Trost. Wer kann, verbringt Zeit draußen, etwa im eigenen Garten. Und für Hundebesitzer ist - so lange es geht - die Gassirunde sowieso Pflicht. Ob Garten oder Park: Zecken werden wieder aktiv - jene millimetergroßen Achtbeiner, die unter anderem die Borreliose übertragen können. Wie wir uns schützen, weiß meine Kollegin Helke Michael. Sprecherin: Vor allem in Süddeutschland kann ein Zeckenbiss eine Frühjahresenzephalitis auslösen und zu einer Hirnhautentzündung führen. Bundesweit sind viele Zecken mit Borreliose-Erregern unterwegs. Zum Glück aber nicht alle, was wir unter anderem dem sogenannten Waschmaschineneffekt zu verdanken haben, erklärt der Biologe Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 19 Sek.): "Zecken kriegen die Borreliose-Erreger von Mäusen oder von Vögeln. Wenn sie jetzt aber an Rehen, Ziegen oder Schafen oder an anderen Wiederkäuern saugen, dann verlieren sie die Erreger. Dann sind die Zecken meistens borreliosefrei. Und für den Menschen, der dort spazieren geht, ist es natürlich gut." Sprecherin: Ob Zecken bereits "gewaschen" sind, sieht man ihnen natürlich nicht an. Vorsicht also in Wäldern, Parks und auch im Garten. Hier lauern die Tierchen besonders gern an schattigen Stellen mit hoher Luftfeuchtigkeit im kniehohen Gras, bis sie von Passanten abgestreift werden. O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 17 Sek.): "Es ist nicht empfehlenswert, sich in eine ungemähte Wiese zu setzen ohne Unterlage. Und natürlich auch nicht mit einer kurzen Hose durch hüfthohes Gras gehen. Was empfehlenswert ist, sind lange Hosen, möglichst hell, damit man die Tiere sieht, und dann bitte die Hose auch in die Socken stecken." Sprecherin: Sollte man doch von einer Zecke gebissen werden, ist das aber kein Grund zur Panik. O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 27 Sek.): "Viren oder Bakterien überträgt sie erst nach etwa 20 bis 30 Stunden. Ich sollte die Zecke entfernen, dazu kann ich beispielsweise eine Zeckenzange nehmen - aber bitte keinen Klebstoff - und dann muss ich die Wunde desinfizieren. Danach sollte ich die Wunde beobachten: Wenn sich dann nach etwa ein, zwei Wochen ein roter Hof um diesen Biss bildet, dann ist es ein Zeichen, dass eventuell eine Infektion mit Borreliose vorhanden ist. Dann muss ich zum Arzt und kann das dann mit einem Antibiotikum behandeln." Abmoderationsvorschlag: Zecken mit den gefürchteten Borreliose-Erregern gibt es überall in Deutschland. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede, wie viele Zecken tatsächlich Überträger sind - je nachdem, welche Wirtstiere zur Verfügung stehen. Alle Infos dazu gibt's auch noch mal im Netz unter www.jagdverband.de. Pressekontakt: Torsten Reinwald Tel.:030/2091394-23 Mail: pressestelle@jagdverband.de
  4. So überstehen Familien die Corona-Isolation Homeoffice mit Kindern ist eine enorme Herausforderung: Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Uns erreichen viele Fragen rund ums Homeoffice mit Kindern in Zeiten von Corona. Dagmar Ponto hat sich für uns erkundigt: Sprecherin: Keine Kita, keine Schule und dann noch Homeoffice, das beeinträchtigt das Leben von Eltern enorm. Wir haben Chefredakteurin Stefanie Becker, vom Online-Portal www.baby-und-familie.de um Tipps gebeten, wie man das Arbeiten von zuhause am besten organisiert: O-Ton Stefanie Becker: 19 Sekunden "Ja, strukturieren Sie für sich und die Familie den Tag und versuchen Sie feste Arbeitszeiten zu schaffen, wenn Sie denn im Homeoffice arbeiten müssen. Und wenn Sie zuhause kein eigenes Büro zur Verfügung haben, dann richten Sie eine Art "Bannmeile" ein, zum Beispiel mit Klebeband am Boden und das heißt dann für alle: 'Stopp, bitte nicht stören'." Sprecherin: Kinder halten sich aber nicht immer daran, vor allem wen sie noch klein sind. Was macht man dann? O-Ton Stefanie Becker: 20 Sekunden "Ja, das ist eine Herausforderung. Wenn der Arbeitgeber damit einverstanden ist, dann können Sie zum Beispiel abends arbeiten, während die Kinder schlafen. Sind beide Elternteile im Homeoffice, dann wechseln Sie sich mit der Kinderbetreuung ab. Und ältere Kinder, die können sich auch schon eine ganze Weile alleine beschäftigen und auch schon kleine Aufgaben im Haushalt übernehmen." Sprecherin: Wie kann man denn Kinder beschäftigen, wenn sie nicht auf den Spielplatz dürfen? O-Ton Stefanie Becker: 20 Sekunden "Ja, Sie können mit ihnen auf alle Fälle noch an die frische Luft gehen, damit die Kinder Bewegung haben. Das sorgt oft auch schon für einen Gute-Laune-Schub. Und zuhause, da kann man zum Beispiel backen, die Kleinen lieben es, den Teig herzustellen und zum Schluss die Schüssel auszuschlecken. Und auf unserem Online-Portal finden Sie zum Beispiel ein Rezept zum Backen für Hasen oder Lämmer aus Biskuitteig." Sprecherin: Eltern brauchen aber jeden Tag neue Beschäftigungsideen für die Kleinen, um Abwechslung in den Alltag zu bringen. Wie steht es damit? O-Ton Stefanie Becker: 20 Sekunden "Ja, das ist nicht einfach, und darum haben auch wir in unserem kostenfreien Newsletter eine Rubrik eingerichtet: 'Was ihr heute so machen könntet'. Da finden Sie ganz unterschiedliche Beschäftigungsvorschläge, wie zum Beispiel Vorlesegeschichten, Ausmalbilder und Bastelvorlagen zum Ausdrucken, oder auch Tipps wie man zum Beispiel, jetzt zu Ostern, Eier mit natürlichen Zutaten färbt." Abmoderation: Jeden Tag neue Tipps bekommt man mit dem kostenfreien Newsletter. Den kann man ganz einfach unter www.baby-und-familie.de/Newsletter abonnieren. Pressekontakt: Viele weitere interessante Gesundheitsnews gibt es unter www.baby-und-familie.de Katharina Neff-Neudert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WORT & BILD VERLAG ---------------------------------------------------- Tel. +49(0)89 - 744 33 360 Fax. +49(0)89 - 744 33 459 E-Mail: katharina.neff@wortundbildverlag.de
  5. Corona-Krise: CSU-Fraktion bringt Änderung der Arbeitsweise des Landtags auf den Weg: München (ots) - Um die Arbeitsfähigkeit des Landtags auch in Zeiten der Corona-Krise sicherzustellen, hat der Verfassungsausschuss heute einstimmig einen entsprechenden Antrag der Regierungsfraktionen zur Änderung der Geschäftsordnung angenommen. Der Antrag war im Vorfeld der Sitzung von allen parlamentarischen Geschäftsführern der Fraktionen vereinbart worden. Ziel ist es dabei, durch verminderte Präsenz in den Ausschüssen das Infektionsrisiko für alle zu minimieren. Die Geschäftsordnung des Landtags wird dafür durch einen Corona-Paragraphen ergänzt. Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Fraktion, Tobias Reiß: "Der Landtag wird seiner Verantwortung und Vorbildfunktion gerecht und bringt Gesundheitsschutz und Handlungsfähigkeit zusammen. Wir arbeiten weiter verlässlich für Bayern und zeigen damit, dass der Landtag auch in dieser Krise in der Lage ist, schnell wichtige politische Entscheidungen zu treffen." Konkret wird die Öffentlichkeit von Plenardebatten und Ausschusssitzungen auch durch elektronische Übertragungen ermöglicht und sichergestellt. Ausschusssitzungen können auch ganz oder teilweise per Videokonferenz stattfinden. In allen Ausschüssen wird nur noch mit insgesamt 11 Mitgliedern getagt. Der Antrag soll im nächsten Plenum des Landtags am 23. April 2020 final beschlossen werden. Pressekontakt: Ursula Hoffmann Pressesprecherin Telefon: 089/4126-2496 Telefax: 089/4126-69496 E-Mail: ursula.hoffmann@csu-landtag.de Andreas Schneider Stellv. Pressesprecher Telefon: 089/4126-2489 Telefax: 089/4126-69489 E-Mail: andreas.schneider@csu-landtag.de Marcel Escher Pressereferent und Referent für Social Media Telefon: 089/4126-2452 Telefax: 089/4126-69452 E-Mail : marcel.escher@csu-landtag.de
  6. #wirbleibenzuhause - Wie Sie die Umstellung auf Homeoffice meistern: Köln (ots) - Anmoderationsvorschlag: Wer kann, bleibt in diesen Tagen zu Hause. Viele haben quasi über Nacht ihren Arbeitsplatz in die eigenen vier Wände verlagert und müssen feststellen: Homeoffice ist schon was anderes als der Büroalltag und gar nicht so leicht zu händeln. Viele haben das Telefon umgeleitet und sind plötzlich rund um die Uhr erreichbar, was das Abschalten erschwert. Wieder andere haben Schwierigkeiten, sich überhaupt zu motivieren, weil keine Arbeitsaufträge eingehen und der soziale Anschluss zu den Kolleginnen und Kollegen fehlt. Um diese Herausforderung zu meistern, ist guter Rat teuer. Mario Hattwig hat ein paar Tipps bei einer Expertin eingeholt. Sprecher: Die plötzliche Umstellung auf Homeoffice ist für viele eine Herausforderung. Von jetzt auf gleich sind die gewohnten Strukturen des Büroalltags weggefallen. Da lohnt es sich, zunächst mal zu schauen, welche Gewohnheiten man aufrecht erhalten kann. O-Ton 1 (Isabell Kuczynski, 15 Sek.): "Ein erster wichtiger Schritt ist, dass man sich einen eigenen Arbeitsplatz zu Hause einrichtet, der auch vom Privatleben getrennt ist, wo man idealerweise auch mal die Tür hinter sich schließen kann und sagen kann: Jetzt konzentriere ich mich ausschließlich auf die Arbeit und so was wie Küche aufräumen, das mache ich später." Sprecher: Erklärt Isabell Kuczynski, Arbeitspsychologin bei der Berufsgenossenschaft BG ETEM. Punkt Nummer zwei ist: Prioritäten setzen. Die klassische To-Do-Liste kann dabei helfen. Man behält auch bei Unterbrechungen nicht nur das Arbeitspensum im Blick. Es tut auch der Seele gut, mal etwas abhaken zu können. Kommen wir zu Punkt Nummer drei: O-Ton 2 (Isabell Kuczynski, 24 Sek.): "Wichtig ist, dass man Pausen macht. Nehmen Sie sich Zeit für eine gesunde Zwischenmahlzeit, ein leckeres Stück Obst oder Gemüse. Das fördert auch wieder die Konzentration. Spazieren an der frischen Luft ist natürlich auch zu empfehlen, um den Akku wieder aufzuladen. Machen Sie auch den Feierabend wie gewohnt. Und da ist es auch ganz wichtig, konsequent zu bleiben. Wenn einmal Handy aus ist, Computer ausgeschaltet ist, dann bleiben die auch für den Rest des Abends aus! Genießen Sie die Freizeit!" Sprecher: Eltern sollten außerdem mit ihren Kindern darüber sprechen, wann sie Ruhe brauchen und auch erklären, warum. Dabei aber bitte nicht vergessen, dem Nachwuchs für danach gemeinsame Zeit in Aussicht zu stellen! Und - das gilt für alle - bleiben Sie optimistisch. O-Ton 3 (Isabell Kuczynski, 28 Sek.): "Tun Sie das, was Ihnen auch bisher gut getan hat und schauen Sie, wie Sie das jetzt realisieren können! Nutzen Sie die Möglichkeiten, die das Internet bietet, dass man zusammen virtuell kocht oder zusammen isst. Soziale Kontakte sind enorm wichtig für unser Wohlbefinden und sollten auch hier aufrecht erhalten werden. Natürlich ist Bewegung auch wichtig. Also - wenn Sie können und das Wetter es zulässt - gehen Sie raus, fahren Sie Fahrrad, das stärkt gleichzeitig Herz und Lunge und macht dann auch wieder glücklich." Abmoderationsvorschlag: Festen Arbeitsplatz einrichten, Routinen aus dem Büroalltag übernehmen, Aufgaben gewichten und einen Zeitplan machen und einhalten, mit den Kindern über die Situation sprechen, kleine private Highlights schaffen und natürlich auch auf sich selbst achten - alles das hilft dabei, die neue Herausforderung Homeoffice zu meistern. Viele Tipps dazu finden Sie übrigens auch noch mal im Netz unter bgetem.de. Pressekontakt: Christian Sprotte Tel.: 0221/3778-5521 Mail: sprotte.christian@bgetem.de
  7. Relaxed und sicher im Homeoffice arbeiten - ESET Security Specialist gibt Tipps zur Einrichtung und für den täglichen Gebrauch: Jena (ots) - Anmoderationsvorschlag: Was für eine riesige Herausforderung: Wegen der Coronakrise wollen immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten lassen. Aktuell jeder Zweite (49 Prozent) macht das laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom inzwischen schon ganz oder zumindest teilweise - und täglich werden es mehr. Richtig vorbereitet waren allerdings nur die Wenigsten auf diese Situation. Wie Sie Ihr Homeoffice vernünftig einrichten und worauf auch Ihr Arbeitgeber aus Sicherheitsgründen unbedingt achten sollte, wenn er Sie von zu Hause aus arbeiten lässt, weiß der ESET Security Specialist Thomas Uhlemann, hallo. Begrüßung: "Hallo!" 1. Herr Uhlemann, immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter ja gerade ins Homeoffice. Aber funktioniert das auch immer reibungslos? O-Ton 1 (Thomas Uhlemann, 20 Sek.): "Leider in der Realität nicht, wie wir uns das wünschen würden. Es ist also so, dass gerade viele mittelständische Unternehmen jetzt mit einer Situation konfrontiert sind, die sie noch gar nicht so geplant haben. Der digitale Wandel ist mehr oder weniger verschlafen worden, gesetzgeberisch wie eben auch planerisch. Und das Problem ist, dass viele jetzt gar nicht wissen, wie sie sicheres Homeoffice einrichten können." 2. Welche Fehler werden im Moment bei der schnellen Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes gemacht? O-Ton 2 (Thomas Uhlemann, 43 Sek.): "Ja aufgrund dessen, dass kaum Pläne für solche Fälle existieren, werden halt viele Schnellschüsse erst mal gemacht. Also, welche Schritte sind zu tun, in welcher Reihenfolge, das ist den wenigsten klar. Und zusätzlich und am schlimmsten ist dabei, dass eine zentrale Kontrollmöglichkeit fehlt. Dass also das Unternehmen gar nicht sieht, welche Webseiten aufgerufen werden, ob die manipuliert sind oder nicht. Oder die eingehenden E-Mails, die also der Mitarbeiter zu Hause empfängt, ob die denn koscher sind oder nicht. Wir sehen viele Fälle aktuell von sogenannten Phishing-Mails, die also behaupten, sie kämen vom Unternehmen, und dann den Benutzernamen und das Passwort zum Beispiel abverlangen und dann für spätere Angriffe auf das Unternehmen dann wiederverwenden wollen. Und das ist natürlich ein ganz kritischer Punkt: Dass die wissen, was sie tun zu Hause - und das ist selten der Fall!" 3. Wie kann mein Chef denn dafür sorgen, dass ich sicher von zu Hause aus arbeiten kann? O-Ton 3 (Thomas Uhlemann, 39 Sek.): "Der wichtigste Punkt, ganz vornweg, ist tatsächlich, dafür zu sorgen, das alles gut dokumentiert ist. Dass also die Heimarbeiter und -arbeiterinnen genau wissen, was sie zu tun haben. Und dann natürlich auch wissen, was sie öffnen sollen, welche Software, die natürlich auch das Unternehmen zur Verfügung stellen muss, verwenden. Und da ist ganz wichtig, dass dann VPN dabei ist, virtuelles privates Netzwerk. Also einen abgesicherten, verschlüsselten Kanal zum Unternehmens-Netzwerk aufzubauen von außen und das möglichst mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern. Das heißt, dass neben Benutzernamen und Passwort noch ein Einmalcode für die Anmeldung mit verwendet wird, der dann über das Handy des Benutzers zum Beispiel mit generiert wird oder dort angezeigt wird, um sich sicher an den Diensten anmelden zu können." 4. Was ist, wenn ich mit meinem privaten Rechner arbeiten muss und keinen Zugriff auf den Firmenserver habe? O-Ton 4 (Thomas Uhlemann, 28 Sek.): "Da ist es also ganz wichtig, bei aller Arbeit, die mit einem privaten Gerät erledigt wird, dass die Firmen- und die privaten Daten nicht vermischt werden. Also mein Tipp ist da ganz klar, sich einen eigenen Ordner anzulegen, namens 'Arbeit' zum Beispiel, wo alles reinkommt, was mit meiner Arbeit zu tun hat. Und ganz wichtig auch, dass ich da auch darauf achte, dass das bei den Downloads auch der Fall ist. Also entweder 'Speichern unter...' im Browser sagen oder eben nach dem Download die Datei dann per Hand in diesen Arbeitsordner verschieben." 5. Welche Sicherheitsvorkehrungen empfehlen Sie allen, die gerade mit ihren privaten Rechnern von zu Hause aus arbeiten? O-Ton 5 (Thomas Uhlemann, 37 Sek.): "Ganz wichtig hier an dem Punkt, auch eben zusätzliche professionelle Schutzsoftware zu benutzen. Also viele glauben, dass der in Windows 10 enthaltene 'Defender' ausreicht. Aber der prüft eben keine E-Mails und auch keine Webseiten. Und wenn da Schadcode verbreitet wird, ist das erst mal schon mal auf dem Gerät des Users - und das kann keiner wollen. Deswegen: zuverlässig schützen. Und da ist es auch ganz wichtig, dass eben also da auch Tipps gegeben werden vom Unternehmen, wie man sicher von zu Hause aus arbeitet. Und vielleicht auch mal darauf hinweisen, dass vor der Arbeit, bevor man damit beginnt, dass man vielleicht einfach mal eine Tiefenprüfung, einen Tiefenscan des Systems dann mit, was auch immer man an Schutzsoftware einsetzt, durchführt." 6. Wo bekommen Unternehmen und deren Mitarbeiter weitere Tipps für die sichere Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes, wenn sie unsicher sind? O-Ton 6 (Thomas Uhlemann, 40 Sek.): "Wir als Security-Experten haben eine Block-Plattform, die findet sich unter WeLiveSecurity.de. Da haben wir eine ganze Reihe an Informationen, jetzt aktuell gerade eben auch zum Thema 'Sicheres Homeoffice' eine ganze Artikel- und TippsReihe. Und außerdem haben wir eine Hilfsaktion für Unternehmen gestartet, die sich unter eset.com/de/sicheres-home-office tatsächlich für sechs Monate kostenfrei unsere Software holen können für die Zwei-Faktor-Authentifizierung, nennt sich ESET Secure Authentication. Und müssen dann aber auch nicht Angst haben, dass sie dann an uns gebunden sind. Es gibt da also keine automatische Verlängerung oder so was, sondern das soll eine Soforthilfe sein für Unternehmen, die jetzt schnell in die Lage kommen wollen, ihre Zugänge von außen abzusichern." ESET Security Specialist Thomas Uhlemann mit Tipps für alle, die in der nächsten Zeit sicher und relaxed im Homeoffice arbeiten wollen. Besten Dank dafür! Verabschiedung: "Ich danke auch!" Abmoderationsvorschlag: Noch mal zum Mitschreiben: Mehr Sicherheitstipps fürs Heimarbeiten gibt's unter WeLiveSecurity.de. Und alles über die kostenlose Hilfsaktion für Unternehmen, bei der das Sicherheitsunternehmen ESET auf geschätzte 2,5 Millionen Euro Umsatz verzichtet, finden Sie unter www.eset.com/de/sicheres-home-office. Pressekontakt: Thorsten Urbanski Tel.:03641/3114-261 Mail:thorsten.urbanski@eset.de
  8. Gesundheits-Apps auf Rezept Wie die digitalen Helfer den Alltag erleichtern: Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit wird uns sehr bewusst, wie wichtig unsere Gesundheit ist. Wir wollen uns heute allerdings nicht mit dem Corona- Virus beschäftigen sondern mit Gesundheits-Apps, die es schon bald auf Rezept geben soll. Dagmar Ponto berichtet: Sprecherin: Gesundheits-oder Medizin-Apps können bald vom Arzt verordnet werden, berichtet das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben telefonisch mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und wollten erstmal wissen, wie die digitalen Helfer den Alltag, zum Beispiel von Diabetikern, erleichtern können: O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 17 Sekunden "Ganz häufig zum Beispiel werden Ernährungstagebücher verwendet. Die haben dann oft auch Programme die Kohlehydrate oder Kalorien einer Mahlzeit errechnen. Viele Diabetiker, geradeTyp-1-Diabetes, lassen zum Beispiel auch ihre Blutzuckerwerte direkt vom Messgerät in die App aufs Smartphone übertragen." Sprecherin: Wann kann man denn mit einer App auf Rezept rechnen? O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 24 Sekunden "Das wird noch ein kleines bisschen dauern. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte prüft zurzeit unterschiedliche digitale Gesundheitsanwendungen - kurz DiGas. Diese DiGas müssen vor allem einen medizinischen Nutzen nachweisen, und einen positiven Effekt für den Patienten haben. Nach dem Prüfverfahren in den nächsten Monaten, könnte es dann noch dieses Jahr die ersten Apps geben, die verschreibungsfähig sind." Sprecherin: Inzwischen gibt es eine Fülle von Apps. Woran erkennt man eine gute Gesundheits-App? O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 18 Sekunden "Eine gute App hat klare Informationen für den User, zum Beispiel wie die App funktioniert, wo die Grenzen und auch das Risiko liegt, und ob die Eingabe, die Verwendung und die Speicherung von Daten auf freiwilliger Basis erfolgen. Seriöse Anbieter informieren natürlich auch wie mit sensiblen Gesundheitsdaten umgegangen wird." Sprecherin: Muss man Angst um seine Daten haben? O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 16 Sekunden "Gleich mal vorweg: 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht, und kann es auch nicht geben. Aber Sie können natürlich Ihre Informationen durch verschiedene und vor allem auch möglichst komplizierte Passwörter schützen. Und wichtig ist, dass Sie eben auch achtsam und sorgfältig mit Ihren Medizin -Apps umgehen." Abmoderation: Weitere praktische Tipps zu Gesundheits-Apps und einen App-Finder finden Sie auch unter www.digital-ratgeber.de. Pressekontakt: Katharina Neff-Neudert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WORT & BILD VERLAG ---------------------------------------------------- Tel. +49(0)89 - 744 33 360 Fax. +49(0)89 - 744 33 459 E-Mail: katharina.neff@wortundbildverlag.de
  9. Was für ältere Menschen in der Coronazeit wichtig ist Informationen und Unterstützung für die Risikogruppe Senioren: Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Seit ein paar Tagen ist nichts mehr so wie es vorher war, und daran müssen wir uns alle gewöhnen. Besonders schwer fällt das oft älteren Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Das Internet bietet ihnen eine gute Informationsquelle und verschafft den Senioren weiterhin auch den Kontakt zur Außenwelt. Dagmar Ponto berichtet: Sprecherin: Ältere Menschen in unserem Land brauchen zurzeit besonders viel Unterstützung und Rücksichtnahme, denn oft vergessen sie zum Beispiel, wie man sich außerhalb der eigenen vier Wände verhalten muss. Wir haben telefonisch mit Chefredakteurin Claudia Röttger, vom Online-Portal www.senioren-ratgeber.de gesprochen und sie gefragt: 'Was ist der vordringlichste Rat'? O-Ton Claudia Röttger: 7 Sekunden "Halten Sie prinzipiell einen Abstand von mindestens anderthalb bis zwei Metern zu allen Menschen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören." Sprecherin: Dieser Abstand ist zurzeit lebensnotwendig, und es gibt noch eine zweite genauso wichtige Verhaltensregel: O-Ton Claudia Röttger: 19 Sekunden "Ganz wichtig ist jetzt eine gute Hygiene. Das heißt: Waschen Sie sich regelmäßig mindestens 30 Sekunden lang gründlich die Hände, und seifen Sie auch Daumen, Fingerzwischenräume und Nägel gut ein. Wichtig ist auch: Tauschen Sie benutzte Taschentücher sofort aus und fassen Sie sich so wenig wie möglich ins Gesicht." Sprecherin: Kann man vorbeugend außerdem noch etwas tun? O-Ton Claudia Röttger: 13 Sekunden "Das Corona-Virus legt sich ähnlich wie eine Erkältung auf die Rachenräume und die Lunge. Was also im Kampf gegen eine Erkältung hilft, kann auch gegen Corona zumindest unterstützen: Regelmäßig lüften und die Schleimhäute feucht halten." Sprecherin: Nun will man ja auch mal etwas anderes hören und sehen. Was haben Sie für Tipps, damit man sich ein bisschen ablenken kann? O-Ton Claudia Röttger: 22 Sekunden "Zum Beispiel lesen, online Rätsel raten oder spezielle Aufgaben innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters lösen. Auch beim Senioren Ratgeber haben wir in unserem täglichen, kostenlosen Newsletter immer eine Rubik für die Unterhaltung, aber auch Service-Artikel und aktuelle Nachrichten. Wir wollen damit Seniorinnen und Senioren durch diese schwierige Zeit lotsen und so gut es geht unterstützen." Abmoderation: Schauen Sie doch einfach mal aufs Online-Portal vom Senioren Ratgeber. Dort kann man unter www.senioren-ratgeber.de/Newsletter den kostenfreien Newsletter abonnieren. Pressekontakt: Viele weitere interessante Gesundheitsnews gibt es unter www.senioren-ratgeber.de Katharina Neff-Neudert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WORT & BILD VERLAG ---------------------------------------------------- Tel. +49(0)89 - 744 33 360 Fax. +49(0)89 - 744 33 459 E-Mail: katharina.neff@wortundbildverlag.de
  10. Corona-Krise: So retten wir unsere Lieblingsunternehmen / LongLiveTheBlock.org bringt Unterstützer und Unternehmen unkompliziert zusammen.: Berlin (ots) - Die knusprigen Brötchen vom Lieblingsbäcker, frische Tulpen vom netten Blumenverkäufer an der Ecke oder der Abend mit Freunden beim Italiener des Vertrauens. Soll das alles der Vergangenheit angehören? Hoffentlich nicht. Auch wenn der Corona-Virus das Leben eines jeden einzelnen von uns verändert, treffen die verhängten Kontaktsperren und Maßnahmen vor allem kleine Unternehmen besonders hart. Sternekoch Johann Lafer kennt die Restaurant- und Gastroszene: O-Ton Johann Lafer (0:08) "Wir brauchen unsere Restaurants! Cafés, Eckkneipen,Bars! Mehr denn je! Und Sie brauchen uns." Was für die Gastronomie zutrifft, gilt genauso für kleine Shops, Handwerksbetriebe oder Clubs und Kulturbetriebe. Die Unternehmen kämpfen ums Überleben und brauchen Unterstützung. Mit der Non-Profit-Initiative "Long Live The Block" gibt es nun eine bundesweite Lösung, mit der jeder seinen Beitrag leisten kann. O-Ton Sven Dörrenbächer(0:09) "Wir wollen helfen. Die Plattform vernetzt Unternehmen und Menschen, die Gutscheine bei ihren Lieblingsläden kaufen können. Und das ganze unkompliziert und kostenlos für alle." so Sven Dörrenbächer, Geschäftsführer der Berliner Werbeagentur "antoni". Und Recht hat er. Die Unternehmen bieten Leistungen wie bspw. Gutscheine oder individuelle Lieferungen an und lassen ihrer Kreativität freien Lauf, während der Kunde direkt mit dem jeweiligen Geschäft verbunden wird. Wer seine Lieblingsläden unterstützen möchte findet alle Informationen unter www.longlivetheblock.org. Dauer 01:35 Pressekontakt: KIRMES Ihr Ansprechpartner: Thorsten Kirmes Telefon: +4922157963870 Mail: kirmes@kirmes.com
  11. Kameras statt Rückspiegel - Was Sie schon immer über die MirrorCam wissen wollten MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN: Stuttgart (ots) - Anmoderation: Nach und nach wird die Kameratechnik die Spiegel in unseren Autos ersetzen. Dass die Umstellung große Vorteile hat und die Fahrer sich sehr schnell an die neue Technik gewöhnen, das zeigt der Mercedes-Benz Actros. 2018 ist die neue Generation dieses Trucks vorgestellt worden. Die neuen Actros-Modelle sind leicht erkennbar an den Kameras am Dachrahmen und Displays an den A-Säulen im Innenraum statt Rück- und Weitwinkelspiegel. Diese Weltneuheit wird als MirrorCam bezeichnet. Stefan Buchner, Vorstandsmitglied der Daimler Truck AG und Leiter Mercedes-Benz Lkw, erläutert die Vorteile: O-Ton Stefan Buchner Wir sind der erste Hersteller, der das serienmäßig den Kunden anbietet. Das hat zwei Vorteile: zum einen das Thema Effizienz. Wir haben dadurch eine deutlich verbesserte Aerodynamik für das Gesamtfahrzeug. Zum zweiten haben wir das Thema Sicherheit. Der Fahrer hat durch den Wegfall der großen Spiegel, oder der sogenannten Elefantenohren, eine deutlich bessere Einsicht in verschiedene Verkehrssituationen. Das heißt, er sieht die anderen Verkehrsteilnehmer deutlich besser, zum Beispiel bei der Einfahrt in den Kreisverkehr. Und da sind wir sehr stolz darauf, dass wir hier in Richtung Effizienz und Sicherheit unseren Kunden und Fahrern einen weiteren Fortschritt anbieten können. (0:34) Dank der MirrorCam hat der Fahrer nun mehr freie Sicht. Wo vorher Rück- und Weitwinkelspiegel große Bereiche rechts und links des Fahrzeugs verdeckt haben, zeigen die Kameras jetzt jedes Detail. Ein Vorteil vor allem an Kreuzungen, beim Rangieren und in engen Kurven. Und während konventionelle Spiegel starr sind, so dass bei Kurvenfahrten das Ende des Aufliegers aus dem Sichtfeld wandert, schwenkt das Bild bei der MirrorCam mit. Der Fahrer kann also jederzeit das Trailerende im Blick behalten. Das ist außerdem beim Rangieren ein Riesenvorteil, sagt Philipp Bönders, Fachjournalist und Sohn eines Spediteurs: O-Ton Philipp Bönders Rampenfahren ist eine Herausforderung, weil doch immer sehr viel kaputt geht. Gerade wenn man ein bisschen unaufmerksamer ist, der Fahrer gestresst oder müde ist, da passieren schon sehr viele Schäden. Und der Vorteil der MirrorCam ist, man weiß genau, was an der Rampe passiert. Man kann sanft ranfahren, hat alles im Blick und kann das Fahrzeug eben zum Stillstand bringen, bevor man irgendwo dagegen fährt. (0:22) In der Dämmerung zeigt die MirrorCam einen weiteren wichtigen Vorteil: Die Kameras sind sehr lichtstark. So können die Displays ein helleres Bild zeigen, als in Natur zu sehen ist. Der Fahrer erhält also bessere Umfeldinformationen als mit einem Spiegel. Zudem passt sich die Helligkeit stufenlos dem Umgebungslicht an. Der Fahrer wird nicht mehr geblendet. All das funktioniert auf offener Straße genauso wie im Tunnel. Fahrer, die bereits einen Actros mit MirrorCam fahren, sind begeistert: O-Ton Umfrage Fahrer Die Sicht ist schon sehr schön. Man hat den Überblick, ist alles näher dran, schön. - Die Spiegel nehmen natürlich auch enorm Sicht nach vorne. Gerade in den Grenzpositionen, mit Fahrradfahrern im Verteilerverkehr ist das mit den Kameras schon übersichtlicher. Außerdem gibt es akustische Signale, wenn man in den Bereich von Personen oder so kommt. Von daher denke ich, das ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Absolut. (0:28) Ein weiterer Vorteil: Verbringt der Fahrer seine Ruhepausen im Fahrerhaus, hat er auch bei abgestelltem Motor und zugezogenen Vorhängen die Möglichkeit, das Kamerasystem über Schalter am Bett und auf der Beifahrerseite für zwei Minuten zu aktivieren und das Fahrzeugumfeld zu sichten. So sieht er beispielsweise verdächtige Aktivitäten am Lkw oder an der Ladung. Die Einführung der MirrorCam im neuen Actros ist einer der Gründe, warum das Fahrzeug den Titel "International Truck of the Year 2020" errungen hat. Neben der MirrorCam hob die Jury dieser bedeutendsten europäischen Lkw-Auszeichnung die gesteigerte Effizienz und Sicherheit und die Fortschritte bei der Konnektivität hervor. Neu im Actros sind unter anderem der Active Drive Assist, der teilautomatisiertes Fahren in allen Geschwindigkeitsbereichen ermöglicht, der verbesserte Notbremsassistent Active Brake Assist 5 oder der Abbiegeassistent, der die Sicherheit von Fahrradfahrern und Fußgängern nachhaltig verbessert. Abmoderation: Wir werden uns diese Bezeichnung merken: MirrorCam! Daimler Trucks stattet bereits seit 2018 die neue Generation des Actros statt mit Spiegeln mit Kameras auf dem Dach und Displays im Innenraum aus. Pressekontakt: Ansprechpartner: Mercedes-Benz: Uta Leitner, 0711 17-53058 all4radio: Hermann Orgeldinger, 0711 3277759-0
  12. Achtung Wildwechsel! - Gefahr von Wildunfällen steigt: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Ab sofort (Seit einigen Tagen/ einigen Wochen) haben wir ja wieder Sommerzeit. Das heißt, abends ist es länger hell. Gleichzeitig fließt der Berufsverkehr über Nacht wieder in der Morgendämmerung. Damit tun sich nicht nur einige Menschen schwer. Diese Zeit ist auch besonders gefährlich für Wildtiere. Das belegen auch die Zahlen des bundesweiten Tierfund-Kataster. Demnach ist die Zahl von Wildtierunfällen morgens im April und Mai besonders hoch. Mehr dazu von Helke Michael. Sprecherin: Laut Tierfund-Kataster sind die frühen Morgenstunden im April und Mai für Wildtiere und Autofahrer besonders gefährlich. Zwischen 6 und 9 Uhr passieren doppelt so viele Wildunfälle wie zur gleichen Zeit im März. Der Grund liegt auf der Hand, sagt der Biologe Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 24 Sek.): "Für viele Wildtiere, also hauptsächlich die Pflanzenfresser, allen voran das Reh, endet jetzt die Fastenzeit. Es gibt endlich wieder frisches Grün zu fressen. Deswegen sind sie viel unterwegs, suchen nach dem Leckerbissen. Die Dämmerung gibt Schutz vor Fressfeinden, deswegen ist das Reh insbesondere dann auf Futtersuche. Und, was dazu kommt, es beginnt die Paarungszeit schon, die alten Rehböcke vertreiben jetzt die geschlechtsreifen Rivalen." Sprecherin: Extrem aufpassen sollte man auf Straßen entlang des Waldrandes. O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 20 Sek.): "Dort trennt praktisch die Straße das Schlafzimmer der Rehe, was der Wald ist, vom Esszimmer, was die Wiese ist, auf der anderen Seite. Und Straßen im Wald sind ebenfalls unfallträchtig. Dort gilt immer: Fuß vom Gas! Wenn ich statt Tempo 100 nur 80 fahre, habe ich schon einen 25 Meter kürzeren Bremsweg und das kann Leben retten." Sprecherin: Wenn beispielsweise ein Reh die Straße kreuzt,... O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 14 Sek.): "...dann auf jeden Fall Fernlicht ausschalten, hupen und bremsen. Und auf jeden Fall langsam weiterfahren danach, wenn alles gut gegangen ist. Es ist immer mit Nachzüglern zu rechnen, die meisten Tiere sind nicht alleine unterwegs." Sprecherin: Lässt sich ein Unfall nicht vermeiden, gelten dieselben Regeln wie bei jedem anderen Verkehrsunfall auch: O-Ton 4 (Torsten Reinwald, 20 Sek.): "Erst Warnblinkanlage einschalten, dann Warnweste anziehen und die Unfallstelle mit dem Warndreieck sichern, danach Polizei rufen. Wenn das Tier verletzt ist, bitte nicht anfassen. Es kann in Panik sein und sie selbst verletzen. Und wenn das Tier geflüchtet ist, trotzdem die Polizei anrufen, damit wir das Tier dann auch finden können." Abmoderationsvorschlag: Für mehr Sicherheit auf den Straßen können Sie übrigens Wildunfälle über die App des Tierfund-Katasters eintragen. Auf diese Weise lassen sich typische Gefahrenstellen besser ausmachen. Alles dazu und natürlich, was Sie über Wildunfälle wissen sollten, finden Sie auch noch mal im Netz auf jagdverband.de/wildunfall zum Nachlesen. Pressekontakt: Torsten Reinwald Tel.:030/2091394-23 Mail: pressestelle@jagdverband.de
  13. Hörbuch-Tipp: "Der Klang des Herzens"- Feinfühliges Liebesdrama über schwierige Neuanafänge und den Mut zum Leben: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: "Ein ganzes halbes Jahr", "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" oder auch "Weit weg und ganz nah": Die Bestsellerautorin Jojo Moyes versteht es wie keine andere, Geschichten über Frauen in schwierigen Situationen zu schreiben. Dabei beweist sie immer ein sicheres Händchen für romantische Stories und feingezeichnete Charaktere. "Der Klang des Herzens" ist auch so ein berührendes Buch von der sympathischen Engländerin, in der eine Frau vor einem Scherbenhaufen steht und doch nicht aufgibt. Es erscheint jetzt auch erstmals als Hörbuch im ArgonVerlag - Frauenversteher Oliver Heinze hat schon mal reingehört. Sprecher: Das Leben hat es mit Konzertgeigerin Isabel eigentlich immer gut gemeint, doch als ihr Mann plötzlich stirbt, wendet sich das Blatt. O-Ton 1 (Der Klang des Herzens, 15 Sek.): "Mein Sohn steht noch immer unter Schock und weigert sich zu sprechen. Meine Tochter ist in den vergangenen neun Monaten um zwanzig Jahre gealtert und will nicht wahrhaben, dass überhaupt etwas passiert ist. Ich musste etwas aufgeben, das ich geliebt habe, das Einzige, was ich mir geschworen hatte, nie aufzugeben." Sprecher: Denn ihr Engagement als Erste Geige beim Londoner Symphonieorchester hat sie fürs Erste an den Nagel gehängt. Aber das bringt erhebliche finanzielle Probleme - zumal ihr Mann einen großen Schuldenberg hinterlassen hat - wie Isabels Finanzberater feststellen muss. O-Ton 2 (Der Klang des Herzens, 10 Sek.): "Er hat mehrere Konten so gut wie leer gemacht. Und was davon noch übrig ist und was Sie aus den verbleibenden Versicherungspolicen bekommen, müssen Sie zur Bezahlung Ihrer Kreditkartenschulden verwenden." Sprecher: Da scheint es wie ein Wunder, als ihr ein Großonkel vollkommen unverhofft ein altes Anwesen in Norfolk vererbt. Hals über Kopf zieht Isabel mit ihren Kindern Kitty und Thierry in das ziemlich runtergekommene Haus. O-Ton 3 (Der Klang des Herzens, 22 Sek.): "Also, Kinder", sagte sie, "da wären wir." Auf Kitty wirkte das Haus modrig und abweisend. Die Diele war mit altem, abblätterndem Linoleum ausgelegt; an den Stellen, an denen es sich gelöst hatte, schimmerte ein undefinierbarer Bodenbelag durch. Zwei Fensterscheiben waren zu Bruch gegangen und mit Brettern vernagelt, was die Diele noch düsterer wirken ließ, als sie ohnehin schon war." Sprecher: Doch der schlechte Zustand des neuen Zuhauses ist längst nicht das größte Problem der Familie. Die Nachbarn - die es eigentlich auf das Haus abgesehen hatten - sind mächtig sauer. O-Ton 4 (Der Klang des Herzens, 12 Sek.): "Der alte Mistkerl hat es Fremden vermacht. Verdammt, die sind ja nicht mal von hier. Er hat uns reingelegt. Hat uns jahrelang rumgescheucht. Wahrscheinlich sitzt er jetzt dort oben oder wo immer er ist und lacht uns aus." Sprecher: Ein denkbar schlechter Start in ein neues Leben, in dem Isabel mehr als einmal auf die Probe gestellt wird und wieder neu lernen muss, dem Klang ihres Herzens zu vertrauen. Abmoderationsvorschlag: Wenn Sie wissen möchten, wie es mit Isabel, ihren Kindern und den missgünstigen Nachbarn weitergeht: "Der Klang des Herzens" erscheint jetzt (7. April) brandneu als Hörbuch im Argon Verlag und auch in einer Buch-Neuauflage im Rowohlt-Verlag. Pressekontakt: Maria Nowotnick Telefon: +49 (0)30 25 76 206 45 Fax: +49 (0)30 25 76 206 20 E-Mail: maria.nowotnick@argon-verlag.de
  14. Hörbuch-Tipp: "Der unsichtbare Krieg" von Yvonne Hofstätter - Alarmierende Analyse der schönen, neuen digitalisierten Welt: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Alles wird smarter, unsere Geräte vernetzen sich untereinander, es gibt riesige Soziale Netzwerke und gigantische Clouds, in denen sich unsere Daten tummeln. Und genau die sind ständig in Gefahr - denn sie sind kostbar. Nicht nur für uns persönlich, sondern auch für den Weltfrieden. Wie das alles zusammenhängt, erklärt die Bestseller-Autorin Yvonne Hofstätter, die bereits mit "Sie wissen alles" und "Das Ende der Demokratie" aufrüttelnde und vielbeachtete Berichte über die digitalisierte Gesellschaft geschrieben hat. "Der unsichtbare Krieg" ist ihr neuestes Werk und in der Hörfassung, unser Audible Hörbuch-Tipp der Woche. Mehr von Oliver Heinze. Sprecher: Beim Stichwort Hackerangriff denken Viele ja als erstes an picklige Teenager, die in einem verdunkelten Jugendzimmer Cyberattacken planen und gnadenlos durchführen. Es gibt aber längst eine neue Entwicklung. O-Ton 1 (Der unsichtbare Krieg, 16 Sek.): Ermittler stellen immer häufiger fest, dass digitale Angriffe von Regierungen anderer Staaten beauftragt oder orchestriert sind, die sich privater Helfer bedienen, um online zu spionieren, Sabotageakte vorzubereiten und subversiv zu handeln. Sprecher: Denn digitale Angriffe sind deutlich billiger als ein echter Krieg - aber ebenso effektiv. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Staaten smarte Hacker leisten und so die internationale Ordnung auf den Kopf stellen. O-Ton 2 (Der unsichtbare Krieg, 25 Sek.): Unsere Zukunft wird gefährdeter, weniger gut planbar und schlechter vorhersehbar. Das frühere strategische Gleichgewicht löst sich auf. Fazit: Die Digitalisierung verändert die Sicherheitslage grundlegend. Es droht die Ursuppe weltpolitischer Konfusion, und das nicht zum ersten Mal in der Geschichte seit der letzten großen Industriellen Revolution. Sprecher: Denn der Mensch verliert zunehmend an Bedeutung, die künstliche Intelligenz übernimmt. O-Ton 3 (Der unsichtbare Krieg, 23 Sek.): Die Welt ist unnormal geworden, und wir, die wir noch wissen, wie sich "normal" anfühlt, wir machen eine existenzielle Verlusterfahrung. Wir erfahren den Verlust von Normalität. Wir treiben mit der Strömung eines reißenden Flusses aus Daten, Information, täglicher Neuerfindung und können uns an keinen festen Halt mehr klammern. Sprecher: Denn die digitale Revolution bietet die Möglichkeit zum Angriff ohne Krieg - der Code, der hochsensible Daten ausspioniert, wird zur vernichtenden Waffe. O-Ton 4 (Der unsichtbare Krieg, 30 Sek.): Die Angreifer müssen dabei viel Geld für Experten ausgeben, die die Kunst der Massendatenanalyse, der mathematischen Modellierung und der Algorithmik beherrschen. Den Aufwand kann sich finanziell nur leisten, wer selbst Staat ist oder für den Staat forscht und entwickelt. + Noch sprechen wir nicht vom Krieg, und ein erklärter Krieg findet auch nicht statt. Aber die Technologien des digitalen 21. Jahrhunderts erlauben ein neues Kräftemessen der Nationen. Abmoderationsvorschlag: Das Hörbuch "Der unsichtbare Krieg" von KI-Spezialistin Yvonne Hofstätter, die ihr Know-How lange Jahre in der IT und Rüstungsindustrie sammeln konnte, gibt es nur auf Audible.de zum Download. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/ep/hoerbuchtipp. Pressekontakt: Audible GmbH Silvia Jonas Tel.: 030-310 191 132 Mail: silvia.jonas@audible.de
  15. Überblick behalten in Corona-Zeiten Tipps und Infos, die jetzt den Alltag erleichtern: Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Das öffentliche Leben ist zur Zeit eingeschränkt. Dadurch machen wir alle neue Erfahrungen. Viele müssen etwa im Home Office arbeiten. Dagmar Ponto hat Tipps für die Arbeit von Zuhause aus gesammelt: Sprecherin: Der tägliche und vertraute Rhythmus der Arbeit tut uns gut. Deswegen sollten wir diese Struktur beibehalten, empfiehlt Nicole Lauscher von der Apotheken Umschau: O-Ton Nicole Lauscher 21 sec. "Das heißt, dass man normal aufsteht, normal sich fertig macht, morgens duschen geht und dann normal mit der Arbeit anfängt wie man immer mit der Arbeit anfangen würde. Dass man seine Pausen macht und auch, dass man während der Arbeitszeit den Kontakt mit den Kollegen hält. Das heißt jetzt nicht nur per Mail, sondern dass man anruft, dass man den Video-Chat nutzt und dass man so möglichst einen normalen Arbeitstag hat." Sprecherin: Derzeit haben viele Menschen Angst. Eine häufige Frage: Was bedeutet es, wenn der Corona-Test positiv ausfällt: O-Ton Nicole Lauscher 17 sec. "Ein positives Testergebnis bedeutet erst einmal nur, dass dieses neuartige Coronavirus in den Körper gelangt ist und dass es sich dort vermehrt hat. Das sagt noch nichts über den weiteren Verlauf aus. Es kann sein, dass ich wenig erkranke, es kann sein, dass ich gar nicht erkranke, diese Möglichkeiten gibt es auch." Sprecherin: Fernsehen, Radio, Online-Medien, Social-Media-Kanäle - von allen Seiten prasseln derzeit die Informationen auf uns ein. Wie behält man den Überblick? O-Ton Nicole Lauscher 22 sec. "Das ist eine Herausforderung gerade, die erleben wir auch als Redaktion. Wir haben das Glück, dass wir sehr viele Ärzte und Pharmazeuten an Bord haben, die direkt die Sachen einordnen und sagen 'Hey, hier mal einen Gang runter'. Und das wollen wir an unsere Leser weitergeben, dass wir einordnen, dass wir beruhigen, dass wir informieren und nicht unnötige Ängste schüren." Sprecherin: Die Redaktion ist teilweise selbst im Home Office und bündelt alle Kräfte, um die Menschen in der Krise bestmöglich zu informieren, vor allem online: O-Ton Nicole Lauscher 20 sec. "Wir haben auf unserer Online-Seite eine sehr ausführliche Berichterstattung mit Hintergrundstücken zum Thema. Wir haben einen neuen Podcast, wo wir die Fragen der Leser beantworten. Wir haben täglich einen Corona-Newsletter und auf Social Media haben wir eine Kampagne, wie man die Zeit zu Hause jetzt am besten überstehen kann." Abmoderation: Außerdem finden Sie auf www.apotheken-umschau.de auch Links zu wichtigen anderen Quellen wie dem Robert-Koch-Institut, der Weltgesundheits-Organisation oder der Johns-Hopkins-Universität. Viele weitere interessante Gesundheitsnews gibt es unter www.apotheken-umschau.de Pressekontakt: Katharina Neff-Neudert Tel. 089 / 744 33 360 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de
  16. Haustiere und Corona - Das sollte man dazu wissen: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Das Corona-Virus hat Deutschland fest im Griff. In ganz Deutschland gelten inzwischen Ausgangsbeschränkungen. Gassigehen mit dem Hund ist aber weiterhin erlaubt. Alles, was man im Umgang mit Tieren jetzt wissen sollte, was in diesen Zeiten gut und vor allem sinnvoll ist, weiß meine Kollegin Helke Michael. Sprecherin: Nach aktuellem Forschungsstand ist das Corona-Virus für unsere Haus- und Nutztiere keine Gefahr. Es gibt auch keinerlei Belege, dass Hund, Katze, Schwein, Rind oder Pferd das Virus beispielsweise über ihren Speichel auf den Menschen übertragen. O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 11 Sek.): "Es kann natürlich sein, dass ein erkrankter Mensch oder ein infizierter Mensch dann über seine Hände oder über husten, niesen Viren auf das Fell überträgt. Aber das Tier wird daran nicht erkranken." Sprecherin: Erklärt der Biologe Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband und er rät zur Besonnenheit. O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 18 Sek.): "Also bitte jetzt nicht in Panik verfallen und zu scharfen Desinfektionsmitteln greifen und damit das Tier reinigen, um Gottes Willen! Das schadet dem Tier natürlich nur. Tiere können das Corona-Virus nicht übertragen, alles, was ich machen muss, ist tatsächlich, Hygieneregeln beachten. Das bedeutet, Hände mit Seife waschen." Sprecherin: Denken sollte man natürlich auch an die Tiere der Nachbarn, die aus gesundheitlichen Gründen gerade nicht mit ihrem Hund vor die Tür können. O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 20 Sek.): "In Zeiten der Corona-Krise gilt es, Solidarität zu zeigen. Deswegen appellieren wir daran, solchen Menschen zu helfen und mit den Hunden auch rauszugehen. Der Hund selbst stellt überhaupt kein Risiko dar. Darüber kann ich mich nicht anstecken. Es ist natürlich ratsam, die eigene Leine mitzunehmen, diese auch zu benutzen und danach einfach Hände waschen und gut ist." Abmoderationsvorschlag: Für unsere Tiere ist das Virus also keine Gefahr. Sie selbst können es - wenn überhaupt - auch nur indirekt übertragen, nämlich durch Rückstände vom Menschen im Fell. Wer andere beim Gassigehen unterstützt, sollte aus Sicherheitsgründen immer seine eigene Leine benutzen und ansonsten gilt: Hände gründlich mit Seife waschen. Alle Infos dazu finden Sie auch noch mal im Netz auf jagdverband.de Pressekontakt: Torsten Reinwald Tel.:030/2091394-23 Mail: pressestelle@jagdverband.de
  17. Hörbuch-Tipp: "Funkenflug" von Hauke Friederichs - Wie 1939 ein Funkenflug die Welt in Brand setzte: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Wie aus einer kleinen Sache etwas Riesengroßes werden kann, dürften die meisten von uns unlängst am eigenen Leib erfahren. Aber auch, wenn wir in der Geschichte etwas weiter zurückgehen, gibt es viele Beispiele dafür. Den Zweiten Weltkrieg zum Beispiel. Was mit einem Funkenflug begann, wurde zu einem Flächenbrand mit unbeschreiblichen Folgen. Aber was haben die Menschen eigentlich gemacht, kurz bevor alles von einem - sagen wir - unguten Gefühl in Gewissheit umschlug? Der Journalist Hauke Friederichs ist dieser Frage nachgegangen und beschreibt tagebuchartig den Alltag von Kriegstreibern wie auch Widerständlern im August 1939. Jessica Martin mit "Funkenflug" von Hauke Friederichs, unserem Audible Hörbuch-Tipp der Woche: Sprecherin: Es ist heiß in Mitteleuropa, das Korn wird gemäht, Ferienzeit. Auf den ersten Blick ist der August 1939 ein herrlicher Sommermonat. Läge nicht etwas Unheilvolles in der Luft. O-Ton 1 (Funkenflug, 28 Sek.): Abends stehen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel an der Hamme, einem Nebenfluss der Weser. Er fließt durch das Teufelsmoor, das Worpswede umgibt. Bei Nacht herrscht hier eine eigenartige Stimmung, sanft und schwermütig. Perfekt eignet sich das Teufelsmoor zum Abschiednehmen. Denn heute endet für Fritz der Urlaub im Norden, er muss zurück zu seiner Einheit. Wie auch Hans Scholl wurde er zum Wehrdienst verpflichtet. Sprecherin: In den kommenden Tagen spitzt sich der Konflikt zwischen Deutschland und Polen dramatisch zu. Für Hitlers Propagandaminister eine sehr bewegte Zeit. O-Ton 2 (Funkenflug, 9 Sek.): Nach nur wenigen Stunden Schlaf quält sich Joseph Goebbels in aller Frühe aus dem Bett. Sein "Führer" erwartet ihn. Auf zum Obersalzberg. Sprecherin: Der Wind im Land weht nun deutlich rauer. Der Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und den Russen treibt viele Künstler ins Exil - so auch den Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Frau. O-Ton 3 (Funkenflug, 32 Sek.): In Saltsjöbaden bei Stockholm richtet sich Katia Mann in ihrem Zimmer ein. Soeben ist sie mit ihrem Mann angekommen. Aus dem Grand Hotel schreibt sie nach Kalifornien. "Liebster Aissisohn, ich irre mich doch nicht darin, dass ich Dir unmittelbar vor unserer Abreise in London ein hastig Brieflein klipperte, worin das Entsetzen über die Russenschweinerei sich mit dem über die furchtbare Gretltragödie mischte." Eine sehr literarische Beschreibung des HitlerStalin-Pakts. Sprecherin: Dieser Pakt sorgt auch bei Hitlers Anhängern für Unruhe. Auf einem Empfang, zu dem der Führer Sänger, Musiker und Männer aus seinem Gefolge geladen hat, macht ein Gerücht die Runde. O-Ton 4 (Funkenflug, 22 Sek.): Die Autobahntankstellen dürfen nur noch fünf Liter Benzin an Privatpersonen ausgeben. Wird der Rest etwa für die Wehrmacht gebraucht? Irgendwann fragt jemand Hitler danach: Wird das Benzin rationiert? Hitler beschwichtigt, die Treibstofftanks würden gerade auf synthetisches Benzin umgestellt, in einigen Wochen sei die Beschränkung wieder vorbei. Abmoderationsvorschlag: Historisch untermauert und teils herrlich ironisch beleuchtet Hauke Friederichs in "Funkenflug" die Zeit kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln seiner Akteure. Das Hörbuch gibt's bei nur Audible. Und wenn Sie mehr Infos dazu wollen, finden Sie die unter www.audible.de/ep/hoerbuch-tipp. Pressekontakt: Audible GmbH Silvia Jonas Tel.: 030-310 191 132 Mail: silvia.jonas@audible.de
  18. Corona, Erkältung, Grippe & Co. - Mit der richtigen Ernährung das Immunsystem stärken: Münster (ots) - Anmoderationsvorschlag: Früh morgens ein Toast mit Marmelade, mittags eine Currywurst mit Pommes und abends eine Tiefkühlpizza: Gerade unter der Woche schlingen wir unser Essen oft nur schnell rein. Das macht sich bei den meisten durch überflüssige Kilos bemerkbar. Aber auch unser Immunsystem leidet darunter. Dabei ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung ganz einfach. Wie wir unsere Abwehrkräfte, besonders in Zeiten von Grippe und Corona-Virus, ganz nebenbei stärken können, verrät uns zum (heutigen) Weltgesundheitstag (am 7. April) mein Kollege Oliver Heinze. Sprecher: Viel Weißmehl, Zucker und Fett machen unser Immunsystem regelrecht aggressiv, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin Ute Jentschura. O-Ton 1 (Ute Jentschura, 22 Sek.): "Das heißt, wir reagieren darauf, wie auf einen bakteriellen Infekt und das fördert langfristig Entzündungen, das hat eine Studie 2018 ergeben und daran sollten wir uns orientieren. 'Du bist, was du isst'. Denn wenn wir richtig tanken, dann sind wir gut versorgt. Das bedeutet, wir können gute Leistungen bringen, wir haben ein starkes Immunsystem und sogar gute Laune." Sprecher: Deshalb bei Lebensmitteln immer auf die Zutatenliste schauen, die zeigt, was gut ist und was eher schadet. O-Ton 2 (Ute Jentschura, 20 Sek.): "Mittlerweile gibt es sogar gesundes Fastfood. Zum Beispiel ein Hirse-Buchweizenbrei, der ohne Zuckerzusatz zusammengesetzt ist, den ich einfach mit kochendem Wasser übergießen kann und dann nach Lust und Laune verfeinere, mit Früchten, mit Nüssen, mit Sahne, Zimt, mit nem guten Öl und fertig ist das vitalstoffreiche Frühstück." Sprecher: Ganz wichtig ist eine ausgewogene Säure-Basen-Balance. Das bedeutet: O-Ton 3 (Ute Jentschura, 29 Sek.): "80 Prozent basenüberschüssig und neutrale Lebensmittel, das heißt: Bitte mehr Gemüse, Salat, Obst, Kräuter, aber auch glutenfreie Pflanzen wie Amaranth und Quinoa und ein gutes neutrales Öl sollten auf den Tisch. 20 Prozent darf es auch säureüberschüssig zugehen. Gute Qualität von Fleisch, Fisch, Käse, Ei, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten. Und bitte weniger Süßes, Weißmehl und auch Fastfood." Sprecher: Einen Extra-Kick für unsere Abwehrkräfte liefert eine bunte, vielseitige Gemüse- und Obstauswahl. O-Ton 4 (Ute Jentschura, 28 Sek.): "Dann haben wir wirklich die breite Vielfalt an Vitalstoffen, sekundären Pflanzenstoffen für eine gute Immunabwehr. Vitamin C steckt ja zum Beispiel in Paprika, in Kohl, in grünem Blattgemüse, in Beeren und Orangen. Ingwer sollten wir miteinsetzen, Blütenpollen, die es in einem Hundertpflanzengranulat im Reformhaus gibt, oder Omega-3-Fettsäuren, Probiotika. Und ein Tipp zum Schluss: Lassen Sie doch Ihren Vitamin D-Status mal testen." Abmoderationsvorschlag: Lecker essen und gleichzeitig die Abwehrkräfte stärken: Das ist kein Problem! Wenn Sie mehr wissen wollen, schauen Sie einfach mal im Netz auf www.Jentschura.de. Da gibt es jetzt auch einen neuen kostenlosen Ratgeber für basische Ernährung. Pressekontakt: Guyves Sarkhosh Tel: +49 (0) 25 34 - 97 44 - 171 Fax: +49 (0) 25 34 - 97 44 - 4172 E-Mail: gsarkhosh@p-jentschura.de
  19. Hochschule Fresenius startet Sonderpodcast: Psychologische Tipps in Zeiten der Corona-Pandemie: Köln (ots) - Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie steht unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Die Gesundheit älterer Menschen und von Risikopatienten ist bedroht, Menschen leiden unter Existenzängsten, arbeiten von zu Hause aus und müssen teilweise Home-Office, Home-School und den Haushalt gleichzeitig stemmen. Sozialkontakte und das öffentliche Leben sind stark eingeschränkt. Eine Situation, wie wir sie alle noch nicht erlebt haben. Für die folgenden Wochen ändert die Hochschule Fresenius daher ihr Podcast-Format: In regelmäßigen Abständen geben unsere Psychologinnen und Psychologen kurze praktische Tipps mit wissenschaftlichem Hintergrund, wie wir diese Zeit meistern können. Wie können Schülerinnen und Schüler und Studierende ihren Lernalltag strukturieren? Wie gehen wir mit Konflikten zu Hause um? Was können wir tun, um nicht zu vereinsamen? Ist die Flut an Informationen wirklich hilfreich? Und wie können wir mit unseren Gefühlen und Ängsten umgehen? Katja Mierke, Psychologieprofessorin der Hochschule Fresenius in Köln, startet mit unserem Sonderpodcast. In der ersten Folge geht sie darauf ein, wie wir in Zeiten, in denen die gewohnte Struktur wegbricht, eine neue Struktur aufbauen können und unseren Alltag damit besser organisieren können. Der Podcast ist in voller Länge unter folgenden Link erreichbar: www.hs-fresenius.de/podcasts. Er kann auch bei iTunes und Spotify abgerufen werden. Über die Hochschule Fresenius Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und Wiesbaden sowie dem Studienzentrum in New York gehört mit über 14.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr als 170-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das "Chemische Laboratorium Fresenius", das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verfügt über ein sehr breites, vielfältiges Fächerangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr "breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen", "ihre Internationalität" sowie ihr "überzeugend gestalteter Praxisbezug" vom Wissenschaftsrat gewürdigt. Im April 2016 wurde sie vom Wissenschaftsrat für weitere fünf Jahre reakkreditiert. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.hs-fresenius.de Pressekontakt: Melanie Hahn Pressesprecherin Wirtschaft & Medien/onlineplus T +49 221 973199-507 · M +49 171 359 2590 melanie.hahn@hs-fresenius.de
  20. Gesund im Mund - Tag der Mundgesundheit am 20. März: Oldenburg (ots) - Anmoderationsvorschlag: Schon im Kindergarten lernt man, dass man eigentlich nach jedem Essen Zähneputzen sollte - zumindest aber einmal morgens und abends. Damit bleiben nicht nur die Zähne fit, sondern auch der Mund gesund, denn hier lauern jede Menge Mikroorganismen, die uns ganz schön zusetzen können. Was passieren kann, wenn unsere Mundflora aus dem Gleichgewicht gerät und wie uns Bienen hier unterstützen können, sagt uns [zum Tag der Mundgesundheit am 20. März] mein Kollege Oliver Heinze. Sprecher: In unserem Mund gibt es jede Menge Bakterien und Pilze, die bei einer gesunden Mundflora im Gleichgewicht stehen. Gerät dieses Gleichgewicht aus der Waage, vermehren sich bestimmte Bakterien stärker als andere und können Karies oder Parodontitis auslösen und sogar die Gesundheit des gesamten Körpers gefährden. O-Ton 1 (Dr. Christine Winter, 26 Sek.): "Neuere Untersuchungen zeigen, dass Parodontitis-Bakterien Gefäßverengungen und somit Herzinfarkt und Schlaganfall fördern können. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und einer Parodontitis, die leiden sogar häufiger an Atemwegsbeschwerden. Die beste Vorbeugung gegen solche Krankheiten ist also die regelmäßige Pflege der Zähne und der Mundhöhle. Hierzu empfiehlt sich übrigens Propolis mit seinen antibakteriellen und auch entzündungshemmenden Eigenschaften." Sprecher: Erklärt Apothekerin und Imkerin. Dr. Christine Winter. Propolis ist ein Harz, das von Bienen gesammelt und dann mit körpereigenen Enzymen sowie Pollen und Wachs vermischt wird. O-Ton 2 (Dr. Christine Winter, 20 Sek.): "Bienen verwenden dieses sogenannte Schutzharz, um ihren Bienenstock vor Keimen zu schützen. Jede Wabe, in die von der Königin ein Ei gelegt werden soll, wird vorher, quasi als Desinfektion, mit einer hauchdünnen Schicht von Propolis ausgekleidet. Dank Propolis ist es im Bienenstock eigentlich ähnlich steril wie in einem OP-Saal und Krankheiten können sich gar nicht erst ausbreiten." Sprecher: Auch im menschlichen Mund wirkt es antibakteriell, bekämpft Viren, Pilze und kann so Karies und Parodontitis vorbeugen. In der Mundhygiene und Zahnpflege hat sich Propolis schon lange durchgesetzt. O-Ton 3 (Dr. Christine Winter, 31 Sek.): "Es gibt propolishaltige Zahncreme und Mundspüllösung aus der Apotheke, zum Beispiel von der Marke beecraft®. Die Propolis Zahncreme ist frei von Fluorid und bildet bei regelmäßiger Anwendung so einen antibakteriellen Schutz. Für eine Mundspülung oder Gurgellösung werden einfach 2-3 Propolistropfen in Wasser gelöst. So kann man dann Bakterien auch dort bekämpfen, wo Zahnbürste und Zahnseide nicht hinkommen. Außerdem gibt es auch noch ein Propolis Mundgel, das lokal vor Reizungen sowie auch Entzündungen der Lippen und Mundschleimhaut schützt." Abmoderationsvorschlag: Propolis ist eines der ältesten Heilmittel der Welt und wird seit der Antike angewendet. Ägypter, Griechen und Römer zum Beispiel haben Propolis bei verschiedenen Krankheiten oder Verletzungen eingesetzt. Mehr Infos finden Sie im Internet unter beecraft.de. Pressekontakt: ifemedi, Dr. Jörg Hüve 0441-9350590, presse@medizin-ernaehrung.de
  21. Arzneitee: Die Kraft im Tee kann selbst den Jüngsten schon helfen: Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Man sagt ja, dass ein guter Tee in jeder Lebenslage hilft, und selbst den Jüngsten kann die Kraft im Tee schon Gutes tun. Aber Tee ist nicht gleich Tee hat Dagmar Ponto für uns herausgefunden: Sprecherin: Tees können für Kinder eine angenehme Arzneiform sein, schreibt das Apothekenmagazin Baby und Familie, allerdings sollte es Arzneitee sein. Wir haben Chefredakteurin Stefanie Becker gefragt: Was unterscheidet Arzneitee denn von herkömmlichen Tee? O-Ton Stefanie Becker: 24 Sekunden "Um sich so nennen zu dürfen, müssen Arzneitees hohe Anforderungen erfüllen, und wie jedes andere Medikament auch, müssen die zugelassen werden. Und diese Zulassungsnummer findet man auf jeder Verpackung. Dann werden Arzneitees auf bestimmte Schadstoffe geprüft und enthalten definierte, wirksame Pflanzenteile, das heißt zum Beispiel, dass Kamillenblüten enthalten sind und nicht Kamillenkraut." Sprecherin: Zusammenfassend sind Arzneitees also qualitativ hochwertig, schadstofffrei und wirksam. Ein Mittel, das auch schon für die Jüngsten geeignet ist: O-Ton Stefanie Becker: 14 Sekunden "Tees lindern die Symptome und unterstützen die Heilung, und so können schon Babys und Kleinkinder bestimmte Arzneitees trinken. Wenn die Kleinen zum Beispiel unter leichten Magen-Darm-Störungen leiden, dann helfen Tees mit Anis und Fenchel, die entblähend und entkrampfend wirken." Sprecherin: Arzneitees sind ein gutes Hausmittel bei geringeren Beschwerden: O-Töne Stefanie Becker: 22 Sekunden "Ist das Kind zum Beispiel erkältet, dann hilft ein Tee mit Thymian, da der schleimlösend und keimhemmend wirkt. Arzneitees können die ärztliche Behandlung aber nur unterstützen, also sie helfen meistens nicht gegen die Ursachen einer Erkrankung. Und das heißt auch, hat das Kind also starke oder anhaltende Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall oder Fieber, dann sollten Eltern das Kleine natürlich zum Kinderarzt bringen." Abmoderation: Arzneitees sollten immer frisch aufgegossen und getrunken werden, rät Baby und Familie. Denn wird der Tee über längere Zeit stehen gelassen, können sich die wertvollen Inhaltstoffe verringern. Pressekontakt: Katharina Neff-Neudert Tel. 089 / 744 33 360 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de
  22. Wer hat an der Uhr gedreht? - Am 29. März ist Zeitumstellung!: Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag: Ende März werden die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt. Die EU-Kommission hat 4,6 Millionen Europäer befragt, ob das auch zukünftig so sein soll. 84 Prozent der Teilnehmer sagten Nein. Auch die EU-Kommission will die Regelung nun kippen. Was würde das für Deutschland und seine Wirtschaft bedeuten? Darüber sprechen wir mit Robin Kunst. Er ist Referent für Mobilität und Logistik beim Bundesverband der Deutschen Industrie. Herr Kunst, wie steht die Wirtschaft zum drohenden Aus der Sommerzeit? O-Ton 1 (Robin Kunst): "Die deutsche Wirtschaft ist für die Abschaffung der Sommerzeit, sofern die EU eine einheitliche Standardzeit für Europa gewährleistet. Diese würde Betriebsabläufe erleichtern, zum Beispiel im Bahnverkehr. Der Vorschlag der EU-Kommission geht leider viel weiter: Jeder EU-Mitgliedsstaat könnte individuell eine Standardzeit festlegen. Das stellt die einheitliche mitteleuropäische Zeit komplett in Frage. Es droht ein Flickenteppich von unterschiedlichen Standardzeiten in Europa. Das wäre wirtschaftlich fatal." Moderator: Was würde es für den Transport von Autos, Maschinen und Lebensmitteln bedeuten, wenn jeder Staat seine eigene Zeit hätte? O-Ton 2 (Robin Kunst): "Das hat gravierende wirtschaftliche Einbußen zur Folge. Rund zwei Drittel des deutschen Außenhandels finden innerhalb Europas statt. Deshalb ist eine einheitliche Standardzeit über Ländergrenzen hinweg wichtig. Sonst wären die Logistikketten sofort gestört. Gerade sie sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Standorte." Moderator: Wie ist der aktuelle Stand in den Verhandlungen über eine einheitliche Standardzeit? O-Ton 3 (Robin Kunst): "Im Rat der EU, dem Gremium der Fachminister, ist eine Einigung über eine allgemeine Standardzeit momentan überhaupt nicht absehbar. Dabei wäre diese Einigung sehr wichtig - für Unternehmen und für Verbraucher." Abmoderationsvorschlag: Das war Robin Kunst vom Bundesverband der Deutschen Industrie. Herr Kunst, wir danken für das Gespräch. Pressekontakt: Isabell Wolfgramm | Pressereferentin | Presse und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Breite Straße 29 | 10178 Berlin T. +49 30 20281621 | M. i.wolfgramm@bdi.eu
  23. Wie schütze ich mich vor dem Corona-Virus? Die wichtigsten Infos und Tipps! / Jetzt das Immunsystem stärken: mit frischer Luft, gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf: Baierbrunn (ots) - Anmoderation: Das Corona-Virus hat die Welt zur Zeit fest im Griff, täglich steigt die Zahl der Infizierten auch in Deutschland. Dagmar Ponto hat mit Dr. Andreas Baum telefoniert. Er ist Internist sowie Leiter der medizinischen Fachredaktion der Apotheken Umschau und erklärt unter anderem, wie die Symptome bei einer Corona-Infektion aussehen: Sprecherin: 1) Herr Dr. Baum, viele fragen sich, ob sie selbst vielleicht schon mit dem Corona-Virus infiziert sind, ohne es zu merken. Woran kann man das feststellen? O-Ton 18 sec.: Diejenigen, bei denen die Infektion tatsächlich einen ernsten Verlauf nimmt, die bemerken zum Beispiel oft nach einigen Tagen, nach einer Woche, dass es schlechter wird. Dass zum Fieber, zum trockenen Husten noch Atemnot dazukommt. Ob eine Corona-Infektion tatsächlich vorliegt, das zeigt sich aber auch dann nur durch einen Test. 2) Wie schütze ich mich am besten vor einer Ansteckung? O-Ton 21 sec.: Das Wichtigste ist natürlich Abstand halten. Eineinhalb bis zwei Meter wären gut, natürlich vor allem von Menschen, die erkältet sind. Man soll niemandem die Hände schütteln. Und vor allem soll man sich wirklich gründlich, mindestens eine halbe Minute lang, die Hände waschen. Mit Seife, auch die Fingerspitzen, auch die Haut zwischen den Fingern nicht vergessen. Erst nach ungefähr einer halben Minute sind die Keime von den Fingern wirklich herunter. 3) Abstand halten ist sicherlich richtig. Aber ist das in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf die viele von uns angewiesen sind, überhaupt möglich? O-Ton 15 sec.: Daher ist es im Moment auch gerade so wichtig, dass man, wenn es möglich ist, zu Hause arbeitet oder auch auf anderen Wegen zur Arbeit geht - mit dem Fahrrad, mit dem eigenen Auto. Und dass man, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, möglichst außerhalb der Stoßzeiten fährt. 4) Man hört immer wieder, dass jüngere Menschen weniger gefährdet sind. Stimmt das? O-Ton 21 sec.: Ja, da ist etwas dran. Wir wissen inzwischen, dass vor allem ältere Menschen - ab dem Alter von 50, 60 Jahren steigt das Risiko - besonders gefährdet sind. Und auch alle Menschen mit Vorerkrankungen, zum Beispiel Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten oder überhaupt mit einem schwachen Immunsystem. Da kann die Infektion tatsächlich einen wirklich schweren Verlauf nehmen bis hin zum Lungenversagen. 5) Heißt das, dass zum Beispiel Enkelkinder sich eine Weile von ihren Großeltern fernhalten sollten? O-Ton 20 sec.: Das ist absolut sinnvoll im Moment, weil ja gerade alte Menschen ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf haben und auf der anderen Seite Kinder sich auch recht leicht selber anstecken können, weil sie ja oft in größeren Gruppen zusammen sind und engen Kontakt halten. Deswegen ist es vielleicht ganz gut, wenn Oma und Opa jetzt eine Zeitlang auf anderem Weg Kontakt halten, übers Internet per Video-Anruf zum Beispiel. 6) Haben Sie auch noch einen Tipp für uns, was man jetzt für das eigene Immunsystem tun kann? O-Ton 14 sec.: Alles, was dem Immunsystem gut tut. Bewegung, jeden Tag raus an die frische Luft, einen Spaziergang in der Natur machen. Sich gesund ernähren und - ganz wichtig auch - auf ausreichend Schlaf achten, gerade das ist auch sehr wichtig für ein gut funktionierendes Abwehrsystem. Vielen Dank Dr. Andreas Baum, Internist und Leiter der medizinischen Fachredaktion der Apotheken Umschau. Weiterführende Information: Ausführliche, medizinisch fundierte und zuverlässige Informationen zum Thema Coronavirus gibt es auch unter www.apotheken-umschau.de/coronavirus. Zusätzlich steht dort ein Plakat mit den wichtigsten Präventionstipps, anschaulich erklärt, kostenfrei zum Download zur Verfügung. Die Plakate sind ebenfalls in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch erhältlich, sie eignen sich auch für Betriebe, Schulen oder Veranstaltungsräume. Pressekontakt: Katharina Neff-Neudert Tel. 089 / 744 33 360 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de
  24. "Mobilität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und uns als Hersteller von Transportern kommt eine besondere Verantwortung zu": Stuttgart (ots) - Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans, über den Transformationsprozess, Nachhaltigkeit und CO2-freie Produktion MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN MARCUS BREITSCHWERDT Anmoderation: Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Ziel der Automobilindustrie. Es geht darum, ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Ziele über alle Wertschöpfungsstufen hinweg zu verankern. Mit der Strategie "Ambition 2039" nimmt Mercedes-Benz seine Verantwortung entlang des gesamten Produktions- und Nutzungszyklus eines Automobils aktiv wahr: von der Auswahl der Materialien über die Produktion am Standort Deutschland und den kraftstoffsparenden Betrieb bis hin zum Schließen von Stoffkreisläufen am Ende des Lebenszyklus. Wie das bei Mercedes-Benz Vans umgesetzt wird und wie ihre Produktneuvorstellungen des Vito und eVito Tourer dazu passen, erläutert Marcus Breitschwerdt, Leiter des Bereichs: O-Ton Marcus Breitschwerdt Nachhaltigkeit ist schon seit jeher ein Bestandteil und ein Grundprinzip unserer Geschäftsstrategie. Wir arbeiten im ganzen Konzern hart dafür, dass wir ökologisch nachhaltige Produkte fest im Markt verankern und bauen unser elektrisches Produktportfolio konsequent aus. Der Vito und der eVito Tourer sind - aus meiner Sicht - ganz perfekte Beispiele dafür: Der Vito mit unserem modernsten und sehr effizienten Dieselmotor. Der eVito Tourer mit seinem vollelektrischen Antrieb. Es geht uns dabei immer um eine ökologisch wie ökonomische Nachhaltigkeit und um unsere Verantwortung gegenüber den Kunden, den Mitarbeitern und auch den Anteilseignern. (0:45) Mit der Effizienz- und Transformationsinitiative Boost, die Anfang 2019 bei Mercedes-Benz Vans auf den Weg gebracht wurde, sind bereits wichtige Stellhebel umgelegt worden. Um die Initiative noch stärker zu verankern, wurde im Februar 2020 das "Boost Transformation Office" installiert. Die dezidierte Organisation hat drei Säulen: Bei "Boost Performance" liegt der Schwerpunkt auf der Kostenoptimierung, "Boost Transformation" führt den Kulturwandel weiter. O-Ton Marcus Breitschwerdt Mobilität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und uns als Hersteller von Transportern kommt hier natürlich eine ganz besondere Verantwortung zu, da wir die Mobilität aktiv durch unsere Produkte mitgestalten. Wir tragen nicht nur gegenüber unseren Mitarbeitern und Kunden eine große Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen, sondern natürlich auch gegenüber der Gesellschaft als Ganzem. (0:23) Die dritte Säule "Boost Strategy" hat die Neuausrichtung von Mercedes-Benz Vans im Rahmen der Produkt-, Nachhaltigkeits- und Geschäftsfeldstrategie im Fokus. In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten die deutschen Automobilhersteller enorme Erfolge bei der Schonung von Ressourcen in der Fertigung erzielen. So sank der Trinkwasserverbrauch um mehr als 60 Prozent. Mehr als 80 Prozent der Produktionsabfälle werden heute verwertet. Und auch bei der Luftreinhaltung erzielten die deutschen Automobilhersteller beachtliche Verbesserungen: Seit 1990 gingen die Lösemittelemissionen aus der Fahrzeugserienlackierung um 65 Prozent zurück. Sie erreichen heute im internationalen Vergleich das niedrigste Niveau. Die Strategie "Ambition 2039" beschränkt sich aber nicht nur auf das Fahrzeug, betont Marcus Breitschwerdt: O-Ton Marcus Breitschwerdt Wir schauen uns natürlich alles an. Auch die Produktion. Wir arbeiten daran, dass wir in den kommenden Jahren CO2-frei produzieren können. In 2022 werden wir in allen unseren Werken beispielsweise nur noch mit Grünstrom produzieren und das tun wir heute schon im Übrigen in unserem Werk in Vitoria. Wir müssen als Hersteller nachhaltige Produkte anbieten und diese auch nachhaltig produzieren. Und hier geht es vor allem um die Schonung von Ressourcen und die Vermeidung von Emissionen jeglicher Art. Wir haben bereits eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, die genau darauf einzahlen: Grünstrom, Recycling, neue Materialien, um nur einiges zu nennen. (0:42) Abmoderation: Mercedes-Benz Vans sorgt für die Transformation in eine nachhaltige Zukunft. Und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Sie beinhaltet Rohstoffe und Lieferkette ebenso wie die Herstellung der Fahrzeuge, die Nutzungsphase bis hin zu Recyclingkonzepten. Pressekontakt: Ansprechpartner: Mercedes-Benz Vans: Andrea Eberhardt, 49 (0)711 17 84020 Mercedes-Benz Vans: Vera Pfister, 49 (0)176 - 30940699 all4radio: Hermann Orgeldinger, 49 (0)711 3277759 0
  25. TV Tipp: "Im Namen des Volkes - So urteilt Deutschland" - Neues True Crime Format bei RTLZWEI ab 2. April: Anmoderationsvorschlag: Schuldig und bestrafen? Oder nicht schuldig und Freispruch? Zwei Stunden haben sieben Juroren aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten ab dem 2. April, um im neuen RTLZWEI True Crime Format "Im Namen des Volkes - So urteilt Deutschland" ihr Urteil zu fällen. Dabei geht's um echte Kapitalverbrechen - und der renommierte Rechtsanwalt und Buchautor Dr. Alexander Stevens liefert den Laienrichtern als Experte immer wieder neue Denkanstöße und Fakten. 1. Herr Dr. Stevens, schön, dass Sie heute hier sind. Um was für Fälle geht's in "Im Namen des Volkes - So urteilt Deutschland"? O-Ton 1 (Dr. Alexander Stevens, 26 Sek.): "Es geht um echte Straftaten, die tatsächlich so stattgefunden haben und von einem deutschen Gericht bereits abgeurteilt wurden. In unserer Sendung werden diese Fälle aber neu verhandelt, allerdings nicht etwa von Richtern, sondern von echten Laien. Einer siebenköpfigen Jury, bestehend aus ganz normalen Bürgern, also wirklich so vom Handwerker bis zum Arzt, kann man sagen. Und das Spannende ist jetzt dabei: Urteilt der Bürger genauso wie die echten Richter?" 2. Was macht diese Fälle so besonders, dass sie jetzt im Fernsehen erneut verhandelt werden? O-Ton 2 (Dr. Alexander Stevens, 27 Sek.): "Es sind alles sehr spektakuläre Fälle, die Deutschland in der jüngeren Zeit bewegt haben. Dabei geht es aber nicht etwa nur um bekannte Gewaltdelikte oder Tötungsdelikte, sondern es geht vor allem um sehr zwiespältige Themen. Zum Beispiel, ob Sterbehilfe bestraft werden muss oder ob ein tödlicher Unfall bei einem illegalen Straßenrennen wirklich Mord ist. Allen Fällen ist jedenfalls gemeinsam, dass die Taten oder aber die Urteile der Richter für ziemlich Aufsehen gesorgt haben." 3. Wie würden Sie Ihre Rolle als Rechtsexperte beschreiben? O-Ton 3 (Dr. Alexander Stevens, 25 Sek.): "Kurz gesagt: Ich präsentiere der Jury den Fall. Dazu gibt es dann auch mehrere kleine Filme, die die Tat einmal aus der Perspektive des Täters und einmal aus der Perspektive des Opfers zeigen. Ich gebe der Jury alle wichtigen Fakten zum Tatgeschehen und beantworte auch irgendwelche rechtlichen Fragen, die die Jury vielleicht hat. Und am Ende der Sendung erkläre ich der Jury dann, warum die Jury mit ihrem Urteil entweder total danebengelegen hat oder aber goldrichtig lag." 4. Sie sind Fachanwalt für Strafrecht und haben jede Menge Erfahrung vor Gericht. Wenn da Aussage gegen Aussage steht, gilt ja immer: Im Zweifel für den Angeklagten, oder nicht? O-Ton 4 (Dr. Alexander Stevens, 26 Sek.): "Ja, schön wär´s. Deutschland ist eines der einzigen Länder weltweit, wo ein Richter trotzdem verurteilen kann, auch wenn zum Beispiel Aussage gegen Aussage steht. Obwohl man ja genau dann eigentlich nie wissen kann, welche Aussage nun die Wahrheit ist. Klar, gibt es diese altbekannte Regel 'Im Zweifel für den Angeklagten', aber wenn der Richter gar keine Zweifel hat, kann er munter verurteilen - und zwar auch dann, wenn ganz Restdeutschland trotzdem seine Zweifel hätte." 5. Wie leicht und wodurch lassen sich Richter und Schöffen hierzulande bei der Urteilsfindung beeinflussen? O-Ton 5 (Dr. Alexander Stevens, 25 Sek.): "Ja, man mag es nicht glauben, aber in Deutschland urteilen auch die Berufsrichter sehr viel aus dem Bauch heraus. Das ist zumindest meine Erfahrung und mein Gefühl, gerade auch, wenn es um die Höhe der Strafen geht oder wenn die Beweislage zweifelhaft ist. Ich würde sagen, es gibt zwei Kategorien von Richtern: Die einen, die man mit Nettigkeit und Charme für sich gewinnt. Und die anderen, bei denen man wirklich knallhart verteidigen und jede rechtliche Möglichkeit ausschöpfen muss, um für seinen Mandanten zu einem möglichst guten Ergebnis zu kommen." 6. Apropos Ergebnis: Wie sieht´s denn damit bei den "Im Namen des Volkes - So urteilt Deutschland"-Folgen aus? O-Ton 6 (Dr. Alexander Stevens, 27 Sek.): "Also am Ende der Sendung verkündet zunächst die Jury ihr Urteil, dann verkünde ich der Jury und dem Zuschauer das echte Urteil, das das echte Gericht zu dem Fall gesprochen hat - übrigens oft mit sehr, sehr unterschiedlichem und überraschendem Ergebnis. Wir hatten zum Beispiel in einer der Sendungen einen Fall eines Mörders verhandelt, der ein reiner Indizienprozess war. Es gab also keinerlei Beweise. Und ohne zu viel zu verraten: Unterschiedlicher hätten die Urteile der echten Richter und das Urteil der Jury wirklich nicht sein können." Abmoderationsvorschlag: Dr. Alexander Stevens, Fachanwalt für Strafrecht und Experte von "Im Namen des Volkes - So urteilt Deutschland". Danke Ihnen! Das neue True Crime Format startet übrigens am 2. April bei RTLZWEI und läuft dann immer donnerstags um 20:15 Uhr. Und wenn Sie noch weiter ins Thema eintauchen möchten, empfehle ich Ihnen Dr. Alexander Stevens´ neues Buch "Aussage gegen Aussage". Pressekontakt: Nora Fleckenstein Nora.Fleckenstein@rtl2.de Tel.:089/64185-0
  26. Gärtnern im Paragraphendschungel - Das darf man, das darf man nicht!: Düsseldorf (ots) - Anmoderationsvorschlag: Jedes Jahr, sobald die Temperaturen in den zweistelligen Bereich klettern, scharren alle Gärtner schon mit den Hufen. In diesem Jahr vermutlich sogar ganz besonders, da man ja Dank Corona nun auch viel Freizeit daheim verbringt. Aber irgendwann will man ja auch mal raus an die Luft und da ist so ein Garten echt Gold wert: Unkraut stechen, Rasenmähen, Bäume, Sträucher und Blumen pflanzen. Der ein oder andere hat sich fest vorgenommen, in diesem Jahr endlich die neue Gartenlaube zu bauen, oder den lang ersehnten Pool. Allerdings sind der Kreativität hier doch einige Grenzen gesetzt - und zwar gesetzliche. Oliver Heinze hat sich mal schlau gemacht. Sprecher: Laut bürgerlichem Gesetzbuch darf man zwar auf dem eigenen Grundstück machen, was man will. Wenn es aber um das Erscheinungsbild der Wohnviertel geht, wollen die Kommunen ein Wörtchen mitreden, sagt Claudia Wagner von der ERGO Versicherung. O-Ton 1 (Claudia Wagner, 22 Sek.): "Besonderen Wert legen die Kommunen zum Beispiel darauf, Grün in die Vorgärten zu bringen und zu vermeiden, dass Anwohner diese als Lager- oder Stellfläche nutzen. Ein Fahrrad- oder Geräteschuppen ist hier meist verboten, ein Autostellplatz auch nur selten zulässig. Ausnahmen machen Kommunen beispielsweise, wenn es um ein kleines Häuschen für die Mülltonnen geht. Zum Teil müssen die Grundstückseigentümer dafür allerdings zuerst eine Genehmigung einholen." Sprecher: Einheitliche Vorschriften gibt es nicht. Jedes Bundesland und sogar jeder Ort kann seine eigenen Regeln aufstellen. Das fängt schon beim Gartenzaun an. O-Ton 2 (Claudia Wagner, 14 Sek.): "Die Stadt Düsseldorf zum Beispiel verbietet Zäune aus Draht- oder Kunststoffgeflecht. In München darf die Zaunhöhe 1,50 Meter nicht überschreiten. Und wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss unter Umständen mit einer Geldbuße rechnen. Wie hoch die ist, kommt wieder auf die Kommune an." Sprecher: Aber auch im Garten hinterm Haus darf man nicht einfach das machen, was man möchte. O-Ton 3 (Claudia Wagner, 20 Sek.): "Manche Bebauungspläne schreiben vor, ausschließlich heimische Bäume oder nur Laub- oder Nadelbäume zu pflanzen. Und wer einen eingewachsenen Garten übernimmt, kann den nicht einfach neu gestalten, wie es ihm passt. Denn manche solcher Bebauungspläne verpflichten den neuen Besitzer dazu, bereits bestehende Anpflanzungen zu erhalten. Was bei Ihnen erlaubt ist, weiß das zuständige Bauamt." Sprecher: Wer eine Gartenlaube plant, sollte die Landesbauordnung wälzen und sich zum sogenannten Grenzabstand informieren. O-Ton 4 (Claudia Wagner, 11 Sek.): "Also: Wie nah am Nachbargrundstück darf die Laube stehen? Wie groß darf sie sein? Und so weiter. Ab einer gewissen Größe ist eine Baugenehmigung erforderlich. Auch hier sind die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich." Sprecher: Es gibt aber auch gute Nachrichten - vor allem für Familien mit Kindern. O-Ton 5 (Claudia Wagner, 16 Sek.): "Beim Thema Trampolin gab es vor kurzem ein interessantes Urteil. Ein Nachbar empfand ein aufgestelltes, mobiles Trampolin als optische Störung. Das Amtsgericht München entschied aber für die Familie, die das Trampolin aufgestellt hatte. Denn wo Kinder spielen dürften, sei auch das Aufstellen von Spiel- und Sportgeräten erlaubt." Abmoderationsvorschlag: Übrigens, Hausbesitzer sind auch in der Pflicht, wenn beim aktuell stürmischen Wetter angeknackste Äste von den Bäumen hängen, die andere verletzen könnten. Also nach einem Sturm ruhig mal einen Rundgang machen, sonst könnte es teuer werden. Mehr Infos finden Sie unter ergo.de. Pressekontakt: Sabine Bosler Tel.:0211/477-8403 Mail:sabine.bosler@ergo.de
  27. Treibhausgasemissionen 2019 - So steht es um die deutschen Klimaziele: Dessau-Roßlau (ots) - Anmoderationsvorschlag: Vor gut drei Jahren hat die Bundesregierung ihren Klimaschutzplan beschlossen. Darin ist unter anderem festgehalten, dass Deutschland bis 2050 weitgehend treibhausgasneutral werden soll. Auch Zwischenziele wurden festgehalten. Um das im Blick zu haben, veröffentlicht das Umweltbundesamt - kurz UBA - jährlich einen Bericht zu den Treibhausgasemissionen in Deutschland. Die aktuellen Ergebnisse von 2019 liegen jetzt vor. Und darüber sprechen wir jetzt mit dem Leiter des zuständigen Fachbereichs beim UBA, Michael Strogies. Hallo, ich grüße Sie! 1. Herr Strogies, Deutschland will bis 2050 klimaneutral werden, das Zwischenziel lautet minus 55 Prozent Treibhausgasemissionen bis 2030. Sind wir auf Kurs? O-Ton 1 (Michael Strogies, 24 Sek.): "Wir sind auf dem guten Kurs auf dieses Ziel zu. Wir haben aktuell für 2019 ausgerechnet, dass wir eine Emissionsminderung von fast 36 Prozent jetzt schon erreicht haben. Wir haben 54 Millionen Tonnen Treibhausgase weniger freigesetzt als im Vorjahr. Mit dem verabschiedeten Klimaschutzgesetz ist eigentlich ein Mechanismus vorgegeben, der dann sicherstellt, dass wir dann auch bis 2030 55 Prozent erreichen werden." 2. Wie haben wir das geschafft? Also was ist der Grund, dass der Ausstoß von Treibhausgasen so deutlich zurückgegangen ist? O-Ton 2 (Michael Strogies, 18 Sek.): "Da ist der Hauptbeitrag im Bereich der Energiewirtschaft zu sehen. Dort sind die Emissionen um 17 Prozent zurückgegangen. Ursache ist, dass Brennstoffverlagerungen stattgefunden haben. Durch Preisgestaltung und den Emissionshandel ging es von Kohle- auf Gasnutzung. Zusätzlich wurden Kraftwerkskapazitäten stillgelegt oder in die Reserve verschoben." 3. Wie ist es denn um den Straßenverkehr bestellt? O-Ton 3 (Michael Strogies, 24 Sek.): "Der Straßenverkehr stellt aus Sicht der der Emissionsbilanzierung so ein bisschen das Sorgenkind dar. Die Emissionen liegen mengenmäßig auf dem gleichen Niveau, wie sie 1990 lagen. Klingt verwunderlich. Man muss aber dagegen betrachten, damals hatten wir 40 Millionen Fahrzeuge auf den Straßen, im Jahr 2019 65 Millionen. Das heißt, die technische Emissionsminderung bei den Fahrzeugen ist durch den Zuwachs der Flotten aufgebraucht worden." 4. In welchen Bereichen muss sich außerdem noch viel tun? O-Ton 4 (Michael Strogies, 16 Sek.): "Der zweite Bereich, wo wir leicht steigende Emissionen 2019 haben, ist der Gebäudebereich. Dies ist auf zwei Einflussgrößen zurückzuführen. Das eine ist die witterungsbedingte aktuelle Entwicklung. Und zusätzlich haben Preiseffekte dazu geführt, dass insbesondere beim Heizöl vermehrt Zugriffe erfolgten." 5. Wenn wir auf die nächsten Jahre schauen: Wird es jetzt so weitergehen? O-Ton 5 (Michael Strogies, 28 Sek.): "Mit dem verabschiedeten Klimaschutzgesetzt der Bundesregierung haben wir im Grunde einen Fahrplan und ambitionierte Maßnahmen vorgegeben, die sicherstellen sollen, dass wir bis 2030, die 55 Prozent Minderung der Emissionen erreichen. Wir haben ein Frühwarnsystem über die Vorjahresschätzung installiert, die weitere Maßnahmen dann unter Umständen initiieren können. Insbesondere sind die aber im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien notwendig, da hier gerade bei Windenergie an Land im Moment doch eine kleine Sackgasse erreicht ist." Michael Strogies vom Umweltbundesamt über die Treibhausgasemissionen 2019. Danke Ihnen für das Gespräch! Verabschiedung: "Danke auch von meiner Seite!" Abmoderationsvorschlag: Mehr Infos zu den deutschen Klimazielen, zu Treibhausgasemissionen sowie den frisch veröffentlichten Jahresbericht 2019 zum Download gibt's im Internet unter Umweltbundesamt.de. Pressekontakt: Felix Poetschke Pressesprecher Referat "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internet" Umweltbundesamt Wörlitzer Platz 1 06844 Dessau-Roßlau Telefon: +49 (0)340 2103 2675 felix.poetschke@uba.de

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